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Vorgehängte Fassaden mit Schiefer oder Kunststoff

Eine vorgehängte Fassade wird im Gegensatz zum Putz nicht direkt auf das Mauerwerk aufgebracht, sondern auf eine Unterkonstruktion aus Holz oder Metall montiert. Durch die Vielzahl und Kombinationsmöglichkeiten der infrage kommenden Verkleidungsmaterialien werden Vorhangfassaden beim Einfamilienhausbau immer beliebter. An der tragenden Wand werden in regelmäßigen Abständen horizontale Kanthölzer befestigt. Dazwischen wird die Wärmedämmung eingebracht, die je nach Wärmedämmwert der Wand vier bis zwölf Zentimeter beträgt. Auf die horizontalen Hölzer wird eine vertikale Konterlattung genagelt, an der man die eigentliche Fassade „anhängt“. Die Luftschicht zwischen den senkrechten Latten dient als Verdunstungsraum für eventuell anfallende Feuchtigkeit.

Zum Einsatz kommen keramische Platten, Stapelsteine aus Beton, Kunststoff-Elemente oder Schiefer. Letzterer variiert im Preis je nach Deckart, Format und örtlichen Gegebenheiten von 40 bis zu 120 Euro pro Quadratmeter Fassade.

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