Besser Wohnen mit 50plus

Durchschnittlich zehn Jahre jünger als sie es tatsächlich sind, werden die Senioren heute geschätzt. Und sie verhalten sich danach: Die Generation 50plus achtet gesundheitlich auf sich, treibt Sport, stellt sich auch mal auf Inline-Skates. Fast jeder Dritte zwischen 45 und 70 Jahren geht häufig oder gelegentlich ins Fitness-Studio. Doch von Jugendwahn kann keine Rede sein. Die Menschen dieser Altersgruppe sehen sich selbst mitten im Leben. Ihren Lebenshöhepunkt geben sie bei etwa 60 Jahren an. Ursache für den Optimismus: Das Leben macht Spaß.

Und wie wollen die so genannten Best Ager wohnen?

Eigenheim mit modernem Baustil
Die Generation 50plus wohnt am liebsten im Eigenheim mit Präferenz eines modernen Baustils. Sie legt zudem enormen Wert auf ein luxuriöses und großzügiges Wohnumfeld. Foto: KD Haus
fitte Best-Ager
Foto: djd/Schuster PR

Eine Senioren-WG oder Mehrgenerationenhäuser kann sich die Generation 60plus als zukünftige Wohnform sehr gut vorstellen. Und doch wohnen Best Ager am liebsten in den eigenen vier Wänden. Der Wunsch dieser Altersgruppe: Möglichst lange, selbstständig und selbstbestimmt in vertrauter Umgebung wohnen, den Alltag nach eigenen Vorstellungen gestalten zu können.

Mit dem Älterwerden ändern sich jedoch Lebens- und Wohnstil. Man benötigt keine Kinderzimmer mehr, dafür wird vielleicht ein Gästebereich wichtiger. Wellness-Angebote erhalten einen höheren Stellenwert, Freizeitaktivitäten und Komforterwartungen rücken in den Mittelpunkt.

Fazit: das einmal in jungen Jahren gebaute Haus passt nicht mehr richtig zur aktuellen Lebensphase. Ist ein Umbau nicht möglich, entscheiden sich deshalb viele Paare jenseits der 50, noch einmal zu bauen. Wichtig ist ihnen dann vor allem die Wohnlage mit einer guten Infrastruktur: Theater, Ärzte und Einkaufsmöglichkeiten müssen in der Nähe oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sein.

Infrastruktur und Lage

  • Anbindung an den öffentlichen Verkehr: mindestens 5 Verbindungen täglich, nicht mehr als 15 Minuten Fußweg zur Haltestelle
  • Einrichtungen des täglichen Bedarfs und der Gesundheitsfürsorge zu Fuß erreichbar
  • (15 Minuten)
  • Längsgefälle der Straße zum Haus geringer als 6%, da sonst mit rollender Gehhilfe nicht befahrbar
  • Gesundes Mikroklima (z.B. windgeschützte Lage)
  • Gutes Sozialgefüge im Quartier

Wohnen im Alter

Domizil und Garten für den dritten Lebensabschnitt sollten besser nicht zu groß geplant werden, um den Aufwand für Haushalt und Unterhalt in Grenzen zu halten. Offene Grundrisslösungen können interessant sein, da auf Kinder bezüglich des Schallschutzes keine Rücksicht mehr genommen werden muss. Die heute 50-Jährigen dürfen auf weitere 30 Lebensjahre hoffen – da sollten Bauwillige den Begriff barrierefrei als Option begreifen, die ihnen möglichst lange Unabhängigkeit im Eigenheim garantiert. Wer noch weitsichtiger plant, hält sich Möglichkeiten für betreutes Wohnen offen, indem der Grundriss so angelegt wird, dass bei Bedarf eine Einliegerwohnung für Pflegepersonal eingerichtet werden kann.

Mit zunehmendem Alter steigt bei den meisten Menschen das Bedürfnis nach Sicherheit. Das betrifft auch und vor allen Dingen den unmittelbaren Privatbereich: die eigenen vier Wände. Einbruchhemmende Bauelemente, Rauchmelder und Notrufanlagen geben den Bewohnern ein sicheres Gefühl.

Durch Dämmerungssensoren gesteuert fahren die Rollläden hoch, mit Elektromotoren ausgestattete Türen und Fenster öffnen sich per Knopfdruck, droht Sturm oder Regen geben Sensoren den Befehl, die Markisen einzufahren. Unzählige weitere Szenarien sind mit Hilfe intelligenter Haustechnik denkbar.

Je älter der Mensch, desto mehr verlieren seine Augen an Sehkraft. Ausreichend helle und richtig platzierte Beleuchtung hilft, dieses normale, altersbedingte Manko auszugleichen.

Nicht nur ältere Menschen wünschen sich komfortabel und intuitiv bedienbare elektronische Geräte und Haushaltsprodukte mit klaren Piktogrammen, einer übersichtlichen Menüführung, verständlichen Bedienungsanleitungen und großen Tasten. Hier ein paar Beispiele.

Mit zunehmendem Alter wird das Treppensteigen beschwerlicher, wenn nicht sogar ganz unmöglich. Ein Treppenlift oder Aufzug bringt neue Freiheiten und erhält die Eigenständigkeit.

Der Wunsch nach Komfort ist keine Frage des Alters. Wohl aber das, was wir als komfortabel empfinden. Und in dieser Hinsicht hat die Generation 50plus ihre ganz besonderen Ansprüche.

