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Die Fasssauna: Wellness für Zuhause auf 4 m²

Mit einer eigenen Gartensauna wird der Outdoor-Bereich auch im Winter zum privaten Wellness-Rückzugsort.

Die Coronakrise hat viel verändert. In Zeiten von Quarantäne, freiwilliger Isolation und Abstandsregeln denken immer mehr Menschen daran, sich ihre eigenen Wohlfühlzonen zu Hause zu schaffen und auszubauen.

Wellness zuhause ist gefragt. Denn anstatt einen langen Weg in die öffentliche Therme oder Sauna auf sich zu nehmen, lässt es sich auch in den eigenen vier Wänden entspannen.

Einen Wellnessbereich wie etwa eine Sauna zuhause im Keller oder in einer freien Ecke im Badezimmer zu installieren bedeutet einen relativ großen Aufwand. Auch müssen die Voraussetzungenzur ausreichendenBelüftung vorhanden sein.

Wer diesen Aufwand nicht auf sich nehmen und beim Budget sparen möchte oder auch gar nicht den Platz dafür hat, entscheidet sich für eine Garten- oder Fasssauna. Der Aufwand fällt dabei in der Regel geringer aus, da die Räumlichkeiten nicht erst vorbereitet werden müssen und auch die Saunakabine nicht angepasst werden muss.

Stellen Sie sich vor: Nur wenige Schritte nach draußen in den eigenen Garten. Es ist Winter, sanft rieselt der Schnee vom nächtlichen Himmel hinab. Sterne funkeln in der Dunkelheit. Sie sind barfuß, tragen nur Ihren flauschigen Bademantel. Sie öffnen die Tür zu Ihrer persönlichen kleinen Wellnessoase auf 4 m². Wärme strömt Ihnen entgegen, der unaufdringliche Duft eines Kaminofens umhüllt Ihre Nase. Sie gehen hinein, machen es sich auf einer der Bänke bequem und atmen tief ein. Sie sind angekommen in Ihrem kleinen Paradies. Ihrem Ort der Erholung. In Ihrer Fasssauna.

Was ist eine Fasssauna?

Die ursprünglich aus Finnland stammende Sauna, auch Schwitzstube genannt, wird mittels eines Saunaofens auf 80 bis 105 ° Celsius aufgeheizt.

Eine Fasssauna ist die komprimierte Variante mit der runden Form und Optik eines großen Fasses. Aufgrund ihrer kleinen Maße passt sie in nahezu jeden Garten.

Hersteller bieten Fasssaunen in unterschiedlichen Größen und Holzarten wie Fichte oder Thermoholz an. Durch kleine Fenster an der Tür oder große Panoramafenster im Saunaraum kann man beim Entspannen die Natur genießen.

Aufbau und Montage einer Fasssauna

Natürlich gibt es auch bei einer Gartensauna einige Dinge zu beachten.

Benötigt man eine Baugenehmigung für die Fasssauna?

Da es sich auch bei einer Fasssauna um ein Bauwerk handelt, ist dies ähnlich wie eine Geräte- oder Gartenhütte zu betrachten und bedarf in einigen Bundesländern auch einer Baugenehmigung.

Je nach Bundesland, Größe und ob eine Feuerstätte – also ein Holzofen – vorhanden ist, kann Ihre Fasssauna also genehmigungspflichtig sein.

Bevor die Entscheidung für eine solche Sauna im Freien fällt, sollten daher die baurechtlichen Rahmenbedingungen geklärt werden. Dies gilt insbesondere auch für Abstände zu Nachbargrundstücken, die bei solchen Bauwerken einzuhalten sind.

Fragen Sie sicherheitshalber vor dem Kauf der Außensauna beim zuständigen Ordnungs- oder Bauamt nach.

Größe und Kapazität

Je nach Modell und Hersteller finden in einer Fasssauna bis zu acht Personen Platz. Fasssaunen sind 2 Meter breit, haben eine Länge von 2 bis 3 Metern und die Stehhöhe in der Mitte beträgt ca. 180 cm.

Eine Veranda mit Vordach vor dem eigentlichen Saunaraum lädt zum Verweilen ein. Ein Vorraum in einer Tonnensauna kann als Umkleideraum genutzt werden oder bietet Platz für Handtücher, Bademäntel und Zubehör.

Technische Vorbereitung

Wurde bereits geprüft, ob ausreichend Platz für das Saunahaus im Garten vorhanden ist und wurde ein Aufstellort ausgewählt, so gilt es, sich um die technischen Voraussetzungen der Gartensauna zu kümmern. Selbstverständlich ist es wichtig, dass vor Ort ein Stromanschluss vorhanden ist für den Saunaofen und die Beleuchtung. In der Regel befindet sich dieser noch nicht im Garten und muss daher erst dorthin gelegt werden.

Insbesondere der Anschluss der Sauna sollte immer durch einen Elektriker erfolgen. Dieser kann die Sauna fachgerecht anschließen.

Besonderes Augenmerk ist auch auf Wasserleitungen zu legen. Denn ein tolles Erlebnis ist es natürlich, sich in der kalten Jahreszeit in der Sauna aufzuhalten, wenn draußen bereits Schneeflocken fallen. Damit dies auch gelingt, ist es wichtig, dass die Wasserleitungen frostfrei verlegt werden und bei niedrigen Temperaturen nicht einfrieren.

