Das neue Haus ist gebaut und Sie erwarten die ersten Glückwunschkarten zum Einzug. Und Sie warten... Und warten... Doch keine Karten kommen an. Nicht mal Werbung oder der erwartete Versandhauskatalog zur neuen Sommermode landet bei Ihnen. Kann es vielleicht sein, dass Ihnen noch ein Briefkasten fehlt und der Postbote Sie deshalb bisher nicht mit Zustellungen beglücken konnte? Ist dies der Fall, dann helfen wir Ihnen, in dem wir Ihnen ein wenig was über Briefkästen erzählen und Ihnen die vielen Modelle vorstellen, zwischen denen Sie auswählen können.


Ein Briefkasten ist als Behältnis für Postsendungen gedacht. Entweder ist er ein Sammelpunkt für Zustellungen, die verschickt werden wollen (Postkasten) oder als Annahmestelle für die Zustellungen gedacht (Hausbriefkasten).

Briefkasten, Postkasten und Hausbriefkasten

Postkasten - der öffentliche Briefkasten

Öffentliche Briefkästen, bekannt als Postbriefkasten oder einfach Postkasten, sind für jeden zugänglich und dienen als Sammelstelle für alldiejenigen Zustellungen, die verschickt werden wollen. Sie werden regelmäßig vom zuständigen Postunternehmen entleert und in den Verteilerprozess gegeben. Eine Regel besagt, dass jeder Bürger maximal 1000 Meter zu einem Postkasten benötigen darf, was auch die deutschlandweite Abdeckung mit 108.000 Briefkästen der Post erklärt. Durch die Monopolstellung der Deutschen Post ist der Postkasten in Deutschland gelb. Die Farbe Gelb wurde jedoch erst nach dem Zweiten Weltkrieg eingeführt. Zuvor waren Briefkästen in Deutschland auch mal blau oder rot. Während Österreich und die Schweiz auch gelbe Postkästen haben, sind z.B. in England und Italien Briefkästen rot. 

Dabei unterscheiden sich Postkästen nicht nur in der Farbe: Man findet einen Postkasten entweder in Form eines Säulenbriekastens oder eines Wandbriefkastens. Neben dem Aussehen unterscheidet sich auch die Art, wie diese Briefkästen entleert werden. Im Inneren vom Säulenbriefkasten befindet sich eine Briefsammeltasche, die regelmäßig ausgetauscht wird, um die darin gesammelten Briefe versenden zu können. Der Wandbriefkasten wird hingegen über eine Bodenklappe entleert, in dem an zwei Schienen die Sammelstasche befestigt und die Klappe geöffnet wird, wodurch die Briefe in die Tasche fallen und verschickt werden können.

Hausbriefkasten und Privatbriefkasten

Wurden die Briefe aus dem Postkasten einmal in Umlauf gebracht, benötigt man einen Briefkasten, dem die Briefe zugestellt werden können. Solche Briefkästen befinden sich zumeist an der Fassade von Privatgrundstücken und werden Hausbriefkasten oder Privatbriefkasten genannt. Erst solch ein Briefkasten ermöglicht dem Postboten die Zustellung und eine sichere Deponierung, weil die Zustellung im Briefkasten geschützt ist. 

Wie gesagt werden die meisten Briefkästen an die Fassade montiert. Doch man kann auch Briefschlitze in die Haustür oder an anderer Stelle einlassen, den Briefkasten an einem Gestell anbringen oder ihn auf einem Pfahl an die Grundstücksgrenze stellen. Letzteres ist besonders in Amerika besonders beliebt und ist weiter unten auch hier ein Thema, wenn vom U.S. Briefkasten die Rede ist.

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Briefkasten mit Zeitungsfach

Standardmäßig ist ein Briefkasten mit einem Schlitz ausgestattet, für den in Deutschland die Mindestmaße vorgegeben sind: Er muss mindestens 30 mm hoch und 230 mm breit sein. Wahlweise kann man sich aber auch Briefkästen zulegen, die über ein zusätzliches Zeitungsfach, auch Zeitungsrohr genannt, verfügen, damit Zeitungen nicht durch den Schlitz beschädigt werden können.

Generell können Sie zwischen vielen verschiedenen Varianten von Briefkästen aussuchen: Wählen Sie z.B. einen Briefkasten aus Edelstahl, einen Guss-Briefkasten im Jugenstil, oder bevorzugen Sie einen Briefkasten aus Kunststoff? Ebenso könnten Sie auch einen Briefkasten aus Stahlblech wählen. Und wenn Sie gar keinen Wandbriefkasten haben möchten, dann erstehen Sie doch einen Briefkasten freistehend.

