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Dachschiebefenster – innovative Fenster fürs Dachgeschoss

Dachschiebefenster eröffnen neue Möglichkeiten für die Gestaltung des Dachgeschosses. Von Panoramafenstern bis hin zu Balkonausstiegen – nichts ist unmöglich.

Eine Wohnung unterm Dach bietet viele Vorteile. Nirgends sonst gibt es so viele Möglichkeiten, um Tageslicht ins Innere zu lassen. Denn durch Dachfenster fällt weitaus mehr Licht als durch herkömmliche Fenster. 

Eine besondere Art der Dachfenster sind Dachschiebefenster. Sie lassen sich außen über die Dachfläche hinweg aufschieben. So stören im geöffneten Zustand keine Fensterflügel den Ausblick. 

Kunden können Dachschiebefenster im XXL-Format von maximal 306cm Breite und 256cm Höhe individuell anfertigen lassen. So entsteht durch ein Dachfenster ein Panoramaausblick.

LiDEKO stellt solche XXL-Dachschiebefenster her. Das Unternehmen bietet aber weitaus mehr, denn die Fenster können auch als Balkonausstieg dienen.

Hausbesitzer können sich bei den Dachfenstern zwischen zwei Varianten – Classic und Premium – entscheiden. Die Classic-Variante verfügt lediglich über ein Glasschiebeelement, welches entweder nach links oder rechts geöffnet wird. Die Premium-Variante hingegen verfügt über zwei Flügel, die sich seitlich wegschieben lassen.

Dachschiebefenster halten dicht

Viele Hausbesitzer fragen sich, ob ihr Eigenheim gegen starken Wind ausreichend gesichert ist. Wie verhält es sich insbesondere bei Dachfenstern? Hendrik Amelingmeyer, Geschäftsführer von LiDEKO, kennt laut eigener Aussage die Bedenken seiner Kunden – und er gibt Entwarnung.

Sofern die Dachfenster fachmännisch eingebaut wurden, besteht kein Grund zur Sorge. LiDEKO sorgt außerdem dafür, dass ein Mitarbeiter des Unternehmens vor Ort ist, wenn ein Fachbetrieb zum ersten Mal ein LiDEKO Dachschiebefenster einbaut. Insbesondere auf die gründliche Abdichtung der Dachhaut rund um die Fenster ist wichtig.

Für den Fall, dass das Wetter umschlägt, wenn die Bewohner nicht zu Hause sind, empfiehlt das Unternehmen die Installation von intelligenten Steuerungen. Mithilfe von Smart Home Technologie lässt sich dann das Öffnen und Schließen der Fenster sowie die Beschattung bequem per Knopfdruck regeln.

Geprüfte Qualität

Testen und testen lassen, so hält es LiDEKO bei seinen großformatigen Dachschiebefenstern. Sie müssen bei Wind und Wetter absolut dicht schließen, luftdicht und schlagregendicht, müssen stoßfest sein und schalldämmend.

Um dies sicherzustellen, verfügt das Unternehmen über einen eigenen Prüfstand  und lässt seine Fenster zusätzlich durch das Prüfzentrum für Bauelemente in Stephanskirchen bei Rosenheim unter die Lupe nehmen. 

Im Werk begutachtet außerdem einmal jährlich die Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren e.V. gemeinsam mit dem Institut für Fenstertechnik (ift Rosenheim) die Produktionsprozesse sowie die Einhaltung der Qualitätsleitfäden. 

Dachneigung beachten

Bei der Planung und Umsetzung des Einbaus eines XXL-Dachschiebefensters spielt die Dachneigung eine entscheidende Rolle. Ein zweifach verglaster Flügel wiegt – je nach Größe – zwischen 160 und 180 kg, dreifach verglast sogar ca. 220 kg. Abhängig vom Winkel des Daches wirkt dieses Gewicht auf die Konstruktion.

LiDEKO installiert deshalb gegebenenfalls einen Dachhaken, der die Schwerkraft bei auseinandergeschobenen Flügeln mindert. Außerdem ist auch die Position der Griffe von der Dachneigung abhängig. 

Baugeschichte: Dachschiebefenster statt Balkon

In Lotte, nur wenige Kilometer von Osnabrück entfernt, liegt die Pferdepension Pötter, in der ein LiDEKO Dachschiebefenster verbaut wurde. Gudrun Pötter-Wilde und ihre Tochter Sandra Pötter führen diese gemeinsam.

