Mauerabdeckung aus Beton, Granit, Ziegel oder Blech

Sie möchten Ihre Gartenmauer optisch aufwerten? Hier verraten wir Ihnen, worauf Sie bei Mauerabdeckungen achten müssen.

Mauern stehen für Solidität und Dauerhaftigkeit – dabei sind sie sensibler als man denkt. Eine Mauer reagiert nämlich sehr empfindlich auf dauerhafte Feuchtigkeit, wie sie hierzulande nur allzu häufig vorkommt.

Um beispielsweise eine Gartenmauer dauerhaft wetterfest zu machen, muss sie Mauerkrone geschützt werden – die professionelle Lösung ist eine Mauerabdeckung. Mauerabdeckungen gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen: Entweder schlicht aus Beton, aus verschiedenen Metallen oder aus Granit – wichtig ist vor allem Wetterunempfindlichkeit.

 

Darüber hinaus sollte die Mauerkrone vor der Verlegung der Abdeckung in einem guten Zustand, trocken und eben sein. Wenn eine neue Mauer gezogen wird, sollte man die Mauerabdeckung gleich mit einplanen – dann gibt’s auch keinen Ärger mit Durchfeuchtung und bröselndem Mörtel.
 

  • Naturstein und Geradlinigkeit kontrastiert die grüne Natur. Foto: Braun-Steine
  • Die Mauer aus Naturstein mit Riemchen-Mauerabdeckung erzeugt mediterranes Feeling. Foto: Rimini Baustoffe
  • Die farbliche Gestaltung der Mauerabdeckung lässt sich an die Mauer anpassen. Foto: AKA Klinker
  • Mauerabdeckungen schützen Klinker und Fugen vor eindringender Feuchtigkeit. Foto: AKA Klinker

Mauerkrone vorbereiten

Mauerabdeckung - Mörtel, Abdeckung drauf und fertig? Ganz so einfach ist es nicht. Um einen dauerhaften Wetter- und Frostschutz zu haben und keine Lufteinschlüsse unterhalb der Mauerkrone zu produzieren, muss die Maueroberfläche sorgfältig vorbereitet werden.

Hierzu empfiehlt sich der Einsatz einer sogenannten Dichtschlämme. Diese verschließt die Mauerkrone zunächst dauerhaft und sorgt gleichzeitig für einen optimalen Untergrund zum Verlegen der Mauerabdeckung.

Die Dichtschlämme muss zunächst in einem Eimer mit Wasser "cremig" angerührt und dann mit einer Kleisterbürste oder einer Putzkelle satt aufgetragen werden. Nach einem ersten Durchgang sollte ein Zweiter durchgeführt werden. Halten Sie aber noch etwas Dichtschlämme für den dritten Durchgang bereit: Dieser erfolgt aber erst unmittelbar vor dem Verlegen der Mauerabdeckung.

Mauerabdeckung verlegen

Mauerabdeckungen werden in ein 2 bis 3 cm tiefes Mörtelbett verlegt. Nachdem Sie die Mauerkrone wie in Abschnitt Mauerkrone vorbereiten präpariert haben, können Sie mit dem Verlegen der Mauerabdeckungen beginnen. 

Wenn Sie die Mauerabdeckungen um Ecken herum verlegen müssen, müssen Sie zunächst die einzelnen Elemente, sollten sie nicht bereits als "fertiges Eckstück" im Handel erhältlich sein, mit einem Trennschleifer auf 45 Grad Gehrung zurechtschneiden. Schneiden Sie in jedem Fall die abschließende Abdeckung zurecht - achten Sie dabei auf das notwendige Überkragen!

Rühren Sie nun eine Portion flexiblen Verlegemörtel in einem geeigneten Mischbottich mit Wasser an, für eine gute Durchmischung verwenden Sie einen Mörtelquirl für die Bohrmaschine. (Anleitung: Mörtel richtig anmischen) In einem zweiten Mischbottich rühren Sie nun die verbleibende Portion Dichtschlämme an - für den letzten Arbeitsschritt vor der Verlegung.

Tragen Sie nun zunächst die letzte Schicht Dichtschlämme auf, warten Sie einige Minuten und tragen Sie dann den frisch angerührten Mörtel 2 bis 3 cm dick auf die Mauerkrone auf. Setzen Sie nun die Mauerabdeckungs-Elemente bündig in das Mörtelbett ein.

Beton, Granit, Ziegel oder Blech? Auf der nächsten Seite lesen Sie, worauf es bei den unterschiedlichen Mauerabdeckungen ankommt.

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