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Zuverlässig sorgen die Armaturen am Waschtisch nicht nur für das korrekt temperierte Mischverhältnis, sie bedienen auch individuelle Gebrauchs- und Stilwünsche.
Zum Beispiel als klassische Zweigriffarmatur mit ihren beiden Knäufen. Alternativ werden beim Einhebelmischer im Innern durch übereinandergeschobene Löcher Kalt und Warm schon vorgemischt. Vielleicht ist auch eher die elektronische Variante, bei der ein Wasserstrahl per Sensor ausgelöst wird, der Favorit.


Die übliche Wasserauslaufmenge von 14 Litern pro Minute ist zum Händewaschen oder Zähneputzen nicht nötig. Deshalb haben die Hersteller bei Waschtischarmaturen technische Hürden eingebaut, die den Durchfluss verringern.
Bei Einhebelmischern begrenzt häufig ein Widerstand den Hebelweg. Erst wenn man den Hebel bewusst darüber hinaus bewegt, fließt der volle Wasserstrahl. Bei einer Perlator-Konstruktion verursacht ein Sieb oder Strahlzerleger einen Strömungswiderstand, der den Wasserlauf hemmt. Ist ein Durchflussbegrenzer eingebaut, verändert ein spezielles Formteil aus Silikon im Inneren der Armatur bei steigendem Wasserdruck sein Volumen und reduziert dadurch die Auslaufmenge.
Eine 4-köpfige Familie kann auf diese Weise mehrere zehntausend Liter Wasser im Jahr sparen. Doch auch der Wechsel von einer Zweigriffarmatur, bei der das Mischverhältnis von Kalt und Warm jedes Mal neu eingestellt werden muss, auf einen Einhebelmischer, bei dem das Wasser gleich in der richtigen Temperatur aus dem Hahn fließt, spart schon eine ganze Menge.


Wie an der Wanne fordert auch die Waschtisch-Armatur die Entscheidung: Wand oder Stand? Bei der ersten Version ist das Becken leichter zu reinigen. Weil sie Platz sparender ist, ist diese Variante prima für Gäste-WCs geeignet. Doch nicht immer ist der nötige Anschluss vorhanden. Dann bleibt eine Vorwandinstallation oder eben die Standarmatur. Sie steht z.B. auf einer Konsole neben oder hinter dem Becken. Oder – durchaus mit selbstbewusstem Charme – auf dem Beckenrand.


Darf’s ein bisschen weniger sein? Bei der Unterputz-Armatur lässt ein Wandvorbau – der nicht überall möglich ist – die Anschlüsse, die bei der Aufputz-Variante sichtbar bleiben, bis auf Auslauf und Bedienelemente verschwinden. Und die fallen bei elektronischen Sensor-Armaturen noch mal flacher aus. Welche Armatur am besten für Neu- oder Altbau infrage kommt, darüber informieren auch die Fachausstellungen Bad.
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