Das angrenzende Wohnhaus, in dem die beiden leben, liegt in idyllischer Landschaft. Leider konnte die Familie den traumhaften Ausblick über die Stallungen, Wiesen und Koppeln bisher nicht genießen, da weder ein Balkon noch ein Fenster in die Richtung vorhanden ist.

Gudrun Pötter-Wilde und ihr Mann wünschten sich außerdem mehr Tageslicht in der Dachgeschosswohnung. Das zur Südseite gelegene Wohn- und Esszimmer verfügt jedoch lediglich über ein kleines Dachfenster.

Deshalb sollte sich etwas verändern. Die Familie entschied sich zunächst für den Anbau eines Balkons auf der Westseite des Hauses. Bekannte empfahlen dann jedoch den Einbau eines XXL-Dachschiebefensters von LiDEKO statt eines Balkons.

In dieser Überlegungs- und Entscheidungsphase kam ein weiterer Zufall hinzu: LiDEKO ist der Sortimentsbegriff von Dachschiebe- und Balkonausstiegsfenstern aus dem Hause Amelingmeyer Metallbau. Mit Friedrich Amelingmeyer, der den Betrieb in dritter Generation über mehr als vier Jahrzehnte führte, ist Gudrun Pötter-Wilde durch den Pferdesport bekannt. 

So entschied die Familie sich dazu, sich das Dachschiebefenster direkt vor Ort in der LiDEKO-Manufaktur anzusehen. Und sie waren schnell überzeugt, dass ein Dachschiebefenster die bessere Lösung ist, da es einen weit größeren Licht- und Komfortgewinn bietet als ein Balkon.

Darüber hinaus ist der Einbau des Dachschiebefensters rund 20.000 bis 30.000 Euro günstiger als der Bau eines Balkons und dabei schneller erledigt.

 

Schließlich wurde ein Premium Dachschiebefenster in maximaler Größe (3,06m mal 2,56m) eingebaut. Die Familie entschied sich für eine Variante mit manueller Bedienung zum Öffnen und Schließen. Für die Steuerung der Sonnenschutzmarkise wurde ein Elektromotor installiert.

Die Vorbereitungen sowie der Einbau des Dachfensters dauerten lediglich zwei Tage. Dabei wurde auch ein Heizkörper entfernt, sodass eine größere nutzbare Wohnfläche entstand. Nun bietet das große Dachschiebefenster einen weiten Panoramablick über die idyllische Umgebung. 

 

Baugeschichte: Dachschiebefenster als Balkonausstieg

„Aus zwei mach eins – und erhöhe den Wohnwert dabei um ein Vielfaches!“ So lässt sich der Umbau eines Wohnhauses am Rheinufer im beschaulichen Leverkusener Stadtteil Hitdorf auf den Punkt bringen. 

Die entscheidende Idee hatte der Planer Günter Wiebach von der Wiebach Baubetreuung, der von den Hauseigentümern gebeten wurde, im Rahmen der energetischen Sanierung ein Konzept für die zusätzliche Nutzung des Dachgeschosses zu erstellen. 

Das Ergebnis: Zwei Wohnungen in der zweiten Etage wurden zu einer Einheit zusammengefasst und mit dem zuvor nur als Abstellraum genutzten Spitzboden zu einem großzügig dimensionierten Ganzen kombiniert. Einen besonderen Mehrwert bietet hier eine neue Dachterrasse, die über ein LiDEKO Dachschiebefenster zugänglich ist.

Günter Wiebach blickt auf die Ausgangslage zurück: „Das 1984 gebaute Wohnhaus sollte energetisch auf den neuesten Stand gebracht werden, und in diesem Zuge war klar, dass neue, dreifach verglaste Kunststofffenster eingebaut werden sollten. Die Hauseigentümer fragten mich außerdem, was sich mit dem Dachgeschoss anfangen ließe.

Eine ‚Gaube über der Gaube‘ kam für den Ausbau natürlich nicht in Betracht. Daraufhin habe ich im Internet verschiedene andere Lösungen recherchiert. Überzeugt hat mich die Variante einer Dachterrasse, die einen besonders schönen und großzügigen Ausblick auf den Rhein schafft. Und hierzu passte die Ausstattung mit dem LiDEKO Balkonausstiegsfenster als Verbindung zwischen innen und außen ideal.“

Weiter Panoramablick durch Fenster im XXL-Format

Nach Rücksprache mit Daniel Lüdeke, der bei LiDEKO viele Einbauprojekte persönlich betreut, konnte die Planung für den Einbau eines „Premium“-Dachschiebefensters beginnen. Es besteht aus zwei Fensterflügeln, die sich über eine spezielle Schienenkonstruktion seitlich aus dem Sichtfeld schieben lassen und so einen besonders breiten Panoramablick auf die Umgebung ermöglichen. 