Dass Senioren möglichst lange in ihrem vertrauten Umfeld leben, liegt auch im Interesse der Allgemeinheit. Daher werden altersgerechte Umbauten aus verschiedenen Töpfen gefördert. Wir zeigen, wie man an die Födermittel gelangt.

Wer spät – noch einmal – ein Eigenheim baut, möchte bis ins hohe Alter darin wohnen bleiben. Dumm nur, wenn steile Treppen und schmale Türen zum unüberwindbaren Hindernis werden. Doch das muss nicht sein, wenn das Haus barrierefrei geplant wird.

Klug, wer sich schon bei der Planung des Eigenheims Gedanken zum Wohnen ohne Hindernisse macht, aber auch eine anstehende Renovierung ist eine gute Gelegenheit, das Zuhause alters- oder behindertengerecht umzugestalten. Hier ein paar Beispiele anhand realisierter Bauvorhaben.

Gerade Senioren kann eingeschossiges Wohnen im Bungalow das Leben erleichtern: Beschwerliches Treppensteigen entfällt. Dafür vermittelt ein groß­zügiger Grundriss ein mondänes Wohngefühl.

Bis vor einem Jahrhundert war die Mehrgenerationenfamilie an der Tagesordnung. Jetzt ist sie wieder im Kommen. In einem Mehrgenerationenhaus gemeinsam unter einem Dach zu wohnen, kann für alle Beteiligten Vorteile bringen.

Senioren, die nicht mehr alleine in ihrem vertrauten Wohnumfeld leben möchten, eröffnen sich heute neue Perspektiven für ein selbstbestimmtes erfülltes Leben – ob betreutes Wohnen oder gemeinschaftsorientierte Wohnformen.

Unsere Themen


Das Einfamilienhaus

Zeitschrift Das Einfamilienhaus

Ausgabe: 1-2/2012
Was steht drin.... !

Umbauen & Modernisieren

Zeitschrift Umbauen & Modernisieren

Ausgabe: 1-2/2012
Was steht drin.... !

BESTAGER

Magazin BESTAGER

Ausgabe Oktober 2011

Das erwartet Sie ...

Unser Haus

Zeitschrift Unser Haus

Ausgabe: 12-1/2012
Was steht drin.... !

250 Bad-Ideen

EinfamilienHäuser

Heizungsratgeber 2011

Heizungsratgeber

Ausgabe 2011

Das steht drin ...!

ENERGIE+Zukunft 2011


Aktuelles:

Mit Artikeln aus dem Bekleidungs-, Accessoires,- und Spielwarenbereich bietet die Ytong-Kollektion...

Hausplaner gratis

Wir haben ein tolles Angebot für unsere Besucher! Diesen Hausplaner gibt es gratis: Statt 29,99...

Hans-Jürgen Klüh, Vertriebsleiter bei Rensch-Haus, rät Bauinteressenten zum raschen Hauskauf. Wir...

Die Deutsche Blockhaus GmbH bietet das 146-Quadratmeter-Eigenheim bis zum 28. März 2011 als...

PEFC-Zertifizierung des Holzes

Holz ist nur wirklich ökologisch, wenn es auch nachhaltiger Waldwirtschaft stammt. Wer sichergehen...

Lorybag von LuxHaus

Ab sofort bietet Luxhaus stylishe Deko und witzige Geschenkidee in dem neu eröffneten...

Ende August feierte LUXHAUS sein Sommerfest auf dem Werksgelände in Georgensgmünd – inklusive...

mehr aktuelle Themen

Aktionen & Gewinnspiele

iPad von Apple zu gewinnen
iPad von Apple zu gewinnen

Apple iPad im Wert von 510 Euro zu gewinnen!

Gemeinsam mit „Intelligent heizen“ verlosen wir ein iPad.

Gute-Luft-Fühler zu gewinnen

50 x Gute Luft-Fühler zu gewinnen!

Messen Sie schnell und einfach Ihre Raumluftqualität.

Tapeten selbst gestalten

Aktuelle Themen

Trittschalldämmung

Der Nachbar klopft bei jedem Schritt mit dem Besenstiel gegen die Decke? Dann fehlt wohl eine Tritschalldämmung. So rüsten Sie nach.

ökologische Wandfarben

Wohngesunde Wandfarben
Auf der Suche nach ökologischen Wandfarben ohne Schadstoffe hilft ein Blick auf die Verpackung.

Schimmelbefall

Schimmel bekämpfen

So vermeiden Sie Schimmelbefall und so werden Sie ihn wieder los.

Bodenbelag - Parkett

Wohnen mit Tieren

Hund, Katze oder Kaninchen sind eine Bereicherung für den Wohnalltag – so passen Sie Ihre Einrichtung an.

Küche im Landhausstil

Landhausküche
Den einheitlichen Country Style gibt es nicht, der Landhausstil hat viele Facetten.

Parkettreparatur

Parkett reparieren

So beheben Sie mit Retuschierstift, Wachskitt und Holzpaste kleinere Schäden im Parkett.

 

Heimsauna

Sauna

Mit einer eigenen Sauna können Sie nicht nur entspannen, sondern unterstützen Ihre Gesundheit. Hier erfahren Sie alles über die Heimsauna.