Fenster ist nicht gleich Fenster

Tatsächlich verstecken viele Fenster ihre inneren Werte – nicht zuletzt, um die Gesamt­optik von Raum und Fassade nicht zu beeinträchtigen. Ob spezielle Sicherheitsanforderungen und/oder besondere Ansprüche an Komfort und
Design: Moderne Beschlag- und Fenstertechnologie bietet für jedes Profil individuelle Lösungen. Damit existieren Fenster-Konzepte, die nahezu alle Bauherren-Vorstellungen für jede beliebige Wohnsituation umsetzen. Die folgende Aufstellung erläutert die Vorteile, die spezielle Fenster in verschiedenen Räumen bieten:

Welches Fenster wo im Haus?

Kinderzimmer: Durch z.B. die „TiltFirst-Technologie” von Roto (Kippen vor Drehen) arretiert das Fenster grundsätzlich zunächst in Kippstellung. Ein abschließ­barer Griff stellt sicher, dass das Fens­ter nur durch den „Schlüsselbesitzer” in Drehstellung gebracht und damit komplett geöffnet werden kann – ein effizienter Beitrag zu mehr Kindersicherheit.

Wohnzimmer: Die Komfortgriffe mit Zwangs­­steuerung managen eine einfache Bedienung ohne Kraftaufwand. Feststellscheren sichern den Fensterflügel in einer beliebigen Drehposi­tion. Lüfterscheren sorgen für eine stufenlose Kippstellung und verhindern so das Zuschlagen des Fensters bei plötzlichen Windstößen. Verdeckt liegende Bänder erleichtern das Reinigen des Fensters und verleihen ihm eine besondere Ästhetik.

Küche: Kipp-/Schiebefenster gewährleisten auch bei vor dem Fenster platzierten Gegenständen ein unproblematisches Öffnen. Weiterer posi­tiver Aspekt: die intensive Lüftung.

 

Badezimmer: Die Steuerung „E-Tec Drive” von Roto ermöglicht es, ein Fenster zum Beispiel über eine Zeitschaltuhr zu programmierten „Terminen” oder durch einen Sensor ab einer bestimmten Luftfeuchtigkeit automatisch zu öffnen bzw. zu schließen.

Schlafzimmer: Lüfterscheren sorgen durch eine variable Kippstellung für bedarfsgerechtes Lüften in unterschiedlichen Jahreszeiten.

Treppenhaus: Mit einer elektrischen Steuerung lassen sich schwer oder überhaupt nicht zugängliche Fenster kontrolliert öffnen und schließen. Damit ist auch in diesem Bereich eine natürliche Belüftung ­gegeben.

Keller: Mehrstufige Spaltlüfter arrangieren eine individuell regelbare Kippstellung und damit eine an das Außenklima angepasste Öffnungsweite des Fensters.

Garage: Nach außen zu öffnende Fenster garantieren eine permanente Lüftung und vermeiden störende, nach innen ragende Fensterflügel.

Dachwohnraum: Über die Einhandgriff-Bedienung ist für die Positionen Öffnen oder Lüften nur ein Griff unten am Wohndachfenster nötig. Zum Reinigen wird es durchgeschwenkt. In der selbstarretierenden Putzstellung kann dann die Außenseite der Scheibe leicht gesäubert werden.

Planungs-Tipp

Gemäß Musterbauordnung – Vorbild der einzelnen Landesbau­ordnungen (LBO) – muss die Fensterfläche mindestens ein Achtel der Raumfläche betragen; die DIN 5034 „Tageslicht in Innen­räumen“ liefert sehr viel genauere Vorgaben. Da die Häuser in Neubaugebieten infolge gelockerter Bestimmungen der LBO enger aneinander rücken können, sollte man im Zweifelsfall mehr Glas in den oberen Geschossen und im Dachbereich einplanen, immer unter Beachtung des Sonnen- beziehungsweise Hitzeschutzes.

Fachgerechter Fenstereinbau

Auch wenn die technischen Voraussetzungen bei den neuen Fenstern stimmen, bleibt immer noch ein möglicher Schwachpunkt: die Montage! Fachleute schätzen, dass in den meisten Fällen bei Fenstereinbauten nach der Befestigung die Anschlussfuge lediglich gedämmt wird. Bei dieser Methode kann nicht davon ausgegangen werden, dass die Bauanschlussfuge zum umgrenzenden Mauerwerk hin – wie erforderlich – luftdicht ist.

Basisanforderung der Montage ist zunächst die ausreichende und dauerhafte Befestigung der Bauelemente in der Außenwand. Undichte Stellen in der Verbindung zwischen Fenster und Wand, der so genannten Bauanschlussfuge, müssen unbedingt vermieden werden. Raum- und Außenklima sollen strikt getrennt bleiben. Außerdem muss die Konstruktion in der Lage sein, eventuell in die Anschlüsse eindringende Feuchtigkeit nach außen abzuführen. Durch die heutigen Anforderungen der „luftdichten Bauweise” werden der Abtransport von Feuchtigkeit und der natürliche Luftaustausch durch winzige Ritzen oder Öffnungen in der Gebäudehülle praktisch vollständig verhindert.

Aus energie-relevanter Sicht ist das auch in Ordnung, es hat aber zur Folge, dass viel mehr und konsequenter gelüftet werden muss. Während sich der Feuchtegehalt im Raum auf diese Weise relativ leicht senken lässt, kommt es bei der Oberflächen-Temperatur der Außenbauteile darauf an, ob die Konstruktion sachgerecht gedämmt und abgedichtet ist. Das gilt auch für die Bauanschlussfuge zwischen Fenster und Wand. Die EnEV fordert eine dauerhaft luftundurchlässige Abdichtung der Fugen. Selbstverständlich muss auch die Fuge umlaufend zwischen Fenster und Mauerwerk luftundurchlässig geschlossen werden. Einputzen allein ge­nügt nicht. Zusätzliche Materialien wie z.B. Folien, Bänder oder spritzbare Dichtstoffe erbringen diese geforderte Luftdichtheit.

Wenn Raumluft und Feuchtigkeit in die Konstruktion und in den Funktionsbereich eindringen, können Stockflecken, Schimmelpilzbefall, nässende Wände bis hin zu Schäden der Bausubstanz die Folgen sein. Logisch, dass dann auch der Wärmeschutz nicht mehr vollständig funktionieren kann.

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