Fertigkeller – wie ein Puzzle aus Betonteilen

Je nach Untergrund dauert die Errichtung eines Fertigkellers inklusive Montage, Dämmung und Dichtung manchmal nur einen Tag. Und man darf erwarten, dass  alles passt – erst recht, wenn Haus und Keller aus einer Hand kommen.

Fertigkeller – Kosten und Wertzuwachs

Neben dem zusätzlichen Platzangebot ergeben sich langfristig auch finanzielle Vorteile aus dem Fertigkellerbau, denn ein unterkellertes Haus lässt sich deutlich schneller und zu einem viel besseren Preis verkaufen oder vermieten, als ein Gebäude, das auf einer Bodenplatte errichtet wurde.

„Die Rechnung ist ganz einfach: 10 % Mehrkosten bringen insgesamt 40 % mehr Lebensraum“, so Hans Braun, Vorsitzender der Gütegemeinschaft Fertigkeller (GÜF). Zu diesem Ergebnis kommt ein Kostenvergleich der Initiative Pro Keller für ein frei stehendes Einfamilienhaus.

Nach den Berechnungen betragen die Mehrkosten für einen 100 Quadratmeter großen Keller je nach Beschaffenheit des Baugrundes zwischen rund 18.000 und 42.000 Euro. „Pro Quadratmeter Keller müssen Bauherren demnach nur 200 bis 400 Euro investieren – günstigere Baukosten gibt es in keinem anderen Raum des Hauses“, resümiert Hans Braun.

Die Wand- und Deckenlemente eines Fertigkellers werden entsprechend der Kellerplanung im Werk präzise in Einzelteilen vorgefertigt und ähnlich wie ein Fertighaus auf der Baustelle montiert. Dabei sind schon alle Öffnungen für Kellertüren, Kellerfenster, Kamine, Stiegen usw. exakt nach Plan vorhanden.

Auf Wunsch können auch Tür- und Fensterzargen oder Schutzraumteile bereits mit eingebaut werden. Nach der Versetzung der Wandelemente mittels eines LKW-Spezialkranes auf das Fundament werden anschließend die Wand- und Deckenelemente mit Fertigbeton eingegossen.

Zum Leistungsspektrum der Unternehmen gehören in der Regel die Abstimmung der Planung mit den Behörden und mit dem Haushersteller, Maßanfertigung der Betonteile, Erdaushub und Drainage, Errichtung der Bodenplatte sowie Aufbau von Wänden und Decken.

Die Einzelteile werden in der Regel als schalungsglatte Wände angeliefert, dadurch entfallen Wand- und Deckenputz, anders als bei Mauerwerkskellern. Nach dem Aufbau werden die Zwischenräume auf der Baustelle ausgegossen, es entsteht ein durchgehender fugenloser Betonkern.

Selbstverständlich werden beim Fertigkeller-Bau Elektroinstallationen und Leerrohre berücksichtigt. Der Bauherr bekommt alles aus einer Hand. So ist der Übergang vom Keller zum Haus bis ins Detail abgestimmt.

Die Vorteile: Fixpreis, Fixtermin, eine kurze Bauzeit und die Möglichkeit, rascher weiterbauen zu können.

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