24.08.2017

Glücklich Wohnen im Alter

Zwei Tipps für Umbaumaßnahmen in den eigenen vier Wänden.

© Thinkstock/rez-art


Die Ansprüche für das heimische Domizil können sich im Laufe des Lebens verändern. So sind gerade Hausbesitzer während mehreren Etappen im Leben gefragt eine Reihe von Umbaumaßnahmen zu vollbringen. Denn ebenso Eltern, die ein Haus kindgerecht umbauen müssen, sind auch ältere Menschen gefragt ein Haus oder Wohnung nach der aktuellen Lebenssituation zu gestalten. Besonders Senioren und chronisch erkrankte Menschen profitieren von speziellen Renovierungen, die das Leben im heimischen Domizil um ein vielfaches angenehmer machen. Doch stellt sich bei den meisten älteren Menschen die Frage, wo man mit einem Umbau anfängt und wo aufhört. Das Angebot für Renovierungen im Bereich für ein altersgerechtes Wohnen sind sehr zahlreich, so dass man schnell den Überblick über das wesentlich benötigte Equipment verlieren kann.
Aus diesem Grund stehen Ihnen im Folgenden zwei wertvolle Tipps für den Umbau zu einer altersgerechten Wohnumgebung zur Verfügung. Damit lässt sich die Selbstständigkeit im eigenen Zuhause noch bis ins hohe Alter aufrechterhalten.



Tipp 1: Lift einbauen für mehr Mobilität im Eigenheim



Vor allem für das Wohnen in einem Haus oder einer Wohnung, die sich nicht im Erdgeschoss befindet, kann ein Treppenlift die Lösung sein, um sich völlig frei und stressfrei im eigenen Zuhause zu bewegen. Denn für Menschen, die auf einen Rollstuhl oder einen Rollator angewiesen sind, kann das Treppensteigen zu einem unüberwindbaren Hindernis werden. So gibt es auf dem Markt eine Reihe von Firmen, die mit finanzieller Unterstützung der Pflegekasse dafür sorgen, dass sich Menschen problemlos zwischen mehreren Etagen bewegen können. So erreicht man mit einem Homelift mehr Komfort in den eigenen vier Wänden und ist nicht mehr auf die externe Hilfe anderer angewiesen. Hier können sich ältere Menschen problemlos an die Pflegekasse wenden, um mit dieser einen Plan zur Kostenübernahme und Montage zu entwickeln.



Tipp 2: Barrierefreiheit schaffen für mehr Sicherheit in den eigenen vier Wänden



Nicht nur beim Treppensteigen werden ältere Menschen vor große Herausforderungen im eigenen Zuhause gestellt. So auch im Badezimmer. Denn vor allem im Bad können einige Hindernisse warten, die sich mit den passenden Umbaumaßnahmen jedoch relativ schnell beseitigen lassen. Eine ebenerdige Duschwanne, sowie ein Badewannenlift und einen Aufsatz für die Toilette können dabei helfen sich selbstständig allen Grundbedürfnissen anzunehmen. Hierfür empfiehlt es sich den medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) einzubeziehen, um die Kosten für den Umbau nicht alleine zu tragen und alle benötigten Umbaumaßnahmen zu besprechen.