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Haustüren – Sicherheit, Design und moderne Technik

Innen wohnlich, außen designstark und dazwischen sichere Technik: Die moderne Haustür zeigt sich rundherum von ihrer besten Seite.

Die Haustür prägt die Optik der Hausfassade. Sie kann ein extravagantes Statement setzen – oder sich unauffällig in die Fassade des Hauses einfügen. 

Doch Eingangstüren sind nicht nur eine Art Visitenkarte des Eigenheims. Sie müssen auch einiges aushalten und verschiedene technische Grundvoraussetzungen erfüllen:

  • Wärmedämmung
  • Schallschutz
  • Sicherheit

Bevorzugte Werkstoffe sind neben Holz auch Aluminium und Kunststoff oder entsprechende Kombinationen. Natürlich zählt bei einer Eingangstür nicht nur die Außenwirkung. Schließlich sieht man die Tür im Hausinneren täglich. 

Durch dünne oder wärmeleitende Materialien, fehlende Füllungen oder eingebaute Briefschlitze wird über eine Haustür Wärme nach außen geleitet. Gut gedämmte Haustüren sorgen dafür, dass wertvolle Heizenergie im Hausinneren bleibt. 

Moderne Haustüren sorgen für Sicherheit

Sicherheit steht an erster Stelle, wenn es um den Zugang zum eigenen Zuhause geht. Neben Terrassentüren und Fenstern sind Haustüren nach wie vor ein beliebter Einstiegsweg für Einbrecher. Eine einbruchhemmende Eingangstür ist also wichtig.

Dazu gehören mechanische Verriegelungsmechanismen ebenso wie die Art der Zutrittskontrolle. Vorweg sei erwähnt, dass auch die cleverste Türverriegelung nichts nützt, wenn die Türzarge nicht absolut stabil und sicher in der Wand befestigt wurde. Ist das gegeben, kann eine moderne Haustür mit dem Sicherheitsstandard der Widerstandsklassen RC 2 oder RC 3 kaum von einem Einbrecher bezwungen werden.

Türblatt, Zarge, Schloss und Beschläge sowie – falls ins Design integriert – Glaseinsätze aus Sicherheitsglas sorgen dann dafür, dass die Tür einem geübten Einbrecher und seinem Werkzeug bis zu drei Minuten (RC 2) bzw. fünf Minuten (RC 3) erfolgreich Widerstand leistet.

Kaum ein Krimineller riskiert, so lange an Ort und Stelle zu verweilen. Eine gute Beleuchtung, Videokameras (Vorsicht, wirklich nur den privaten Bereich überwachen!) und evtl. eine Alarmanlage können den Abwehreffekt der Haustür effektiv unterstützen.

Stil und Material von Haustüren

Die Entscheidung für ein Material ist weit mehr als eine Stilfrage. Stabilität, Witterungsbeständigkeit, Pflegeaufwand und Preis bestimmen die Wahl. Wichtig ist außerdem der Wärmedurchgangskoeffizient, kurz UD-Wert. Je kleiner dieser Wert ist, desto besser die Wärmedämmung.

Haustüren aus Aluminium beweisen sich im Alltag als besonders langlebig, reinigungsfreundlich, einbruchhemmend und witterungsbeständig und warten – je nach Füllung – mit einem guten Wärme- und Schallschutz auf.

Haustüren aus Stahl besitzen eine massive Widerstandskraft gegen gewaltsame Einbruchsversuche und tosende Unwetter. Ein Vorteil dieser hohen Stabilität ist, dass die Stahltür tatsächlich dünner gebaut werden kann als andere Modelle. Haustüren der im Privathaus üblichen Widerstandsklassen RC 2 und RC 3 sind also keineswegs die schweren „Kolosse”, die man mit Stahltüren assoziiert.

Verzinkt und pulverbeschichtet, kommen auch keine Probleme mit Rost auf. Ihr günstiger Preis macht sie zusätzlich attraktiv. Leider ist aus ökologischer Sicht der Herstellungsprozess sehr aufwendig und rohstoffintensiv.

Etwas mehr Pflegeaufwand muss man bei Holzhaustüren in Kauf nehmen, da sie empfindlicher auf Feuchtigkeit und Temperaturunterschiede reagieren. Dafür punkten sie mit einem sehr hohen Dämmschutz und Nachhaltigkeit und haben einen besonders wohnlichen Charakter, mit dem sie sich schön in ländlichere Umgebungen integrieren. Gern gewählt wird auch die designstarke Kombination aus Aluminium und Holz.

Vor allem ihr günstiger Preis macht Kunststoff Haustüren attraktiv. Natürlich sind sie auch in der Farbgestaltung sehr flexibel. Ein Risiko ist aber die Verfärbung durch langanhaltende, starke Sonneneinwirkung, etwa bei Südlage. 

Gegen die ebenfalls bestehende Gefahr der Verformung sind viele Modelle mit einem umlaufenden Stahlkern ausgestattet, der Stabilität verleiht. Mit ihrem Mehrkammersystem im Inneren zeigen auch Kunststoffmodelle sehr gute Wärmedämmwerte, allerdings geringen Schallschutz.

Bei der „Konfiguration“ sollte beiden Seiten der Tür Beachtung geschenkt werden – die Innenseite ist ein wichtiger Bestandteil der Wohnwirkung für Diele, Flur oder gar den gesamten offenen Wohnbereich und muss dazu passen.

Während außen gerne glatte Türen gewählt werden, die mit eleganten Griffen oder Metallapplikationen aufgewertet werden, wird im Innenbereich oft Natürlichkeit bevorzugt. Handgeölte Hölzer wirken hier behaglicher als Oberflächen in Weiß oder Anthrazit.

Zugangskontrolle mit Smart Home Technologie

Mit Smart Home Technologien können moderne Haustüren mit einem Handsender oder einer App entriegelt werden. Besonders komfortabel wird es mit einem Haustürantrieb, der die Haustür automatisch öffnet und schließt.

Fingerprint-Systeme ersetzen den Schlüssel komplett durch den eigenen Fingerabdruck. Gegensprechanlage und Videokamera erhöhen die Sicherheit, wenn man – im Fall der smarten Vernetzung sogar bei eigener Abwesenheit – kontrollieren möchte, wem man die Tür öffnet.

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