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Aber nicht nur der alternativen Heiztechnik ebneten Kopps den Weg in ihrer Gemeinde, mit ihrem Haus brachen sie auch eine Lanze für den Fertigbau.
Familie Kopp baute das dritte Fertighaus im Dorf, die beiden anderen stammten aus den 70er-Jahren, litten unter diversen "Kinderkrankheiten" der damaligen Zeit, sodass ihre Besitzer den Kopps entschieden abrieten. Diese ließen sich aber nicht von ihrem Vorhaben abbringen.
"Schließlich hat sich der Holzfertigbau enorm weiterentwickelt und die modernen Wandaufbauten und Produktionsmethoden haben wenig mit den Vorgängern gemeinsam", bestätigt der Konditormeister.


Eine gewisse Unkenntnis über den modernen Fertigbau scheint noch weit verbreitet zu sein: Die wenigsten erkennen das Haus als Holzbau - nur weil es eine Putzfassade hat. Die Vorteile des Holzfertigbaus erfüllten genau die Ansprüche der Familie. "Ganz wichtig ist z. B. der Festpreis. Es gab bei uns keinen Nachtrag für dies und das. Von anderen Bauherren haben wir oft gehört, dass es am Ende immer teuerer wurde", berichtet Michael Kopp.
Dann die Möglichkeit, Musterhäuser zu besuchen. Im Gegensatz zu ihrem Mann, der durch sein gutes räumliches Vorstellungsvermögen mit den Grundrissen gut zurechtkam, konnte sich Nancy Kopp erst durch die Besichtigung der Musterhäuser ein realistisches Bild der Räumlichkeiten machen.
Doch an oberster Stelle stand der Zeitfaktor: eine schnelle Fertigstellung und ein möglichst rascher Einzug. Denn Familie Kopp wohnte mit beiden Kindern im Haus der Eltern, was für eine begrenzte Dauer in Ordnung war, aber auf absehbare Zeit zu Konflikten geführt hätte.


Und schnell ging dann auch alles. Am 19. Dezember 2005 stellte der Bautrupp das Haus auf, zwei Tage später war das Dach dicht, am 1. März 2006 zog die Familie ein."Morgens sah man noch nichts, abends stand da plötzlich ein Haus", beschreibt Michael Kopp die Szene.
Der Winter 2005/2006 zeichnete sich durch seine langen und strengen Frostperioden aus. Für die Arbeiten an Strom- und Wasserzuleitungen sowie für die Bohrungen der Wärmepumpe mussten die seltenen milden Tage genutzt werden. Nur das Verputzen der Fassade fand erst im Mai statt.
Das Aufrichten ihres Hauses ließen sich Nancy und Michael Kopp nicht entgehen: Um sieben Uhr morgens zündeten sie ihren Grill an und trotzten bei Glühwein und Bratwürsten der Kälte. Damit war auch die Versorgung der zahlreichen Schaulustigen sichergestellt – es handelte sich um die 5.000ste Hausmontage von FingerHaus, ein ganz besonderes Jubiläum.


Für einen schnellen Einzug sorgte auch die schlüsselfertige Übergabe. Das Thema "Eigenleistung" hatte Familie Kopp schnell abgehakt, da beide beruflich stark eingespannt sind, und die beiden zwei und vier Jahre alten Kinder auch noch eine zeitintensive Betreuung fordern. "Wir haben uns mögliche Kostenersparnisse ausgerechnet, aber es wäre in unserem Fall minimal gewesen", erläutert der Bauherr.
Nur den Fußboden im Ess-Wohn-Bereich, die Teppichböden in den Kinderzimmern sowie den Korkboden im Schlafzimmer verlegte man selbst. Alle anderen Innenausbauarbeiten übernahmen die Fachleute von FingerHaus. Die Auswahl dafür hatten Nancy und Michael Kopp während der anderthalbtägigen Bemusterung am Firmensitz in Frankenberg getroffen.
"Ohne Fliesen hätte uns womöglich ein Tag genügt, aber an diesem Punkt mussten wir erst mal eine Pause einlegen", erinnern sich die beiden. Türen und Beschläge hatten sie auch schon zu einem früheren Zeitpunkt ausgesucht.
Fotos: FingerHaus
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