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Häuslebauer sind gegenüber Altbau-Besitzern im Vorteil: sie können ihr Eigenheim von vornherein als Energiespardose bauen und die Heizzentrale entsprechend kleiner und sparsamer planen. Längst haben sie nicht mehr nur die Wahl zwischen Öl und Gas.
Den Verordnungen zum Wärmeschutz, zum energiesparenden Bauen ist es vor allem zu verdanken, wenn Neubauten heute mit einem Bruchteil der Energie beheizt werden können, die zwanzig, dreißig, hundert Jahre alte Häuser verschlingen. Sieben bis zehn Liter Öl oder Kubikmeter Gas pro Jahr und Quadratmeter sind die zulässige Obergrenze, manche alten Gemäuer bringen es hingegen locker auf 30.
Luftdichte Haushülle, dicke Wärmedämmung, dicht schließende Fenster und Türen – der Mindest-Standard ist vorgegeben, aber jeder darf und kann ihn übertreffen, mit dem so genannten 3-Liter- Haus oder dem Passivhaus, das mit umgerechnet anderthalb Litern auskommt. Der Trend ist da, Fertighaushersteller bieten die Solaranlage, die Wärmepumpe inklusive an. Unter den Architekten sind die Künstlertypen immer weniger gefragt, stattdessen die Planer von Spardosen, in denen es sich leben lässt, nicht einfach nur wohnen. Und die passenden Heizzentralen dürfen viel, viel kleiner ausfallen.
Das Geld für umweltfreundliche, CO2-sparende Technik gibt man nicht nur für sich aus, sondern zum Wohle der Allgemeinheit. Finanzielle Förderung jeder Art durch die öffentliche Hand, ob vom Bund, von den Ländern oder einzelnen Kommunen, sollte man unbedingt in Anspruch nehmen. Einen ersten Überblick über die Möglichkeiten bieten Websites wie www.foerderdata.de oder die Website www.thema-energie.de der dena, der Deutschen Energie-Agentur (kostenloses Infotelefon: 08 000/736 734). Über die Telefonhotlines der Förderinstitutionen kommt man an weitere aktuelle Informationen. Hat man die Zusage schwarz auf weiß, kann der Auftrag erteilt werden, vorher nicht.
BAFA - Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle; das BAFA unterstützt Investitionen in thermische Solaranlagen und Scheitholzsowie Pelletheizungen durch Zuschüsse; Tel.: 0 61 96/9 08 - 625, Fax: 0 61 96/9 08 - 8 00, http://www.bafa.de
KfW - Kreditanstalt für Wiederaufbau; die KfW hilft mit zinsgünstigen Darlehen, etwa nach dem Programm „Ökologisch bauen“; Tel.: 0 18 01/33 55 77 (bundesweit zum Ortstarif), Fax: 0 69/74 31 - 42 14, www.kfw-foerderbank.de
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