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Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und steht ausreichend zur Verfügung. Der Zuwachs der deutschen Wälder lässt auch zukünftig keine Rohstoffknappheit befürchten. Lange Transportwege entfallen, Pelletheizer sind unabhängig und unterstützen die Binnenwirtschaft.

Beim Brennstoff Holz ist eine hohe Versorgungssicherheit gewährleistet, bestätigt die Initiative Holz und Pellets. Im letzten Jahr wurden über 1,4 Mio. Tonnen Pellets erzeugt, die Produktionskapazitäten weiteten sich sogar auf über 2,5 Mio. Tonnen aus, womit ein Vielfaches des Pelletbedarfs in Deutschland abgedeckt werden könnte. Dabei garantiert die gesetzliche Festlegung einer nachhaltigen Waldwirtschaft, dass es zu keiner Übernutzung des deutschen Waldes kommen kann. Wobei zurzeit noch nicht einmal der jährliche Holzzuwachs geerntet wird.
Holzpellet sind kleine, energiereiche Presslinge aus getrocknetem, naturbelassenem Restholz. Die Qualität des Brennstoffs Pellet wird dem Endkunden durch Normen und Zertifikate garantiert: In Deutschland legt die DIN 51731 die Beschaffenheit von Pellets fest.

Weil moderne Pelletanlagen einen Wirkungsgrad von über 90 % erreichen, gewährleisten sie einen effektiven Umgang mit dem regenerativen Energieträger Holz. Eine Steuerung am Heizkessel erkennt den Heizbedarf und über ein Fördersystem (Saugförderung oder per Schnecke) werden die Pellets dementsprechend zur Verfeuerung in den Brenner geführt. Hier werden sie automatisch gezündet. Es entsteht ein geringer Anteil von Asche, die über den Hausmüll entsorgt oder im Garten als Dünger verwendet werden kann. Auch in Bezug auf die Feinstaub-Diskussion erweisen sich Pelletfeuerungen als unbedenklich, umweltfreundlich und zukunftsorientiert: Bereits heute unterschreiten alle marktgängigen Pelletanlagen die Grenzwerte an Feinstaubemission, die die Bundesregierung für 2015 avisiert.

Holz und Sonne sind ein gutes Gespann, weil sie sich gut ergänzen. Eine witterungsgeführte Regelung sorgt dafür, dass jeder Teil des Systems energieeffizient arbeitet. So schaltet die Pelletheizung nur zu, wenn nicht genügend Sonnenwärme genutzt werden kann, um eine ausreichende Temperatur im Speicher zu gewährleisten. Damit wird sichergestellt, dass die Solaranlage den Heizkessel immer optimal entlasten kann.


Zentralheizungssysteme, die zwischen 10 und 15 kW leisten, kosten mit der notwendigen Fördertechnik sowie inklusive Montage zwischen 9.000 und 15.000 Euro. Hinzu kommen die Kosten für die Einrichtung des Pelletlagerraums, wobei hier auch Eigenleistung zum Tragen kommen kann. Die Preise für moderne Pelleteinzelöfen liegen bei ca. 4.000 Euro. Für ein Einfamilienhaus empfiehlt sich ein etwa sechs Quadratmeter großer Lagerraum. Wahlweise kommt ein Silo infrage oder die Außenlagerung in einem absolut wasserdichten Erdtank aus Beton oder Kunststoff. Ein gut gedämmter Neubau mit 150 m2 Wohnfläche wird mit vier bis sechs Tonnen übers Jahr kommen, der Durchschnittspreis für eine Tonne liegt bei ca. 200 Euro. Im Frühjahr sind Holzpellets am günstigsten, erfahrungsgemäß erreichen die Preise im Mai immer ihren alljährlichen Tiefststand. Pellets sind als nachwachsender Energieträger von der Ökosteuer befreit, der Mehrwertsteuersatz beträgt nur sieben Prozent.
Um den ordnungsgemäßen Betrieb der Holzpelletheizung sicherzustellen, empfiehlt sich der Abschluss eines Wartungsvertrages. Die Kosten schlagen mit ca. 150 Euro pro Jahr zu Buche.

Wer sich für Pellets oder eine Kombination von Pelletofen und Solaranlage entscheidet, kann sich über attraktive Förderprogramme freuen. Infos dazu gibt es beim
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Frankfurter Str. 29–35
65760 Eschborn
Tel.: 0 61 96/9 08-625
www.bafa.de
Mit einer kostenlosen Broschüre informiert das Deutsche Pelletinstitut über alle wichtigen Fördermöglichkeiten für das Heizen mit Pellets. Die Broschüre kann auf www.depi.de kostenlos heruntergeladen werden.
Fotos: Deutsches Pelletinstitut, Initiative Holz & Pellets, Wodtke, Paradigma
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