Gigantismus zeichnete den adeligen Baustil des 17. und 18. Jahrhunderts aus, große Parkettböden mir kunstvollen Intarsien waren ein Statussymbol. In dieser Zeit wurde in Frankreich das Tafelparkett erfunden – verwendet beispielsweise im weltberühmten Spiegelsaal von Schloss Versailles bei Paris.
Die Parkettkunst erreichte um 1750 ihren Höhepunkt: Die Arbeiten wurden immer aufwändiger, das Holz edler, die Intarsienarbeiten prachtvoller – und die der Bau kostspieliger. Zahlreiche Schlösser auch in Deutschland zeugen von dieser verschwenderischen Epoche.