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Welches Material für die Dacheindeckung?

Es gibt unterschiedliche Dacheindeckungen. Im Fokus steht natürlich immer der Schutz des Hauses und seiner Bewohner.

Die Eindeckung schützt vor Wind und Wetter und hält das Dach dicht. Regen muss schnell abfließen und Wasser darf weder in die Konstruktion laufen noch sich unter dem Dach stauen. Aber es geht noch mehr –  der Alleskönner Dach kann auch Energie liefern.

Als Klassiker für ein perfekt eingedecktes Dach gelten die drei Arten:

  • Tegalit
  • Frankfurter Pfanne 
  • Doppel-S mit Schmutz abweisenden Oberflächen

Spezielle Flachdachziegel kommen ab 15 Grad Dachneigung in Frage. Schmutz abweisende Modelle mit dem so genannten "Lotus-Effekt" verhindern auch das Anhaften von Moos.

Betondachsteine bestehen aus Quarzsand, Zement und Farbpigmenten, werden getrocknet und anschließend feuerglasiert. Da sie schwerer sind als Ziegel, widerstehen sie der Windbelastung besser, das Dachgerüst muss allerdings entsprechend stabil sein. In Form und Farbe orientieren sie sich an den Ziegeln. Aber – sie sind in der Regel preiswerter.

Römische Deckung

Material und Art der Eindeckung geben dem Dach ein charakteristisches Aussehen - zum Beispiel die römische Deckung, die ein besonders mediterranes Bild gestaltet.

Faserzementplatten bestehen aus Zement, Zellulose- und Kunststofffasern zur Armierung; Asbest wird nicht mehr verwendet. Die kleinformatigen, flachen Schindeln erinnern im optischen Eindruck an Schiefer, nicht aber im Preis.

Schiefer ist einer der dauerhaftesten Dachbeläge. Die Verlegung ist eine knifflige (und lohnintensive) Arbeit, die nicht alle Dachdecker beherrschen.

Metall kann in Form von Schindeln und von Blechen aufs Dach kommen. Kupfer, Titanzink und beschichtetes Aluminium sind die geläufigen Materialien, sie eignen sich für ungewöhnliche Dachformen und für repräsentative Zwecke.

Guter Schutz: der Dachüberstand

Wo Dach und Fassade beinahe bündig abschließen, trifft der Regen auch die Fassade – so entstehen nicht nur hässliche "Rotznasen" auf der Wand.

Jeder Putz kapituliert bei Dauerberieselung irgendwann, feine Risse entstehen, Feuchtigkeit dringt ein. Die Folge: eine verminderte Wärmedämmung sowie Schimmelgefahr.
Ein weiter Dachüberstand hält den Regen vom Gebäude fern. Wie bei der Krempe eines Hutes tropft das auftreffende Wasser vom (Bau-) Körper entfernt zu Boden. In der Regel wird gleich bei der Planung die Dachfläche über die Fassade hinaus weitergeführt.
Doch auch nachträglich lässt sich das Dach noch verlängern – diese Arbeiten sollten allerdings Zimmerleute vornehmen.

Energiespar-Tipp

Wenn die Wärmedämmung des Daches verbesserungswürdig ist, stellt die Neudeckung die beste Gelegenheit dar, bisher Versäumtes von der Außenseite aus nachzuholen. Das schreibt die Energie-Einspar-Verordnung sogar vor. Es gibt inzwischen eine Reihe von Dämmsystemen, die speziell für diesen Zweck entwickelt wurden. Auch über den Einstieg in die Solarenergienutzung sollten Hauseigentümer bei einer Neudeckung nachdenken. Wird beides gleichzeitig realisiert, können die Kollektoren oder Solarstrommodule perfekt in die Dachfläche integriert werden.

Sturmsicheres Dach

Seit es heftiger und häufiger in Mitteleuropa weht, ist Sturmsicherheit ein hochaktuelles Thema geworden. Neue Befestigungssysteme sind die Antwort der Hersteller von Dachziegeln und Betondachsteinen, die ihre Eindeckungen längst im Windkanal testen. Denn wichtiger als Form und Farbe sind Langlebigkeit und Dichtheit. Es ist daher sicher keine übertriebene Vorsicht, wenn man mit dem Fachbetrieb einen Vertrag über eine regelmäßige Wartung abschließt.

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