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Für große und kleine Kids: Schwimmbad im Keller

Ein eigenes Schwimmbad im Keller: Diese Bauherren erfüllten sich einen Kindheitstraum.

Zwei Jahrzehnte träumte Matthias Pflichtmann von einem eigenen Schwimmbad. "Mit dem Schwimmen verbinde ich unsagbare Freude und Glücksmomente schon als Kind", so der Bauherr. "In jedem Hotel, in dem ich mit meinen Eltern den Urlaub verbrachte, ging es morgens vor dem Frühstück erst einmal in die hoteleigenen Swimmingpools."

Diese Erlebnisse und Erinnerungen prägten ihn. "Schon damals erzählte ich allen, dass mein Haus mal ein Schwimmbad haben würde", schwärmt der heute 43-Jährige. Jetzt kann der Hausbesitzer,  nicht zuletzt dank den Experten von Glatthaar Keller, seine Bahnen ziehen – im eigenen Schwimmbad im Keller.

Zehn Jahre plante Matthias Pflichtmann sein künftiges Schwimmbad im Keller bis ins kleinste Detail. Akribisch recherchierte er Partner, die für ein solches Projekt in Frage kämen. Schließlich fanden er und seine Frau ein Baugrundstück mit asymmetrischer Form in einem hochgelegenen Wohngebiet. Kein leichtes Unterfangen für sein außergewöhnliches Bauprojekt, aber der Ehrgeiz des leidenschaftlichen Schwimmers war geweckt. Hier sollte sein Schwimmbad entstehen.

Innerhalb eines Jahres wurde der Entwurf konkreter. "Das Schwimmbad bestimmte die Keller- und alle weiteren Planungen in Form und Architektur,“ so der schwimmbegeisterte Bauherr. Im Rahmen seiner Recherchen stieß er schließlich auf Glatthaar Keller. "Die können das", war er sofort überzeugt. Mit den Wunschbaupartnern Luxhaus und Glatthaar Keller startete schließlich Ende 2018 das Abenteuer Schwimmbadbau

Im Juni 2019 rückten die ersten Bagger für das Untergeschoss an. Zunächst wurde der Kriechkeller als Basis für die ersten Wände des Pools ausgebaggert. Nur wenig später wurden die Wände für Keller und Pool mit umlaufendem Wartungsgang gestellt. Allein 9.989 kg Betonstahl wurden verbaut, um die Kellerebene statisch auf die Kriechkellerebene zu gründen.

Für Glatthaar Keller selbst war das Kellerprojekt in mehrfacher Hinsicht eine schöne Herausforderung. Denn zum einen fand das Team hier ein Hanggrundstück mit rund 50-prozentigem Gefälle vor, das zunächst zur Gartenseite hin mit L-Steinen abgestützt werden musste. "Wir konnten mit dem Keller nicht in beliebiger Höhe aus der Erde kommen, da die Bauvorschriften nur einen zweigeschossigen Hausbau zuließen", erklärt Projektleiter Markus Mertens. Dies bedeutete, dass der Keller straßenseitig "unsichtbar" sein musste. Eine millimetergenaue Planung des Kellers war hier angesagt.

"Heute wirkt das Gesamtbauwerk von der Gartenseite her, auch dank der großflächigen Fensterfronten des Kellers, dreigeschossig", so Projektleiter Mertens. Straßenseitig verschwindet der Keller komplett im Erdreich. "Eigentlich schade, dass die Hälfte des Kellers im Erdreich wieder verschwindet, aber das ist nun mal das Schicksal eines Kellers", fügt Matthias Pflichtmann schmunzelnd hinzu.

Tageslichthell zeigt sich dank der Hanglage der Keller im Innern. "Das ist tatsächlich ein Vorteil, wenn man einen Keller in den Hang hinein baut", so der Kellerprofi abschließend. Der AquaSafe-Keller verfügt über eine Außendämmung mit höchster Dichtigkeit und Wärmedämmung.

