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Der Kaffee wird schon gebrüht, wenn man noch im Bett liegt. Die Badewanne ist bereits eingelassen, wenn man müde nach Haus kommt. Zukunftsmusik? Nein! Der Berliner Sven Apfeld hat sich den Traum eines „Smart Home“ - von einer intelligenten Wohnung verwirklicht.
„Es gibt eigentlich nichts, was man heutzutage nicht mit vernetzten Steuerungssystemen regulieren kann, außer vielleicht die Freundin oder das Haustier“, lacht Sven Apfeld. Der 39-jährige Hubschrauberpilot hat seine Berliner Altbauwohnung in eine Hightech-Oase verwandelt.
„Tägliche Dinge des Lebens, die oft zeitraubend und nervig sind, werden bei mir vom Computer vereinfacht und gesteuert“, erklärt der Technik-Freak. Am Morgen geht alles los: Zur eingestellten Zeit beginnt die am Abend zuvor ausgewählte Audioquelle (CD oder Radio) ganz leise zu spielen, um langsam immer lauter zu werden. Dreißig Minuten vor der Weckzeit wird die aus Energiespargründen und zum gesünderen Schlaf eingestellte niedrigere Raumtemperatur während der Nacht auf Tagesniveau angehoben.
Um im Sommer angenehme Kühle und im Winter wohlige Wärme zu haben, nutzt Sven Apfeld die Vorzüge einer modernen Klimaanlage von Daikin. An die gewählte Weckzeit lassen sich beliebig weitere Funktionen der Wohnung koppeln: Die Fußbodenheizung im Bad, der Ofen zum Aufbacken der Brötchen, die Kaffeemaschine – die Wohnung erwacht zum Leben.


Alle Funktionen der 105 Quadratmeter großen Wohnung werden über ein Steuerungssystem und Touchpanels, die in jedem Raum anstelle normaler Lichtschalter installiert wurden, gesteuert. Für den mobilen Betrieb existieren zwei drahtlose Touchpanels. „Die meisten der Einbauten habe ich selbst erledigt. Das Projekt ‚Intelligentes Wohnen’ hat mich sehr begeistert“, erklärt Sven Apfeld.
Per Knopfdruck kann er Wasser in die Wanne laufen lassen. Sobald diese voll ist, ertönt aus allen in der Wohnung installierten Touchpanels eine sympathische Frauenstimme: „Wanne ist jetzt bereit.“ Nach dem Bad tippt er einfach auf das Touchpanel – und das Wasser läuft ab, fünf Minuten danach startet die automatische Auswaschanlage.



Wenn jeden Dienstag um 10 Uhr die Putzfrau kommt, benötigt sie keinen Schlüssel. Es reicht, wenn sie mit ihrem Zeigefinger über den Fingerprintleser an der Eingangstür fährt, damit die Tür sich öffnet. Der Finger der Putzfrau ist allerdings nur für Dienstag zwischen 10 und 11 Uhr freigegeben, zu anderen Zeiten kann sie die Wohnung auf diesem Wege nicht öffnen.
In allen vier Zimmern der Altbauwohnung sorgt eine Daikin-Klimaanlage vomTyp„YourStyle“ für angenehme Temperaturen. Besonders raffiniert war die Montage der sogenannten Interfactechnik, die die nahtlose Einbindung der Klimaanlage in die Haussteuerung ermöglicht. Die vier Innengeräte der Multi-Splitanlage sind mit einem Außengerät verbunden, das sich auf dem Balkon befindet. Die Klimaanlage wurde so an die Bedürfnisse von Sven Apfeld angepasst, dass sie sich in dem Raum abschaltet, in dem ein Fenster geöffnet wird.



„Ich verwende die Klimaanlage nicht nur zum Kühlen, sondern auch zum Wärmen“, so Sven Apfeld. Durch die moderne Inverter-Wärmepumpe hat er die Möglichkeit, eine Tag-und-Nacht-Temperatur vorzuwählen. Diese vorgewählte Temperatur wird, wenn er es wünscht, ganzjährig annähernd gehalten – egal ob Sommer oder Winter. „Die Zentralheizung schalte ich nur in absoluten Ausnahmefällen an, denn bei täglicher Verwendung der Klimaanlage betragen die Stromkosten für die Daikin-Klimageräte nur 37 Euro im Monat.“ Kaum zu glauben – bei so viel Hightech. Aber eine intelligente Wohnung denkt eben auch bei den Kosten mit.
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