Energiesparen ist das Gebot der Stunde. Mit einer vernetzten Haustechnik gelingt das perfekt – und ganz automatisch.
Gut 70 bis 80 Prozent des häuslichen Energieverbrauchs entfallen auf die Raumheizung. Und das liegt nicht nur an mangelhafter Wärmedämmung und veralteter Heiztechnik. Auch durch die allzu menschliche Gedankenlosigkeit geht mehr Wärmeenergie verloren als nötig. So ließen sich in vielen Haushalten bis zu 20 Prozent der Heizkosten einsparen, würde man die Wärme des Heizkessels nur dann abrufen, wenn sie gebraucht wird. Warum soll das Kinderzimmer gemütlich warm sein, wenn sich der Nachwuchs in der Schule aufhält? Auch der Heizkörper im Bad kann tagsüber eine Stufe herunterschalten. Und sind alle Familienmitglieder berufstätig, wäre es pure Energieverschwendung, ließe man das normale Tagesheizprogramm durchlaufen. Bedarfsgerechter heizen, heißt daher die Lösung. Dazu braucht man keine Vollvernetzung. Es reicht, wenn man die herkömmlichen Heizkörper-Thermostate durch elektronisch programmierbare ersetzt. Diese erlauben es, für jeden Raum bedarfsgerechte Heizzeiten einzugeben. So kann ein Großteil der Energieverluste bereits relativ leicht, auch ohne Vernetzung, vermieden werden.
Weitere Einsparungen lassen sich durch eine KNX- oder Funk-Vernetzung aller für den Energie-Haushalt relevanten Funktionen erzielen, ganz komfortabel und ohne Einbuße an Behaglichkeit. Teilt der Kontaktmelder am Schlafzimmerfenster mit, dass es trotz frostiger Temperaturen auf Kippe steht, geht eine Nachricht ans Thermostat des dortigen Heizkörpers: „runterdrehen!“ oder „Fenster schließen!“, sofern Fensterantriebe installiert sind. Hat man ein Szenario „Party“ programmiert, reicht im Fall des Falles ein Knopfdruck, um die Lüftung hoch und die Heizung herunter zu drehen. Beim Start in den Winterurlaub sorgt das System dafür, das Heizung und eventuell auch eine automatische Lüftung auf Sparflamme laufen und die Rollläden rechtzeitig abends heruntergefahren werden – so lange, bis die Technik per Handy über die Rückkehr informiert wird. Bei der Ankunft empfängt das Haus seine Bewohner dann gut gelüftet und mollig warm.


Aufs Strom sparen versteht sich das vernetzte Haus ebenso perfekt. So schalten Präsenzmelder in Keller, Flur und Treppenhaus die Beleuchtung automatisch ein und aus, wenn Personen den Raum betreten bzw. verlassen. Waschmaschinen werden erst nachts gestartet, wenn der Strom billiger ist. Verbraucher, die gerade nichts zu tun haben und sich im Stand-by-Modus befinden, werden abgeschaltet. Intelligent programmierte Lichtszenarien mit dimmbaren Leuchten vermeiden, dass überflüssige Lichtquellen eingeschaltet sind. Eine Hilfe mit Nebenwirkung ist der digitale Stromzähler, der SmartMeter, der seit kurzem in Neubauten und bei größeren Renovierungen installiert werden muss. Er erlaubt es, den Stromverbrauch detailliert nach Verbrauchern aufzuschlüsseln. Das hilft den Bewohnern, Energieverschwender zu identifizieren. Und der Energieversorger erhält die Verbrauchsdaten direkt über die Stromleitung.
Um die Umwelt zu schonen und Ihren Geldbeutel zu entlasten, sollten Sie sich mit dem Thema "effektiv Strom sparen" beschäftigen. Aber an Energie zu sparen ist nicht nur eine Frage der Technik, sondern auch des Tarifs. Zeigen Sie teuren Anbietern jetzt die gelbe Karte und schauen Sie mal hier.
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