08.05.2017

Gestaltung Hauseingang: Vordach ja oder nein

Wer darüber nachdenkt, das eigene Haus mit einem Vordach auszustatten, sollte zunächst in Ruhe alle Vor- und Nachteile abwägen. Schließlich ist ein Vordach nicht einfach wieder abgebaut, sobald es erst da ist. Nicht zu vergessen sind die Kosten, die mit einem solchen Anbau verbunden sind. Wir haben uns für Sie mit allen Vor- und Nachteilen eines Vordachs am Hauseingang befasst.

Foto: Thinkstock/Kenny10

Welche Vorteile bietet ein Vordach?
Zunächst einmal sieht ein überdachter Hauseingang in der Regel einladender aus als eine kahle Eingangstür. Ein modernes, schickes Vordach verleiht dem Haus mehr Individualität und lenkt sicher die Blicke auf sich. Wer sich für ein Vordach aus Glas entscheidet, sorgt zudem dafür, dass das Sonnenlicht ungehindert einfallen kann. Wer sich bei der Gestaltung seines Hauses für ein Vordach interessiert, sollte sich vorab gut informieren. Hilfreiche Hinweise und Tipps gibt es im Fachhandel oder in Baumärkten. Wer nach ersten visuellen Eindrücken sucht, kann sich auch online zum Thema Vordach inspirieren lassen. Welche Vorteile bietet ein Vordach am Haus:

Der Kreativität freien Lauf lassen
Es gibt die unterschiedlichsten Variationen für Überdachungen des Hauseingangs und in vielen Fällen lassen sich sogar Maßanfertigungen ordern. So können sich Hausbesitzer in Form, Farbe und Materialien frei austoben und ein Vordach nach den individuellen Anforderungen bekommen. Wichtig ist, dass sich das Vordach harmonisch in das Design des restlichen Hauses einfügt.

Sicherheitsaspekt nicht unterschätzen
Neben den optischen Vorzügen sind natürlich auch die Vorteile bezüglich der Sicherheit zu bedenken. Stürze und Verletzungen im Zusammenhang mit Nässe und Glätte auf den Straßen gehören zu den häufigsten Arten von Unfällen vor allem im Herbst und Winter. Vor allem die Kleinen und Älteren sind gefährdet, aber nicht nur sie. Zumindest den Hauseingang kann das Vordach zu einem sicheren Ort bei jeder Witterung machen.

Vordächer als Wetterschutz
Überdachte Hauseingänge schützen den Bewohner vor dem Nasswerden beim Herausholen der Post oder beim Suchen des Hausschlüssels. Ein kurzer Regenschauer lässt sich ebenfalls gut unter einem Vordach durchstehen. Vor allem im Praxistest besticht das Vordach immer wieder in alltäglichen Situationen.

Vordach als Komfortzone
Noch schnell mit dem Arbeitskollegen an der frischen Luft plaudern oder eine Raucherpause einlegen, aber das Wetter lässt es nicht zu? Mit einem Vordach ist das kein Problem. Ist der Hauseingang groß genug, lässt sich ein fehlender Balkon durch das Platzieren von Sitzgelegenheiten sehr gut verschmerzen.

Und welche Nachteile gibt es?
Im Zusammenhang mit den Überdachungen des Hauseingangs gilt zunächst einmal der Kostenaspekt als weniger positiv. An dieser Stelle muss natürlich individuell entschieden werden, wie viel investiert werden kann.

Reinigung
Weiterhin muss ein Vordach gepflegt und sauber gehalten werden, was auf lange Sicht zusätzliche Mühe bzw. Kosten verursacht. Dies lässt sich allerdings ebenfalls ein wenig entkräften, wenn alle Bewohner des Hauses bei der Reinigung mithelfen bzw. sich bei den Reinigungskosten beteiligen. Zudem gibt es Vordach-Modelle, die allein aufgrund der Beschaffenheit der Materialien weniger zu Verschmutzungen neigen.

Diebstahlsicherheit
Wichtig ist in diesem Zusammenhang ein weiterer Sicherheitsaspekt. Wer sich ein Vordach zulegen möchte, sollte darauf achten, dass dieses beispielsweise Einbrechern keine Möglichkeit bietet, einfachen Zugang ins Hausinnere zu erhalten.

Fazit: Ein Vordach ist für viele Hausbesitzer selbstverständlich. Sie sehen einladend aus, bilden die ideale Abrundung der Hausarchitektur und schützen den Eingangsbereich vor Glätte und Nässe. Wer sich vorab für ein leicht zu reinigendes Vordach entscheidet, dass für Einbrecher keine Einladung darstellt, sollte über viele Jahre Freude daran haben.