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Haustüren – Sicherheit, Design und moderne Technik

Innen wohnlich, außen designstark und dazwischen sichere Technik: Die moderne Haustür zeigt sich rundherum von ihrer besten Seite.

Die Haustür prägt die Optik der Hausfassade. Sie kann ein extravagantes Statement setzen – oder sich unauffällig in die Fassadedes Hauses einfügen. 

Doch Eingangstüren sind nicht nur eine Art Visitenkarte des Eigenheims. Sie müssen auch einiges aushalten und verschiedene technische Grundvoraussetzungen erfüllen:

  • Wärmedämmung
  • Schallschutz
  • Sicherheit

Bei der Wahl des Materials für die Hauseingangstür sollten neben äußerlichen Gesichtspunkten auch Wärme- und Schallschutz, Witterungsbeständigkeit und Stabilität eine Rolle spielen.

  • Haustüren aus Kunststoff erreichen sehr gute Dämmwerte, aber nur mäßigen Schallschutz bei hoher Stabilität, geringem Pflegeaufwand und gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.
  • Mit natürlichem Charme, hohem Schallschutz, ausgezeichnetem Wärmeschutz sowie einem robusten Äußeren punkten Echtholztüren, die jedoch regelmäßig gestrichen und eingeölt werden müssen.
  • Als äußerst robust, aber auch hochpreisig, erweisen sich Haustüren aus Aluminium. Sie sind wetterfest, einbruchhemmend, benötigen wenig Pflege und gewährleisten – bei entsprechender Füllung – einen guten Wärme- und Schallschutz.

Durch dünne oder wärmeleitende Materialien, fehlende Füllungen oder eingebaute Briefschlitze wird über eine Haustür Wärme nach außen geleitet. Gut gedämmte Haustüren sorgen dafür, dass wertvolle Heizenergie im Hausinneren bleibt. 

Aber auch innen sollte das Verbindungselement etwas hermachen, geht heutzutage der Flur doch meist fließend in den Wohnbereich über. Und wer hat im gemütlich eingerichteten Wohnzimmer schon Lust, auf eine Haustür mit der Anmutung einer Luftschutztür zu blicken?

Moderne Haustüren sorgen für Sicherheit

Selbstverständlich muss eine Eingangstür die Bewohner und ihr Hab und Gut schützen. Neben Terrassentüren und Fenstern sind Haustüren nach wie vor ein beliebter Einstiegsweg für Einbrecher. Doch auch das Design sollte ansprechend sein und die Massivität nicht sofort ins Auge fallen. Neben einem smarten Sicherheitssystem zur Kontrolle der Besucher ist eine mechanische Verriegelung unentbehrlich. 

Im Zusammenspiel mit einer stabilen und fest in der Wand verankerten Zarge kann sie professionellen Langfingern erfolgreich Paroli bieten. Die Polizei empfiehlt, im Privatbereich mindestens Türen der Widerstandsklasse RC 2 zu verbauen, die dem Werkzeug eines geübten Einbrechers bis zu drei Minuten standhalten, oder der Widerstandsklasse RC 3, die sich bis zu fünf Minuten widersetzen.

Türblatt, Zarge, Schloss und Beschläge sowie – falls ins Design integriert – Glaseinsätze aus Sicherheitsglas sorgen dann dafür, dass die Tür einem geübten Einbrecher und seinem Werkzeug erfolgreich Widerstand leistet.

Kaum ein Krimineller riskiert, so lange an Ort und Stelle zu verweilen. Eine gute Beleuchtung, Videokameras (Vorsicht, wirklich nur den privaten Bereich überwachen!) und evtl. eine Alarmanlage können den Abwehreffekt der Haustür effektiv unterstützen.

Tipp: Einbruchschutz

Sie möchten ihr Haus vor Einbrechern schützen? Wir haben alle relevanten Informationen zum Einbruchschutz für Sie gesammelt:

Foto: Somfy

Stil und Material von Haustüren

Die Entscheidung für ein Material ist weit mehr als eine Stilfrage. Stabilität, Witterungsbeständigkeit, Pflegeaufwand und Preis bestimmen die Wahl. Wichtig ist außerdem der Wärmedurchgangskoeffizient, kurz UD-Wert. Je kleiner dieser Wert ist, desto besser die Wärmedämmung.

Haustüren aus Aluminium beweisen sich im Alltag als besonders langlebig, reinigungsfreundlich, einbruchhemmend und witterungsbeständig und warten – je nach Füllung – mit einem guten Wärme- und Schallschutz auf.

Haustüren aus Stahl besitzen eine massive Widerstandskraft gegen gewaltsame Einbruchsversuche und tosende Unwetter. Ein Vorteil dieser hohen Stabilität ist, dass die Stahltür tatsächlich dünner gebaut werden kann als andere Modelle. Haustüren der im Privathaus üblichen Widerstandsklassen RC 2 und RC 3 sind also keineswegs die schweren „Kolosse”, die man mit Stahltüren assoziiert.

