Früher hat man die Zwischenräume zwischen den Deckenbalken mit Sand, Kies oder Lehm aufgefüllt, um die Masse zu erhöhen und den „Trittschall” zu vermindern. Unter Trittschall versteht man die durch Gehen, Stühlerücken und so weiter verursachten üblichen Wohngeräusche.
Heute nimmt man, hat der Statiker sein O.k. gegeben, Lehmziegel oder die leichteren Schüttungen aus Blähton oder Perlite, geblähtem Vulkangestein, die zusätzlich zum Schallschutz auch noch die Wärmedämmung verbessern.
Die Geräuschquellen der Haustechnik kann man bis zu einem gewissen Grad in den Griff bekommen durch Entkopplung. Wo beispielsweise Sanitärrohre Kontakt zur Bausubstanz haben, muss man sie, ist die Belastung zu groß, freilegen und mit einem Dämm-Mantel versehen. Entkoppelt werden gleichfalls Trockenbauwände durch elastische Dämmstreifen im Kontaktbereich zum Boden. Besonders wichtig ist die elastische Befestigung bei der Montage von Lüftungsanlagen.