- Haus-Konfigurator
- Neubau
- Renovierung & Sanierung
- Fertighaus
- Innenausbau
- Bauteile
- Heizung & Haustechnik
- Garten
- Bauanleitungen
- Finanzierung & Recht
- Wohnen im Alter
- News & Aktuelles
- Kataloge
Die Frage nach dem richtigen Oberboden ist nicht nur eine Frage des Geschmacks: Preislich hat der Laminat-Boden gegenüber Parkett einen großen Vorteil: Einfache Qualitäten – von denen wir jedoch aus unserer Erfahrung heraus abraten – werden schon ab zehn Euro pro Quadratmeter angeboten. Markenböden kosten etwa 20 bis 40 Euro. In dieser Preisregion fängt ein Fertigparkett aber erst an. Der größte sichtbare Unterschied zwischen den beiden Böden ist die Aufbauhöhe: Laminat mit sechs bis acht Millimeter Stärke besteht aus einem HDF-Träger, den Laminatschichten und dem Gegenzug. Fertigparkett ist dagegen kaum unter 14 Millimeter Materialdicke zu bekommen. Diese Maße machen deutlich, dass es sich beim Laminat um einen idealen Renovierungsboden handelt. Damit können Sie in vielen Fällen auf das Kürzen der Türblätter verzichten. Wenn es doch notwendig sein sollte, handelt es sich nur um ein bis zwei Millimeter. Und diese können oft schon durch Zwischenringe am Scharnier ausgeglichen werden. Ein weiterer Vorteil eines Laminat-Bodens: Die Oberfläche muss nicht – wie zum Beispiel beim Parkett – versiegelt werden. Die Fläche ist sofort nach der Verlegung begeh- und belastbar. Es entfallen auch sämtliche weiterführenden Arbeiten wie das spätere Nachschleifen.
Bevor man jedoch mit dem Verlegen der einzelnen Laminat-Dielen beginnt, muss man Folgendes beachten: Man sollte die Pakete erst unmittelbar vor der Verlegung öffnen, da der Laminatboden sonst zu viel Feuchtigkeit aufnehmen kann. Während der Wintermonate sollen die Dielen einer Verlegetemperatur von 18 Grad angepasst werden. Mittlerweile ganz trendy und zeitgemäß ist der Verzicht auf den weißen Leim als Bindemittel. Fast jeder namhafte Hersteller hat seine Produktion auf das so genannte Klick-Laminat umgestellt. Neu ist hier der „Tritty“ von Haro, mit dem innovativen Verlegesystem „Clic Connect“ kann dieser Boden noch schneller, noch einfacher und mit noch weniger Verlegewerkzeug eingebracht werden.
Da dabei die einzelnen Elemente nicht verleimt werden müssen, kann man den Boden sofort nach dem Verlegen nutzen. Bei einem Umzug lässt sich das Klick-Laminat leicht herausnehmen und man kann es in der neuen Wohnung erneut verlegen. Das spart viel Geld. Doch wie funktioniert dieses System? Durch die stabile Nut/Feder bleibt die Verbindung formstabil erhalten und wird zusätzlich durch eine Verriegelung ergänzt. Die einzelnen Dielen sind mit einem Stegprofil versehen und rasten beim Zusammenfügen ein. Ob sich der Boden für eine Laminat-Verlegung eignet, sollte der Kunde mit dem Holzfachhändler klären. Man kann ihn jedoch auf fast jedem festen Untergrund aufbringen. Wer das Laminat direkt auf dem Estrich verlegen möchte, muss zunächst eine Trittschalldämmung und eine Folie als Dampfbremse aufbringen. Es gibt jedoch auch Böden, die ohne eine solche Schicht auskommen. In der Regel ist dann das Laminat selbst gedämmt und bedarf keiner weiteren Unterlage, wie es Haro mit dem „Tritty Silent Pro“ im Programm hat. Die Verlegerichtung orientiert sich meist nach der Hauptlichtquelle im Raum – zum Beispiel Terrassenfenster oder bodentiefe Elemente. Dabei ist es sinnvoll, wenn die Laminatdielen längs des einfallenden Lichtes verarbeitet werden. Die Raumproportionen und -wirkungen können aber durch die geschickte Wahl der Verlegerichtung und Materialfarben betont werden. Kleine Räume erscheinen durch den Einsatz von einem hellen Dekor größer.
Bei der schwimmenden Verlegung darf die Länge beziehungsweise die Breite der Fläche zehn Meter nicht überschreiten. Weist der Raum mehr als zehn Meter auf, so müssen Dehnungsprofile eingebaut werden. Zur Einhaltung der Dehnungsabstände im Bereich der Türen muss ein Übergangsprofil eingesetzt werden. Dies sollte auch dann geschehen, wenn im angrenzenden Raum der gleiche Boden verlegt wird. Im Bereich der Heizungsrohre wird der Boden ausgespart. Hierfür werden spezielle Heizungsrosetten (auch in der passenden Holzfarbe) über den Fachhandel angeboten. Fazit: Für einen versierten Selbermacher ist das Verlegen von Laminat-Böden kein Thema mehr. Durch die sehr passgenau gefertigten Nut-und-Feder-Verbindungen wird das Zusammensetzen der Paneele zum Kinderspiel. Man kommt schnell voran: In rund vier Stunden ist ein 15 Quadratmeter großer Raum mit dem neuen Boden versehen.


