Hohe Schneelast: Schneeschutz am Dach

Der optimale Schneeschutz am Dach ist besonders in Regionen wichtig, in denen viel Schnee fällt. Andernfalls könnte die Schneelast zu hoch sein.

Es gibt sie noch, die schneereichen Regionen. Hier sollten am Dach besondere Vorkehrungen getroffen werden. Denn ohne Schneeschutzsystem können Schneemassen vom Dach rutschen. Das sind unter Umständen schwere, eisige Dachlawinen, die Sachschaden anrichten oder sogar Menschen verletzen können.

In den jeweiligen Landesbauordnungen wird bezüglich des Schneeschutzes Verkehrssicherheit gefordert. Deshalb müssen Planer und Verarbeiter bei jedem Dach die tatsächliche Schneelast ermitteln, um entsprechende Vorkehrungen gegen herabstürzende Schneemassen zu treffen und Schneesicherungsmaßnahmen richtig zu dimensionieren.

Schneereiche Winter scheinen seltener zu werden. Doch bei genauerer Betrachtung sieht man, dass es zwar insgesamt immer weniger Schnee gibt, aber dafür regional häufig zu viel. Starker Schneefall führt zu besonderen Problemen, weil es zu Dachlawinen und durch die Schneelast zu Problemen für die Statik des Dachs kommen kann.

Gefahr von Dachlawinen

Gegen Dachlawinen helfen Schneefanggitter. Sie dienen als Sicherheit, denn im Gegensatz zu Pulverschnee verfügt Nassschnee über ein hohes Gewicht: Bei zehn Zentimetern Höhe bringt es ein Quadratmeter Schnee auf rund 40 Kilogramm.

Das kann erheblichen Sachschaden oder die Verletzung von Personen zur Folge haben. Dabei hilft ein Schneefanggitter nicht nur gegen das Abrutschen von Schnee, sondern auch gegen das von großen Eisstücken von der Dachfläche.

Tipp: robustes Zubehör

Damit Ihr Dach optimal vor hohen Schneelasten und anderen Wettereinwirkungen geschützt ist, sollten Sie unbedingt den Einsatz von robustem Zubehör verlangen. Das Alu-System von Erlus hält selbst großen Eis- und Schneeschubkräften sowie Hagelkörnern bis zu 5 cm Durchmesser stand. Foto: Erlus

Erlus Schneefanggitter

Die Alu-Systemteile von Erlus sind korrosionsbeständig, formstabil bei Hitze und extrem belastbar bei Eis und Schnee. Gerade auf einer Dachfläche kommt es zu extremen Temperaturschwankungen von minus 20 Grad bis zu 80 Grad im Hochsommer. Das verwendete Material muss extrem belastbar sein.

Neben Schneefanggittern gehören Doppelrohrhalter, Rundholzhalter, aber auch Lüfter, Tritte und Durchführungsziegel und weitere Teile zum Sortiment. Selbst wenn sich große, schwere Massen an Schnee und Eis auf dem Dach befinden, knicken die Alu-System-Teile nicht ab.

Schneefanggitter werden mit Schneefanggitterhaltern befestigt. Das Schneefanggitter ist 20 Zentimeter hoch und drei Meter lang sowie in verschiedenen Farben, passend zur Dacheindeckung, erhältlich. Gerade in Süddeutschland sind auch Rundholzhalter zum Schneefang auf dem Dach sehr beliebt.

Als Rückhalt für den Schnee auf dem Dach kommt alternativ auch ein Doppelrohrhalter in Frage. Wichtig ist, dass alle Schneefang-Maßnahmen robust und korrosionsbeständig sind.

Schneelast auf dem Dach

Deutschland ist in Schneelastzonen unterteilt, für die einzelnen Regionen wurde dabei die durchschnittlich zu erwartende Schneemenge ermittelt – die Angaben werden immer wieder angepasst. Die Dachkonstruktion muss entsprechend der Schneelastzone ausgeführt sein. Der höchste Schneefall wird in folgenden Gebieten erwartet:

  • Alpenregion
  • Mittelgebirge wie Harz und Erzgebirge

Hier können Sie die jeweilige Schneelastzone ermitteln: www.erlus.com/schneesicherungsrechner

Bislang regelten die Landesbauordnungen bzw. die einzelnen Gemeinden, ob und wo Schneefanggitter installiert werden müssen, um der Verkehrssicherheit Genüge zu tun. Aktuell wurden die Anforderungen verschärft, die Schneelastzone, die Dachgröße, Dachneigung und weitere Merkmale spielen eine Rolle.

Dächer mit einer Dachneigung von 45 Grad oder steiler müssen generell über Schneegitter verfügen. Wird bei der Kontrolle am Dach festgestellt, dass Schneefanggitter lose sind, müssen sie umgehend instandgesetzt werden.

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Erlus. 

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