Diese Perspektive begeisterte auch die Auftraggeber, so dass Planer Wiebach umgehend die wegen der Nutzungsänderung erforderliche Baugenehmigung einholte. Auch hinsichtlich des Schall- und des Brandschutzes wurde der Zusammenschluss der zuvor getrennten Wohneinheiten vorangetrieben. Innen verbindet eine neue Treppe die beiden Ebenen, außen sorgt ein neu installierter Lift für den bequemen Zugang.

Oberhalb der Gaube im zweiten Stock wurde eine Aufkeilung vorgenommen, um die perfekten Bedingungen für die Anbindung der Dachterrassenfläche zu schaffen. Die Dachneigung erhöhte sich von 35 auf 60 Grad, und das Dachgeschoss wurde statisch ertüchtigt. Hierfür wurden 14 Stahlträger und -stützen eingebaut und die Sparren verstärkt. Das Dach verfügt nun über eine 30 cm starke Wärmedämmung.

Sonnenschutz ohne Verdunklungsgefahr im Wohnraum

Selbstverständlich fällt das neue LiDEKO Dachschiebefenster auch energetisch nicht aus dem Rahmen. Die Dreifachverglasung der 3,06 m breiten und 2,26 m hohen Flügel garantiert die Einhaltung aller EnEV-Standards, und die Markise sorgt mit ihrem lichtdurchlässigen Stoff für guten Sonnenschutz.

„Hier wurde bewusst ein Gewebe gewählt, das den Raum nicht vollständig verdunkelt; schließlich handelt es sich um einen Wohnraum, der über das Balkonausstiegsfenster mit der Dachterrasse verbunden wird.

Bei einem Schlafraum hätten wir einen komplett lichtundurchlässigen Stoff für die Verdunklung empfohlen“, sagt Daniel Lüdeke. Eine Solexa Markisensteuerung gestaltet den Einsatz des Sonnenschutzes höchst bequem. 

Außergewöhnliche Abstützung per Klemmfaust

Lüdeke begleitete die Vorarbeiten des Handwerksbetriebs FCH Bedachungen aus Köln und der Zimmerei Walczak aus Leverkusen, die vor der Installation des Fensters einen sogenannten Wechsel einbauten und den Kran für den Transport organisierten. 

Üblicherweise werden die LiDEKO Fenster mit Dachhaken befestigt und mit einem Eindeckrahmen versehen. Bei diesem Objekt mussten der Baubetreuer und die Experten von LiDEKO jedoch eine andere Lösung wählen. Das Dach ist an dieser Stelle nicht mit Ziegeln eingedeckt, sondern über eine Stehfalzeindeckung mit vorbewitterten Zinkblechen ausgestattet.

Diese Bleche würden durch Bohrungen undicht. Deshalb wurden die unteren Schienen der LiDEKO-Konstruktion über eine sogenannte Klemmfaust abgestützt – eine spezielle Vorrichtung, die aus einer Grundplatte und zwei Schenkeln besteht. Nach abgeschlossener Montage konnte der Spengler die Bleche an das Fenster heranarbeiten.

Handwerker, Hersteller und Baubetreuer stimmten sich bei den einzelnen Bauabschnitten präzise aufeinander ab. Günter Wiebach weiß, dass auch sein Auftraggeber mit der gefundenen Lösung sehr glücklich ist: „Wir haben die Varianten im Vorfeld genau abgewägt und festgestellt, dass andere Lösungen sich als komplizierter und weniger großzügig in Bezug auf die nutzbare Fensterfläche bzw. Öffnung erwiesen. Auch der Preis ist absolut vernünftig und angemessen. Unser Kunde genießt nun einen gigantischen Ausblick und fühlt sich nach eigener Aussage auf seiner neuen Dachterrasse fast wie im Urlaub!“

Zu diesem Effekt trägt sicher auch das Glasgeländer bei, das die Dachterrasse abschließt. Denn zum einen dient es als Schutz vor dem Wind, der den Rhein hier fast immer begleitet. Zum anderen wirkt die gläserne Konstruktion optisch sehr leicht und unterstützt perfekt den einmaligen Blick auf den Fluss.

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit LiDEKO.

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