Wie beheizt man eine Fasssauna?

Wie findet man die richtige Temperatur für die eigenen Fasssauna?

  • Als Anfänger heizen Sie für Ihren ersten Besuch in der Fasssauna den Ofen auf etwa 75 Grad Celsius. Steigern Sie sich von Mal zu Mal.
  • Erfahrene Saunabesucher starten bei etwa 100 Grad Celsius. Indem Sie Wasser auf die Steine im Ofen gießen, erhöhen Sie die Luftfeuchtigkeit. 

Welcher Ofen in der Außensauna?

Wie auch für Innensaunen besteht auch für die Außensauna eine ebenso große Auswahl an verschiedenen Öfen.

Ein Elektroofen wird der Holzbeheizung häufig vorgezogen, da für einen Holzofen eine weitere Genehmigung sowie die Abnahme durch einen Rauchfangkehrer notwendig ist. 

Dafür ist es ein besonderes Erlebnis, den Saunaofen selbst mit Holz zu beheizen und die besondere Wärme wahrzunehmen, während es im Brennraum knistert.

Die Vor- und Nachteile eines Holzofens

Die Fasssauna mit Kaminofen überzeugt mit niedrigen Energiekosten, einer traditionellen Atmosphäre und dem romantischen Knistern des Feuers.

Um eine Temperatur von 80-90 Grad Celsius zu erreichen, braucht der Holzofen etwa eine Stunde. Das Aufheizen ist mit Aufwand verbunden, denn Sie müssen immer wieder Holz nachlegen und die Asche später fachgerecht entsorgen. Fragen Sie Ihren Bezirksschornsteinfeger nach gesetzlichen Angaben bezüglich des Abgasrohres. 

Die Vor- und Nachteile eines Elektroofens

Eine Fasssauna mit Elektroofen ist sehr viel sauberer und einfach zu bedienen. Das Anheizen geschieht unkompliziert per Knopfdruck, doch dauert es länger (ca. 1,5 Stunden für 80 - 90 Grad Celsius).

Da keine Abgase entstehen, sind Sie in der Wahl des Standortes flexibel und können die Tonnensauna in der Nähe des Nachbarhauses aufstellen. Der Elektroofen benötigt Starkstrom, deshalb muss der Anschluss der Saunen durch eine Elektrofachkraft erfolgen. 

Wie viel kostet eine Fasssauna?

Falls Sie eine Fasssauna kaufen möchten, rechnen Sie abhängig von Größe und Modell mit Kosten ab 3.300 Euro.

Lieferung, Montage und Fundament

Je nach Hersteller sind die kleinen Fasssaunen bereits fertig montiert und innerhalb einer Woche lieferbar.

Mit Elektroofen sind Sie nach dem Anschließen des Starkstomkabels sofort benutzbar. Bei der Holzofen-Variante sind Ofen und Abgasrohr im Lieferumfang enthalten, müssen aber selbstständig angeschlossen werden.

Wer gerne bastelt, kann sich auch an einem Selbstbaupaket versuchen. Hierfür sollten jedoch schon sehr gute handwerkliche Fähigkeiten vorhanden sein. Der Aufbau des Gartensauna-Bausatzes dauert dann etwa 1,5 Tage. 

Die Fasssaunen haben im Normalfall stabile Unterkonstruktionen wie zwei Querbalken. Deshalb reicht bei unbefestigtem Boden wie auf Erde oder Rasen zwei schmale Streifenfundamente.

Fasssauna Reinigung und Pflege

Sie können das Holz innen in der Fasssauna staubsaugen und mit einem feuchten Lappen reinigen. Reinigungsmittel, Öle oder Lasuren sind nicht notwendig.

Desinfizieren Sie die Gartensauna alle paar Monate mit speziellen Mitteln. Beseitigen Sie gröbere Flecken oder Verfärbungen auf unbehandeltem Holz mit feinem Schleifpapier – nicht empfohlen bei Thermoholz. Das Außenholz sollte ein- bis zweimal jährlich geölt oder mit Holzlasur behandelt werden.

Fazit: Die Fasssauna im Garten als erste Wahl

Mit einer Fasssauna im eigenen Garten verschaffen sich Saunagänger die Möglichkeit, das Saunaerlebnis auch zu Hause jederzeit zu genießen. Außerdem empfiehlt sich die Sauna im Garten als häufig einfacher umzusetzende Variante im Vergleich zur Innensaunen. Auch das Budget lässt sich mit einer Gartensauna daher schonen.

Dennoch gilt es, einige Punkte zu beachten, damit dem Saunavergnügen gefrönt werden kann. Je nach Bundesland kann eine Baugenehmigung notwendig sein. Außerdem darf das Saunahaus nicht überall am Grundstück aufgestellt werden. Denn häufig sind Abstände zu Nachbarn einzuhalten. Besonders wichtig ist es, die Wasserleitungen vor Einfrieren zu schützen, damit auch im Winter sauniert werden kann. Wird ein Elektroofen gewählt, wird außerdem Starkstrom benötigt. In diesem Fall muss der Anschluss unbedingt durch einen Elektriker erfolgen.

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