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Dach, Dachausbau und Dachformen

Das Dach hat eine ausgesprochen wichtige Funktion: Es hält das Gebäude trocken und warm. Und es bestimmt maßgeblich mit über das Aussehen und die optische Wirkung des Hauses. Wir zeigen Ihnen, wie Sie ihr Dach gestalten können und informieren Sie über Dachkonstruktionen und Dachausbau.

Dächer sind eine der bautechnischen Herausforderungen beim Hausbau: Bei kaum einem Bauabschnitt gibt es so viele Varianten und Formen aber auch Fallen und Fehlerquellen. 

Dach vom Fach: Es ist der wichtigste Teil des Hauses. Dicht muss es sein, sonst leidet sehr schnell die Bausubstanz, gut aussehen sollte es, und darüber hinaus warm halten. Denn mittlerweile ist das Dachgeschoss als Wohnraum eine Selbstverständlichkeit.
 

Es ist mit dem Dach wie mit dem übrigen Haus: Auf Bauherren-Seite gibt es bestimmte Vorstellungen hinsichtlich Nutzung und Aussehen, auf der anderen die technischen Regeln, die Landesbauordnung und vor allem die örtliche Gestaltungssatzung. 

Historisch gewachsene Ortsbilder verlangen nach Anpassung von Dachform, Dachaufbauten und Eindeckung. So empfiehlt es sich, früh in der Phase der Hausplanung den Kontakt zur zuständigen Stelle zu suchen, um sich abzustimmen. Oft sind die Behörden für Alternativ-Vorschläge zu haben, man muss eben als Bauherr nur die vielen Alternativen der Dachkonstruktion und Gestaltung kennen. 

Bei Arbeiten auf und am Dach können schon kleine Fehler gravierende Folgen haben, deswegen sollte Eigenleistung nur unter Anleitung stattfinden. Wer Profis beauftragt, die auf Einhaltung aller Normen achten, schläft hinterher ruhiger.

Kommt es dennoch zu Mängelleistungen, hat er Gewährleistungsansprüche. Schwindelfreie Experten sollten es auch sein, die die regelmäßige Wartung übernehmen und nach Sturm oder Hagel oben nach dem Rechten sehen. 

Fachbegriffe

  • Drempel: auch "Kniestock", Außenwand zwischen der Decke des unteren Geschosses und der Dachkonstruktion 
  • Gaube: Dachaufbau für eine stehendes Fenster 
  • Loggia: innen liegende Dachterrasse, in die Dachschräge integriert 
  • Ortgang: giebel- und traufseitiger Dachabschluss, der entweder bündig mit den Außenwänden abschließt oder vorspringend, mit Traufausbildung oder auch mit verdeckter Traufe, ausgewiesen wird. 
  • Pfette: parallel zum First verlaufender Tragbalken, auf dem die Sparren ruhen
  • Traufe: unteres Ende einer Dachfläche des geneigten Daches 
  • Traufhöhe: Entfernung von der Oberkante des Geländes bis zur Traufe 
  • Traufpunkt: Schnittpunkt von Außenwand und (geneigter) Dachfläche 
  • Zwerchhaus: Dachaufbau, der quer (= zwerch) zum Hauptdach ausgerichtet ist

Übrigens: Dachschmuck, wie früher auf Schlössern und Häusern reicher Bürger und Bauern zu finden, erlebt eine Renaissance – Wetterhähne, fliegende Hexen vom Kunstschmied, Wasserspeier an den Regenrinnen.

Schmuckziegel werden wieder produziert, traditionelle und neue Motive, einige Hersteller arbeiten nach der Vorlage des Bauherrn. Zu Zeiten und in Gegenden, in denen steile Dächer die Regel waren, repräsentierte man gerne mit in prächtigen Mustern verlegten, farbigen Dachziegeln, was auch noch heute einen guten Effekt macht. Vorsicht vor Modeerscheinungen ist dabei geboten, zu seinem Dach will man schließlich eine Generation und länger stehen können.

Ganz sicher eine Bereicherung sind Kollektoren zur Wärmegewinnung und Solarmodule zur Stromerzeugung. Nicht zufällig haben sich Hersteller von Dachfenstern verstärkt im Bereich Solarenergie engagiert. Für gewöhnlich werden die Sonnensammler im Neubau in die Dachhaut integriert, was ästhetische Bedenken vieler Beamter bereits zerstreut.

Alles über das Dach erfahren Sie hier:

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