Wenn vor dem Verlegen von Laminat ein Nass-Estrich eingebracht wird, muss der Unterboden auf Feuchtigkeit überprüft werden. Dies kann man zum Beispiel mit einem CM-Messgerät machen, das man über den Holzfachhandel ausleihen kann. Nur wenn eine solche Messung durchgeführt worden ist, kann der Boden ohne Bedenken verlegt werden. Man geht immer von einem Grenzfeuchtegehalt mit folgenden Werten aus: Zementestrich maximal 2,0 CM. Bei einer Fußbodenheizung liegt der Wert bei 1,8 CM. Ein Anhydritestrich darf maximal sogar nur 0,5 CM auf der Skala aufweisen. Grundsätzlich ist bei neuen Estrichen nach einer Trockenzeit von mindestens 6 bis 8 Wochen und bei Verlegung auf Fußbodenheizung eine 0,2 mm dicke PE-Folie als zusätzlicher Feuchtigkeitsschutz auszulegen. Die Folienstöße sind ca. 30 Zentimeter zu überlappen und ebenfalls zu verkleben. Anschließend wird die Folie im Wandbereich hochgezogen und nach der Sockelleistenmontage an der Oberkante abgetrennt. Bei nicht unterkellerten Räumen ist eine der entsprechenden Feuchtigkeitssperren zu berücksichtigen.






Weiter zu: Laminat verlegen - Beispiel HDM
Zurück zu:
Laminat als günstiger Bodenbelag
Zurück zum Oberthema:
Ausgabe: 5-6/2012
Was steht drin.... !
Ausgabe: 5-6/2012
Was steht drin.... !
Ausgabe April/Mai 2012
Ausgabe: 2-3/2012
Was steht drin.... !
Ausgabe 2011
Was steht drin.... !
Ausgabe 2012
Was steht drin.... !
Ausgabe 2011
Ausgabe 2011
Ökologische Produkte zur Oberflächenbehandlung von Holz aus dem Naturhaus unter...
Mit den skandinavischen Ländern verbindet man die Mittsommernächte, einzigartige Landschaften, aber...
Mit den Glasduschabtrennungen der Serie „Hüppe Refresh“ präsentiert Hüppe eine breite Modellpalette...
Do it yourself beim Renovieren oder beim Hausbau wird mit diesem neuen Werkzeug jetzt noch...
Jetzt mit noch schönerem Design und bedienerfreundlichem Komfort.
Ein farbiger Boden ist besonders ausgefallen. Für alle, die Wert auf Individualität legen und einen...
Der neue Trend im Bad: Dusch WCs erfordern ein Umdenken. Hierfür ist noch ein weiterer...

Wir verlosen mit dem LED-Spezialist GT BiomeScilt 15 x 3 LED-Röhren der Serie „Home" im Wert zwischen 90 und 150 Euro.

Lackier-/Pflegesets im Gesamtwert von 1.780 Euro zu gewinnen!
Wir verlosen 20 x Lackier- und Pflegesets im Wert von je rund 89 Euro. Das Set enthält 5 Liter AQUA CLOU Treppen- und Parkett-Versiegelungslack, 1 Profi-Wasserlackrolle, 1 Liter CLOU Bodenpflege Professional für lackierte Böden.

Leckage-Schutz im Wert von 900 Euro zu gewinnen!
Wir verlosen ein Leckageschutzmodul („Safe-T") mit einer Druckmindererfilterkombination und Anschlussflansch inklusive Einbau im Gesamtwert von rund 900 Euro.
Sie würden Ihr Haus gerne energetisch modernisieren, haben aber noch keinen richtigen Plan? Der Energieberater hilft.

Home Entertainment
Modernes Home Entertainment im Zeitalter der 'Digital Natives' mit web-tv und dvd home cinema.

So wappnen Sie Dachstuhl und Dacheindeckung gegen Stürme.

Hund, Katze oder Kaninchen sind eine Bereicherung für den Wohnalltag – so passen Sie Ihre Einrichtung an.

Landhausküche
Den einheitlichen Country Style gibt es nicht, der Landhausstil hat viele Facetten.

So beheben Sie mit Retuschierstift, Wachskitt und Holzpaste kleinere Schäden im Parkett.

Mit einer eigenen Sauna können Sie nicht nur entspannen, sondern unterstützen Ihre Gesundheit. Hier erfahren Sie alles über die Heimsauna.