Talentierte Öffnung

Ein Garagentor muss viele Aufgaben erfüllen, die auf den ersten Blick nicht ersichtlich sind - von der richtigen Belüftung bis hin zum "Code-Switching".

Für alle Bedürfnisse

Bei der Auswahl eines passenden Garagentores kommt es nicht nur auf eine große Gestaltungsvielfalt an. Besonders für energieeffiziente Neubauten spielt die Wärmedämmung des Tores eine wichtige Rolle. Vor allem, wenn die Garage direkt an das Wohnhaus anschließt oder als beheizter Werk- oder Hobbyraum genutzt wird.

Gerade in den Wintermonaten gelangt zudem viel Feuchtigkeit durch Schnee am Auto in die Garage. Sie muss „atmen“, damit Pfützen effektiv trocknen. Garagentore mit Belüftungsschlitzen eignen sich am besten. Das integrierte Lüftungssystem sorgt für ein gutes Klima in der Garage.

FUNKtionalität wird großgeschrieben

Nicht nur bei schlechtem Wetter ist die automatische Steuerung eines Garagentors praktisch und bequem zugleich. Das erfolgt mittels klassischer Fernbedienung (=Funksender) oder übers Smartphone. Oftmals steuert der Funksender nicht nur das Tor, sondern auch die Beleuchtung oder die Alarmanlage. Zusätzlich kann ein Control-Display im Hausinneren wichtige Informationen zum Öffnungsstand des Tores oder der Funktionalität der einzelnen Elemente der Garage liefern.

Achten Sie bei Handsendern mit Funkfernsteuerung darauf, dass der Code des Geräts kontinuierlich wechselt („Code-Switching“), um „Code-Scanning“ vorzubeugen. Dabei greifen Einbrecher den Code der Funkfernbedienung ab und öffnen damit das Garagentor. Die Fernsteuerung kann auch von einer Handy-App übernommen werden. Die Kommunikation mit dem Antrieb findet über eine Bluetooth-Verbindung statt.

Sicher verschlossen

Beim Einbruchschutz wird oft die Garage vergessen. Nicht nur auf das Auto, wertvolle E-Bikes oder andere Gegenstände können es Diebe abgesehen haben. Auch die Verbindungstür zum Hausinneren stellt eine Schwachstelle dar, die Unbefugten schnell und ungesehen Zutritt zum Wohnraum verschafft.

Hersteller bieten ausgereifte Sicherheitsfunktionen an, die sowohl die Bewohner als auch das Eigentum schützen sollen. So verhindert eine automatische Sperrung das unbefugte Öffnen des Tores. Zum sicheren Schließen eines Tores gehört auch eine Lichtschranke. Die hält das Tor bei Unterbrechung augenblicklich an und lässt es zurückfahren. Damit wird ein Schaden am Fahrzeug verhindert und Menschen bleiben unversehrt.

Torarten

Eine Garage kann auf unterschiedlichste Weise verschlossen werden, zum Beispiel durch ein Schwing- oder Kipptor. Diese erfreuen sich großer Beliebtheit und kommen häufig zum Einsatz. Dahinter steckt eine denkbar einfache Mechanik: Seitlich angebrachte Hebelarme und Stahlfedern lassen das starre Tor unter die Garagendecke schwingen.

Ein Auto kann jedoch nicht dicht vor der Garage geparkt werden, da das Tor beim Öffnen ausholt. Flügeltore bestehen aus zwei Torelementen, die nach links und rechts aufschwingen. Auch hier muss der Bereich vor der Garage freibleiben. Ein modernes Sektionaltor bewegt sich besonders platzsparend unter die Decke oder entlang der Garagenwand.

  • Hersteller konfigurieren die Tore nach den Wünschen des Kunden. Foto: Zapf
  • Benutzen Sie Ihre Garage auch als Hobbyraum? Dann ist eine hochwertige Wärmedämmung Pflicht! Foto: Novoferm
  • Planen Sie Haus und Garage im besten Fall gleichzeitig. So entsteht am Ende ein stimmiges Gesamtbild. Foto: Hörmann

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