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Briefkasten oder Briefschlitz?

Die Entscheidung zwischen einem Briefkasten und einem Briefschlitz, der in die Haustür eingelassen ist, ist bedeutender, als man zunächst vielleicht vermuten mag, bestehen zwischen beiden doch wesentliche und entscheidende Unterschiede.

Zunächst einmal ist ein Briefschlitz in der Regel unauffälliger als ein Briefkasten und gerade bei engen Eingängen ist ein Briefschlitz besonders vorteilhaft weil er keinen weiteren Platz benötigt und die Haustür sowieso vorhanden ist. Möchten Sie nicht, dass, wie bei einem Briefschlitz sonst üblich, die Post auf dem Boden landet, befestigen Sie einfach einen Auffangkorb hinter dem Schlitz.

Sollten Sie oft auf Reisen sein, kann ein Briefschlitz äußerst sinnvoll sein, weil er über eine nahezu unbegrenzte Aufnahmekapazität verfügt. Die Post stapelt sich zwar im Hausflur und könnte zunächst die Tür ein wenig blockieren, doch müssen Sie auch niemanden fragen, Ihren Briefkasten regelmäßig zu entleeren.

Wenn sie um Ihre Post besorgt sind, weil jemand Ihren Briefkasten aufbrechen könnte, dann ist ein Briefschlitz die sicherere Variante, ist es schließlich nicht möglich, durch den Schlitz hindurch an Ihre Post zu gelangen. Zusätzlich ist die Zustellung Ihrer Post äußerst diskret und Sie müssen nicht zum Briefkasten laufen.

Doch bedenken Sie ebenso, dass ein Briefschlitz eine Schall- und Kältebrücke erzeugen kann, wenn er nicht richtig abgedichtet ist. Dann kann es passieren, dass störende Geräusche von außen nach innen, aber eben auch von innen nach außen dringen können und im Winter zudem die Kälte durch den Schlitz ins Haus dringt und Ihre Heizbemühungen zunichte macht.

U.S. Briefkasten

Jeder, der schon mal einen amerikanischen Film oder eine amerikanische Serie gesehen hat, kennt sie: Die Briefkästen mit dem roten Fähnchen an der Seite, welches vom Postboten hochgeklappt wird, wenn Post zugestellt wurde. Diese Form von Briefkasten wird auch U.S. Briefkasten oder im Original U.S. Mailbox genannt. Ganz klassisch steht der U.S. Briefkasten auf einem Pfahl an der Grudnstücksgrenze und besteht aus Aluminium oder Stahlblech. In Deutschland tauchen diese Briefkästen immer häufiger auf und sind vor allem in ländlichen Gegenden zu finden, auch wenn Sie ihren Weg immer mehr auch in Städte, kleine wie große, finden.

Briefkasten solar

Sobald es dunkel wird sind Briefkasten, Hausnummer sowie Namensschild nicht mehr sichtbar. Wer dies gern ändern möchte, der sollte über Solarenergie nachdenken. Denn ein Briefkasten solar ist mit einer Solarzelle ausgestattet, dessen Solarmodul tagsüber den Akkusatz auflädt und bei Dämmerung über einen Sensor die Solarbeleuchtung automatisch einschaltet und bei Tagesanbruch wieder abschaltet. 

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Briefkasten Namensschild

Viele Leute möchten ihren Briefkasten mit einem Namensschild oder der eigenen Hausnummer austatten. Dazu kann man entweder separate, gravierbare Plättchen aus Edelstahl oder Kunststoff nutzen oder der Briefkasten verfügt über ein Klarsichteinschubfenster. Verfügt der Briefkasten weder über das eine noch das andere, kann man ein Namensschild auch einfach aufkleben.

Sollen Briefkasten, Hausnummer oder Briefkasten Namensschild auch im dunkeln sichtbar sein, greift man am besten zu dem zuvor beschriebenen Briefkasten solar.

Fristenbriefkasten

Es gibt Briefkästen, die nicht für den Privatgebrauch gedacht sind, aber wahrscheinlich jedem schon einmal begegnet sind: der Fristenbriefkasten. Dieser Briefkasten findet sich zumeist an Gebäuden wie Gerichten oder Universitäten, also an solchen Gebäuden, bei denen eine fristgerechte Zustellung entscheidend ist. Der Fristenbriefkasten sortiert die eingeworfenen Briefe vor, in dem er nur diejenigen durchlässt, die auch bis zum Ende der entsprechenden Frist eingeworfen worden.

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Atmobild: ©Peter Hebgen  / pixelio.de

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