Auch die Form des Grundstücks erforderte eine ausgeklügelte Anordnung von Haus und Keller. Denn der Grundstücksschnitt ließ nur einen Bau zu, der in Länge und Breite im Verhältnis 2:1 umgesetzt werden konnte, um alle baurechtlichen Vorschriften einzuhalten und dennoch dem Schwimmbad im Keller die entsprechende gewünschte Größe zuteilwerden zu lassen.

Genauso hatte es die Baugrundtiefe in sich. Statt "regulären" 2,80 m musste Baufreiheit von 4,90 m in die Tiefe geschaffen werden. Dabei galt es selbstverständlich für die entsprechende Abstützung zu sorgen. Angesichts des Pools mit einem Fassungsvermögen von rund 50.000 Liter Wasser standen eng verzahnte statische Absprachen und besondere Dichtigkeitsprüfungen an den Übergängen, wie beispielsweise der Bodenplatte in die Kellerdecke des Pools, besonders im Fokus.

Neben der Expertise war der Bauherr insbesondere von der Schnelligkeit des eingespielten Glatthaar-Team begeistert. In nur wenigen Tagen wurde der Keller auf- und fertiggestellt. "Dabei hat das Projekt alle gefordert", so Matthias Pflichtmann. Wichtig war auch die Koordination mehrerer Gewerke für den Schwimmbadbau sowie die Begleitung und Beratung durch einen Schwimmbad-Fachplaner. "Und ich wollte alles so umgesetzt wissen, wie es zehn Jahre in meinem Kopf und später in meinen konkreten Planungen gereift war", lacht der Bauherr.

Rund 200 m² Fläche umfasst der Keller insgesamt. Darin integriert sind vier Technikbereiche für die Schwimmbad- und Steuerungstechnik, die Haus- und Heizungstechnik sowie die Dampfbadtechnik. Das eigene Hauskraftwerk, das hier Platz findet, fasst neben der Wärmepumpe auch die Batteriespeicher mit einer Speicherleistung von 15 kWh sowie die Regleranlagen einer Photovoltaikanlage. Die Filter- und Lüftungstechnik findet sich hier ebenfalls.

Im sogenannten Kriechkeller um das Becken herum, quasi die „Katakomben“ unter dem Schwimmbad im Keller, sind die Pumpen für Filter, Gegenstromanlagen und Whirlpool-Massagen untergebracht. Darüber hinaus nutzt die Baufamilie diesen Raum für zusätzlichen Stauraum. "Wir haben ein Gegenstück zum guten alten Dachspeicher im Keller unter dem Pool", weiß der Bauherr den zusätzlich gewonnenen Raum zu schätzen. "Bei uns machte der Kellerbau 20 Prozent der Baukosten aus. Dafür gewannen wir aber knapp 40 Prozent an Nutzfläche hinzu", freut sich Matthias Pflichtmann.

Den größten Teil des Kellers fasst aber das Schwimmbad mit einer Breite von 2,80 m und 12 m Länge sowie einer Wassertiefe von 1,40 m inklusive Gegenstromanlage. Neben diesem findet sich im Keller außerdem ein Dampfbad und ein Fitnessraum. Ein weiterer Hobbyraum, der komplett der Bauherrin vorbehalten ist, wurde hier ebenfalls positioniert. Für ein angenehmes Wohlfühlambiente sorgt eine Fußbodenheizung.

Auf den Keller setzte Luxhaus dann ein modernes Holzfertighaus in Bauhausarchitektur. Da sich der Garagenboden 30 cm tiefer als der Küchenboden des Hauses befindet, musste auch hier die Bodenplatte aufgekantet werden. Mittlerweile konnte Matthias Pflichtmann bereits die ersten Bahnen in seinem eigenen Schwimmbad im Keller ziehen – genau wie die drei anderen Familienmitglieder.

Weitere Infos rund um den glatthaar-Fertigkeller:

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