Verzinkt und pulverbeschichtet, kommen auch keine Probleme mit Rost auf. Ihr günstiger Preis macht sie zusätzlich attraktiv. Leider ist aus ökologischer Sicht der Herstellungsprozess sehr aufwendig und rohstoffintensiv.

Etwas mehr Pflegeaufwand muss man bei Holzhaustüren in Kauf nehmen, da sie empfindlicher auf Feuchtigkeit und Temperaturunterschiede reagieren. Dafür punkten sie mit einem sehr hohen Dämmschutz und Nachhaltigkeit und haben einen besonders wohnlichen Charakter, mit dem sie sich schön in ländlichere Umgebungen integrieren. Gern gewählt wird auch die designstarke Kombination aus Aluminium und Holz.

Vor allem ihr günstiger Preis macht Kunststoff Haustüren attraktiv. Natürlich sind sie auch in der Farbgestaltung sehr flexibel. Ein Risiko ist aber die Verfärbung durch langanhaltende, starke Sonneneinwirkung, etwa bei Südlage. 

Gegen die ebenfalls bestehende Gefahr der Verformung sind viele Modelle mit einem umlaufenden Stahlkern ausgestattet, der Stabilität verleiht. Mit ihrem Mehrkammersystem im Inneren zeigen auch Kunststoffmodelle sehr gute Wärmedämmwerte, allerdings geringen Schallschutz.

Bei der „Konfiguration“ sollte beiden Seiten der Tür Beachtung geschenkt werden – die Innenseite ist ein wichtiger Bestandteil der Wohnwirkung für Diele, Flur oder gar den gesamten offenen Wohnbereich und muss dazu passen.

Während außen gerne glatte Türen gewählt werden, die mit eleganten Griffen oder Metallapplikationen aufgewertet werden, wird im Innenbereich oft Natürlichkeit bevorzugt. Handgeölte Hölzer wirken hier behaglicher als Oberflächen in Weiß oder Anthrazit.

Vordach

Empfehlenswert ist ferner die Installation eines Vordachs. Dieses schützt die Haustür vor Witterungseinflüssen. Außerdem kann man bei Regen bequem im Unterstand seinen Schlüssel suchen. Im Design sollte das Vordach passend zur Haustür gewählt werden, qualitativ hochwertig und langlebig sein und nicht so oft gewartet werden müssen.

Eine leichte, von der Fassade abfallende Neigung, eine Leiste am Wandabschluss, Regenrinne und Wasserspeier helfen dabei, Regenwasser und Feuchte vom Gebäude wegzuleiten. Beliebte Materialien für das Vordach sind Aluminium oder Edelstahl, aber auch Acrylglas und Kunststoff.

Zugangskontrolle mit Smart Home Technologie

Mit Smart Home Technologien können moderne Haustüren mit einem Handsender oder einer App entriegelt werden. Besonders komfortabel wird es mit einem Haustürantrieb, der die Haustür automatisch öffnet und schließt.

Fingerprint-Systeme ersetzen den Schlüssel komplett durch den eigenen Fingerabdruck. Gegensprechanlage und Videokamera erhöhen die Sicherheit, wenn man – im Fall der smarten Vernetzung sogar bei eigener Abwesenheit – kontrollieren möchte, wem man die Tür öffnet.

Briefkasten

Ein weiteres Detail des Hauseingangs ist der Briefkasten. Sie können entweder einen kleinen schlichten an der Fassade anbringen oder eine große freistehende Briefkastenanlage vor dem Haus installieren. Meist werden Briefkästen aus Edelstahl, Stahlblech, verzinktem, pulverbeschichtetem Stahl oder Kunststoff gefertigt. Farbig lackiert in Weiß, Grün, Blau oder Rot werden sie zum Eyecatcher.

Wer ein Landhaus im amerikanischen Stil mit rundum laufender Terrasse baut, setzt einen witzigen Akzent mit einem klassischen U.S.-Mail-Briefkasten. Wer weniger nostalgisch veranlagt ist, kann neben dem Haus eine moderne Packstation einrichten, die mithilfe des Handys geöffnet und verriegelt wird.

Entrée

Nicht minder wichtig, da bei einem offenen Wohnkonzept stets im Blick, ist die Gestaltung des Eingangsbereichs im Innern. Haben Sie sich für eine farbige Eingangstür entschieden, so sollte der Farbton auch im näheren Umfeld wieder aufgegriffen werden, um ein harmonisches Gesamtbild zu erzeugen.

Außerdem bietet es sich an, einen Garderobenschrank einzubauen, in dem saisonal nicht genutzte Jacken und Schuhe verschwinden können. An der offenen Garderobe griffbereit sollte für jeden ein Mantel oder eine Jacke hängen. Und wer es beim An- und Auskleiden komfortabel haben möchte, kann sich noch eine Sitzbank ins Entrée stellen.

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