Garage – Lage und Größe

Üblicherweise wird die Garage möglichst nah an der Straße errichtet. Sie direkt an den Bordstein zu setzen, ist aber nicht ratsam. Denn wenn sie eine Autolänge weiter hinten positioniert wird, bietet sich die Möglichkeit, auch ein Auto vor der Garage abzustellen.

Bei der Auffahrt sollte berücksichtigt werden, dass sie nicht zu viel Steigung zur Straße hin aufweist, da der morgendliche Start im Winter sonst zur Rutschpartie wird. In diesem Zusammenhang kann man auch über eine Rampenheizung nachdenken. Das ist im Prinzip eine Fußbodenheizung für die Garagenauffahrt.

Ebenso gilt es, den Belag für die Einfahrt festzulegen: Sollen Pflasterklinker oder Betonsteine verlegt werden oder möchte man eine Wasser durchlässige, begrünte Einfahrt haben mit nur zwei befestigten Fahrstreifen?

Die Größe der Garage sollte so bemessen sein, dass neben ein oder zwei Autos auch noch für andere Sachen Platz ist, z.B. für Reifen, Fahrräder oder den Rasenmäher.

Diese beiden Beispiele beweisen, wie ein schöner Gesamteindruck entsteht, wenn Garage und Haus stilistisch und farblich aufeinander abgestimmt sind.

  • Eine farbliche Abstimmung zwischen Garage und Haus erzeugt ein stimmiges Gesamtbild. Foto: Zapf
  • Planen Sie die Garage schon während der Hausplanung. Nur so wirkt das Endergebnis wie aus einem Guss. Foto: Hörmann

Doppelgaragen mit dem Nachbarn

Bei einer Grenzbebauung zum Nachbargrundstück muss diese mit dem Nachbarn abgestimmt werden. Vielleicht kann man sich darauf einigen, eine Doppelgarage gemeinsam zu errichten. Das macht die Sache preiswerter.

Garagenbau – Stein auf Stein

Wer die Garage Stein auf Stein errichten lässt, kann Form und Größe völlig frei bestimmen. Somit ist eine architektonische Anpassung an das Haus kein Problem. Auch der Einbau von ausreichend Öffnungen, die für eine ordentliche Luftzirkulation sorgen, wird so ermöglicht. Massivgaragen sollten eine Putzschicht haben, damit keine Feuchtigkeit in das Mauerwerk eindringt.

Wird die Garage direkt ins Haus integriert, ist selbst eine Beheizung mit relativ geringem Kostenaufwand zu realisieren. In jedem Fall muss man beim Bau einer Massivgarage aber mit mehr Kosten rechnen als bei einer schlichten Fertiggarage.

Haus und Garage gleichzeitig bauen

Wer ein Massivhaus baut, sollte sich überlegen, ob er nicht gleich eine entsprechende Garage mit einplant, denn es ist preiswerter, die Garage im gleichen Zug mit dem Haus errichten zu lassen, da die notwendigen Baustoffe sowieso vor Ort sind. 

Bauantrag für die Garage

Für den Bau einer Garge benötigt man eine Baugenehmigung. Wer sich für ein Modell entschieden hat, muss deshalb mit den Plänen beim zuständigen Bauamt vorsprechen. Für die statische Berechnung und Erledigung der Genehmigung müssen Zusatzkosten eingerechnet werden.

Unter bestimmten Voraussetzungen müssen auch Nachbarn dem Garagenbau zustimmen. Sprechen Sie deshalb schon vorher mit ihnen darüber.

Viele Anbieter von Fertiggaragen befreien den Bauherrn vom lästigen Papierkram und kümmern sich um eine reibungslose Abwicklung der Baugenehmigung.

Garage und Brandschutz

Insbesondere wenn die Garage nicht nur als Auroabstellplatz, sondern auch als Lagerraum oder Werkstatt genutzt wird, rät der TÜV dringend, auf Branschutz zu achten:

  • Einegute Belüftung vermindert die Brandgefahr, damit z.B. Lösungsmitteldämpfe schneller abziehen können.
  • Gibt es einen direkten Zugang zum Haus über eine Brandschutztür, muss diese immer geschlossen sein.
  • Statten Sie Ihre Garage zusätzlich zu den vorgeschriebenen Brandschutzvorrichtungen auch mit einem Feuerlöscher aus, der gut zugänglich ist und regelmäßig gewartet wird.

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