Sonnenschirme sind hübsch. Für den Strand oder auch ein Fleckchen im Garten. Doch eine ausreichend flächendeckende Beschattung für die Terrasse sind sie nicht. Da wird es doch lästig, den Schirm mit dem jeweiligen Stand der Sonne mitzuzerren. Markisen, Sonnensegel oder Terrassendächer bzw. Pergolen stehen zur Wahl, um einen entspannten Sommer auf der Terrasse zu garantieren.



Die Architektur hat sich verändert, Farbwelten unterliegen Trends und jetzt haben auch Markisenhersteller darauf reagiert: In fünf neuen, modernen Farbfamilien mit einzigartigen Strukturen, in Unis und Streifen gibt es die Markilux-Markisen. Fotos: Markilux

Markisen

Die offene Gelenkarmmarkise ist die am häufigsten verwendete Markise für Haus und Garten im privaten Wohnbau. Zur engsten Verwandtschaft der Gelenkarmmarkisen gehören auch die Hülsenmarkise, die Halbkassettenmarkisen und die Kassettenmarkisen. All diese Markisentypen haben den oder die Gelenkarm(e) gemeinsam. Sie unterscheiden sich lediglich wie
Autos in Varianten, Zusatzausstattung und Qualität. Bei der Halbkassettenmarkise ist das Tuch im eingefahrenen Zustand dauerhaft durch eine Hülse geschützt. Darüberhinaus zeichnet sich dieser Markisentyp noch durch ein großes Ausfallprofil aus, so dass Tuch und Technik von vorne vor Witterungseinflüssen geschützt sind. Hülsenmarkisen sind ähnliche Markisentypen wie die Halbkassettenmarkisen. „Hülse“ anstatt „Halbkassette“ lässt darauf schließen, dass es sich hierbei um eine abgespeckte, leichtere Halbkassettenmarkise und somit auch um einen preisgünstigeren Markisentyp handelt. Wo bei der Halbkassettenmarkise im eingefahrenen Zustand noch ein breites Ausfallprofil die Mechanik von vorne verdeckt und schützt, übernimmt diesen Part bei der Hülsenmarkise der Volant.

Die Kassettenmarkise, auch Kastenmarkise genannt, ist die Königin unter den Gelenkarmmarkisen. Das Kassetten- oder Kastengehäuse hat die Aufgabe, die komplette Markise im geschlossenen Zustand vor der Bewitterung zu schützen. Das Markisentuch wie auch die komplette Mechanik sind im eingefahrenen Zustand in der Kassette untergebracht. Hochwertige Kastenmarkisengehäuse bestehen aus stabilen und schweren selbsttragenden stranggepressten Profilen. Kippgelenkarm-Mechanik bedeutet übrigens, dass das Ausfallprofil bzw. die Gelenkarme ein kurzes Stück waagrecht (unabhängig von der eingestellten Schräge) ausfährt und dann in die vorgegebene eingestellte Schräge abkippt und die restliche Strecke ausfährt. Diese Technik hat den Vorteil, dass das Ausfallprofil, welches den Kasten oder die Kassette von vorne her wetterdicht abschließt, sauber geführt wird und sich nicht an anderen Bauteilen wie z.B. der Schaufensterblende verhaken kann. Echte Vollkassettenmarkisen verdienen diesen Namen auch nur dann, wenn sie mit einer Kippgelenkarmmechanik ausgestattet sind.

Markisen und ihre Montage sind windempfindlich und daher in verschiedene Windwiderstandsklassen eingeteilt. Achten Sie bei der Auswahl einer Markise auf das CE-Prüfzeichen.

Moderne Steuerungen sorgen für eine komfortable Bedienung.

Beleuchtung und Terrassenheizung sind komfortables Zubehör und machen die Terrasse zu jeder Tages- und Jahreszeit zum Lieblingsplatz. Weinor

„Plaza Home“ ist eine Markise, die durch standfeste Stützpfeiler auch bei Wind und Wetter in Position halten. Damit kann sie auch an schwierigen Untergründen wie Fachwerk- oder Fertighausfassaden installiert werden, da das Ständerwerk die meisten Kräfte aufnimmt. Weinor
Sie sind eindrucksvolle Erweiterungen des Wohnraums, architektonische Stilmittel und verkörpern leichte Lebensqualität: Moderne Sonnensegel liegen im Trend. Eine Solar-Wetterstation kann sicherstellen, dass die beweglichen Sonnensegel durch moderne Steuerungstechnik bei starkem Wind oder Regen selbstständig einfahren. Warema

Sonnensegel

Egal ob Sie ein fest verspanntes Sonnenschutzsegel (Sonnensegel) oder ein bewegliches, in Edelstahlseilen geführtes, baldachinartiges Faltsonnensegel für Ihren persönlichen Sonnenschutz auswählen, die Auswahl an Formen und Farben ist groß. Sonnensegel bieten einen besonders variablen und flexiblen Sonnenschutz und sind gerade groß in Mode. Ein Sonnensegel ist ein stabiles und robustes Tuch aus strapazierfähigen Stoffen wie z.B. Acryl-Markisenstoff. Es kann aufgrund seiner stabilen Leinenstruktur auch ideal als Sichtschutz eingesetzt werden. Ein weiterer entscheidender Vorteil ist die Möglichkeit der Maßanfertigung, welche eine optimale Anpassung an die Gegebenheiten des Einsatzortes ermöglicht. Achtung: Da Sonnensegel aus Markisenstoffen sich etwas dehnen beim Abspannen, sollten Sie an jeder Seite zu den gemessen Maßen ein paar Zentimeter abnehmen (eine sogenannte Nachspannreserve). Ein Sonnensegel, das zwischen den fertigen Einhängepunkten zu groß gemessen wurde, kann nur schwer bis fast überhaupt nicht verspannt werden. Dagegen kann ein etwas zu kleines Segel jederzeit mit Karabinerhaken verlängert werden.

Mit seiner Verbindung von Kaltdach und außen liegendem Sonnenschutz ermöglicht das Terrassendach „T2“ die wetterunabhängige Nutzung der Terrasse. Der Sonnenschutz lässt sich per Knopfdruck oder Funkfernbedienung steuern. Eingebaute Lichtschienen und Heizstrahler verlängern die Gartensaison. Warema

Terrassendach

Eine weitere Möglichkeit ist der Aufbau einer Pergola oder eines Terrassendaches. Für ein Südgrundstück ist bei einer Pergola allerdings zu bedenken, dass es bei einer direkten Sonneneinstrahlung sehr warm darunter werden kann, da die Luft hier nicht so zirkuliert wie im freien Gelände. Mittlerweile kann man aber auch eine Pergola mit integriertem Sonnenschutz kaufen, der über dem Dach bei Bedarf ausgefahren werden kann. Das fest installierte Terrassendach hat den Vorteil, dass man auch bei einem warmen Sommerregen oder Wind ganz gelassen draußen sitzen bleiben kann.
Besteht die Pergola aus einer Holzkonstruktion, muss man allerdings regelmäßige „Pflegearbeiten“ einkalkulieren. Man sollte auf ein wirklich transparentes Bedachungsmaterial achten, da sonst das Wohnzimmer durch eine vorgebaute Pergola dunkler wird.



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