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Das Wasser von dem Wasserversorger wird permanent überprüft und ist besonders sauber und unbelastet. Verschmutzungen bekommt das Wasser in der Regel erst auf den letzten Metern durch die eigenen Wasserleitungen im haus. Ab hier ist der Wasserversorger nicht mehr verantwortlich. Doch wie belastet ist das wasser nun? Gerade wenn Sie schwanger sind, sollten Sie vorher testen, ob sich Ihr Leitungswasser zum trinken eignet. Es gibt unterschiedliche Anbieter, bei denen Sie Ihr Leistungswasser unkompliziert im testen können. nach wenigen tagen bekommen Sie eine genaue Analyse für Ihr Wasser. Sollte sich Ihr Wasser als bleihaltig erweisen, MÜSSEN die Leitungen ausgewechselt werden. Die Kosten muss im Zweifelsfall der Vermieter tragen.
Hier können Sie ein Testpaket für 36 Euro bestellen. In der Videoanleitung wird erklärt, wie es funktioniert: http://www.test-wasser.de/wassertests/index.php
Ist unser Wasser nicht ganz sauber?
Bei dem Wort „Hygiene“ denkt jeder an Sauberkeit, Reinlichkeit und damit irgendwie auch ans Putzen. Doch was heißt nun „Trinkwasserhygiene“? Und ist das nicht ein Widerspruch in sich? Trinkwasser wird doch gerade dafür benutzt um Dinge zu reinigen und sich vor Ansteckungen zu schützen. Jetzt sollen sich Krankheitserreger, wie Viren und Bakterien, im Trinkwasser selber tummeln?
Ab dem Wasserzähler ist der Hausbesitzer verantwortlich
Um es vorwegzunehmen: Unser Trinkwasser ist sauber. Dafür sorgen die Wasserwerke und die Trinkwasserverordnung. In ihr ist aber auch geregelt, dass ab Wasserzähler der Hausbesitzer selber für einwandfreies Trinkwasser und für hygienische Leitungen sorgen muss. Und diese Vorgabe ist gar nicht so ohne. Denn innerhalb des meterlangen Leitungsnetzes im Haus kann sich das Wasser durch Kontakt mit falschen Werkstoffen, Stagnation oder Erwärmung unzulässig verändern. Wird zum Beispiel die Gäste-Dusche oder die Dusche im Keller lange Zeit nicht benutzt, kann das Wasser, wie jedes andere Lebensmittel auch, verderben. Es ist dann „abgestanden“ und es können sich Keime bilden.
Aber auch durch Korrosionen und Kalkablagerungen können in Rohrleitungen Schutz- und Bruträume für Bakterien oder Viren entstehen und dann für den Menschen gefährlich werden. Bekanntestes Beispiel hierfür sind die Legionellen – ein Bakterium, das 1976 unter den Teilnehmern eines amerikanischen Legionärstreffens in Philadelphia verheerenden Schaden anrichtete. Viele Veteranen erkrankten an einer schweren Lungenentzündung. 34 Menschen starben. Ähnliche Fälle treten bis heute immer wieder auf – auch in Deutschland.
Was kann getan werden?
Der Wasserspezialist Grünbeck empfiehlt deshalb darauf zu achten, dass an allen Entnahmestellen im Haus regelmäßig Wasser gezapft wird. Generell, aber insbesondere nach längerer Abwesenheit, sollte das „alte“ Wasser erst ablaufen – einige Liter reichen aus -, bevor frisches, sauberes Wasser zum Kochen, Duschen und Trinken entnommen wird.
Dr. Heinz Rötlich von Grünbeck und Experte rund um das Thema „Hygiene in der Trinkwasserinstallation“ rät: „Eine Zirkulationsanlage, die Enthärtung des Wassers sowie die UV-Desinfektion nehmen den Krankheitserregern schon im Vorfeld den Lebensraum und hindern sie an der Fortpflanzung. Alles dies kann heutzutage ohne großen Aufwand und Platzbedarf vom Fachhandwerker im Heizungskeller eingebaut werden.“
Sollte bereits eine hohe Verkeimung vorherrschen, schaffe eine Grunddesinfektion mit Chordioxid, zum Beispiel mit Hilfe des Geno-Baktox, schnell und unkompliziert Abhilfe.
Weitere Informationen unter www.gruenbeck.de.
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