29.03.2017

Schadstoffgeprüfte Matratzen und Lattenroste – Eine gute Wahl für die Gesundheit und die Umwelt

Etwa sieben bis acht Stunden am Tag schlafen wir im Durchschnitt. Das bedeutet, dass wir einen großen Teil unseres Lebens im Bett verbringen. Umso wichtiger ist, dass wir uns hier wohlfühlen. Das ist allerdings nicht immer der Fall, denn immer mehr Menschen leiden unter Schlafstörungen: Sie schlafen schlecht ein, werden in der Nacht häufig wach und fühlen sich morgens wie gerädert. Für solche Schlafprobleme gibt es viele Ursachen, die individuell gefunden und behoben werden müssen. Fest steht jedoch, dass eine optimale Schlafhygiene im Schlafzimmer zu einem gesunden und erholsamen Schlaf beiträgt. Dafür kommt es vor allem auf eine gut durchdachte Einrichtung Ihres Schlafraums an.

Das ist jedoch nicht alles, was für eine gute Schlafqualität wichtig ist: Auch die Matratze und der Lattenrost spielen in dieser Hinsicht eine wichtige Rolle. Sie sollten optimal auf die Bedürfnisse des Schläfers abgestimmt sein, was die Liegezonen und den Härtegrad anbelangt. Für viele Verbraucher ist es aber gar nicht so einfach, die richtige Matratze zu finden und einen geeigneten Lattenrost auszuwählen, weil es viele Aspekte gibt, auf die man achten sollte. Eine wichtige Bedeutung beim Matratzen- und Lattenrost-Kauf spielen Schadstoffe: In der letzten Zeit gab es immer wieder Medienberichte über Bettzubehör mit Schadstoffbelastungen, weshalb viele Verbraucher verunsichert sind. Sie wünschen sich schadstoffarme Matratzen und Lattenroste, wissen aber nicht, woran man solche erkennt.

 

Wie Schadstoffe in Lattenrost und Matratze die Umwelt und Gesundheit schädigen können

Viele Menschen verbringen ein Drittel des Tages und somit viel Zeit ihres Lebens im Bett. Von Lattenrost und Matratze sind Sie dabei nur durch etwas Stoff getrennt. Das ist auch der Grund, weshalb Sie den chemischen Ausdünstungen der Bettwaren ungehindert ausgesetzt sind. Diese Emissionen sind nicht nur gesundheitsschädlich, sondern können auch die Umwelt belasten. Ein Schadstoff, der von Matratzen und Lattenrosten häufig ausgedünstet wird, ist Formaldehyd. Dieser Stoff kann Allergien verursachen und steht sogar in Verdacht, Krebs auszulösen. Darüber hinaus bringen Emissionen immer einen unangenehmen Geruch mit, der Ihren Schlaf stören und somit Ihr allgemeines Wohlbefinden beeinträchtigen kann.

 

Matratzen von jungen Start-ups sind besonders enttäuschend

Seit einiger Zeit tauchen im Internet ständig neue Unternehmen auf, die ihre Matratzen als „exklusive Weltneuheiten“ bezeichnen und mit Versprechen wie „Träume made in Germany“ werben. Die Stiftung Warentest stellte mehrere Matratzen von Start-ups auf die Probe und kam dabei zu einem enttäuschenden Ergebnis: Viele Modelle fielen durch! Bei einigen konnte sogar eine erhöhte Schadstoffbelastung festgestellt werden. Von solchen Matratzen sollten Sie daher besser die Finger lassen.

 

Auch Modelle aus Übersee sind mit Vorsicht zu genießen

Doch auch Matratzen und Lattenroste aus Übersee stehen häufig wegen der Schadstoffbelastung in der Kritik. Ein Grund dafür ist, dass die Matratzen lange gelagert werden, weshalb oft Mittel gegen Schimmel- oder Schädlingsbefall zum Einsatz kommen. Diese enthalten Schadstoffe, die sich negativ auf Ihre Gesundheit auswirken können. Schadstoffbelastete Matratzen und Lattenroste sind meist schon an einem penetranten, beißenden Geruch erkennbar. Im Idealfall sollten Sie sich dann für eine andere Matratze entscheiden oder sie einige Tage auslüften lassen, bis Sie keinen Geruch mehr wahrnehmen. Gut beraten sind Sie auch mit Matratzen aus Naturmaterialien. Sie enthalten in der Regel weniger Schadstoffe, aber auch hier gibt es Ausnahmen.

 

Bevorzugen Sie schadstoffgeprüfte Modelle

Eine 100-prozentige Sicherheit für Schadstofffreiheit haben Sie beim Kauf von Bettwaren nicht, sofern diese nicht über entsprechende Siegel und Zertifikate verfügen. Werfen Sie daher beim Lattenrost- oder Matratzen-Kauf immer einen Blick auf die Umwelt-Zertifikate, mit denen die Produkte ausgezeichnet sind. Sie sind die beste Garantie dafür, dass die Materialien und Herstellungsverfahren verträglich für Mensch und Umwelt sind. Mit gutem Beispiel gehen die verschiedenen Modelle von Werkmeister voran: Die Lattenroste bestehen aus Buchenholz, welches mit dem FSC-Zertifikat versehen ist. Es stammt also aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Darüber hinaus ist das Buchenholz mit dem Blauen Engel ausgezeichnet. Dadurch wird garantiert, dass es emissionsarm ist. Matratzen und Lattenroste, die den Blauen Engel erhalten haben, bieten Ihnen die folgenden Vorteile:

  • Matratzen sind frei von halogenorganischen und krebserzeugenden Verbindungen
  • Keine Schadstoffe in der Beschichtung des Lattenrosts, die für die Wohnumwelt bedenklich wären
  • Schadstoffgeprüft auf Formaldehyd und flüchtige organische Verbindungen
  • Der Anteil an gesundheitsgefährdenden Flamm- und Mottenschutzmitteln ist unbedenklich
  • Keine Schadstoffe in der Beschichtung des Lattenrosts, die für die Wohnumwelt bedenklich wären
  • Für Lattenroste mit dem Blauen Engel kommt überwiegend der nachwachsende Rohstoff Holz zum Einsatz

Die Matratzen von Werkmeister verfügen außerdem über das Öko-Tex 100 Siegel. Es wird nur für Textilien verliehen, die nachweislich unbedenklich für die Gesundheit sind. Das bedeutet, dass die Matratzen vielen aufwendigen Laboruntersuchungen ausgesetzt werden, bevor sie dieses Zertifikat erhalten.

 

Fazit

Fast ein Drittel Ihres Lebens verschlafen Sie, damit sich Körper und Geist regenerieren können. Deshalb sollten Sie darauf achten, die Schadstoffbelastung im Schlafzimmer auf ein Minimum zu reduzieren. Das klappt, wenn Sie sich für schadstoffgeprüfte Bettwaren entscheiden.

 

Bildquellen:

Matratzen auf Bett: Originalbild von blitzmaerker / Pixabay, Lizenz: CC0 1.0