Gartengestaltung – Sinfonie in Grün

Was wären die eigenen vier Wände ohne sinnliche Kirschblüten vor dem Fenster, ohne lauschige Eckchen zwischen Rosen und Lavendel zum Entspannen und ohne Grillplatz für rauschende Sommernachtsfeste? Natürlich wäre dann alles nur halb so schön – der Garten gehört einfach zum Haus, auch wenn er noch so klein ist. Und er sollte in Stil und Form zur Architektur und in die weitere Umgebung passen. Das Schöne am Garten ist, dass er die persönliche, kreative Handschrift seiner Besitzer trägt – darum gleicht kein Garten genau dem anderen. Darin begründet sich natürlich auch die Tatsache, dass für eine gelungene Gartengestaltung keine starren Regeln oder Patentrezepte bestehen.

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Erste Gedanken zur Gartenplanung

Eine wohldurchdachte Planung unter Einbeziehung der Anliegen aller Bewohner ist für eine gelungene Gartengestaltung unumgänglich.

Erstellen Sie eine Skizze des Grundstücks
Zeichnen Sie die Grundrisse von Haus und Nebengebäuden sowie die Grenzen des Gartens im Maßstab 1:100.

Listen Sie alle Wünsche der Bewohner auf

Wahrscheinlich wird die Liste recht lang ausfallen und häufig kann sie mangels vorhandener Fläche leider nicht realisiert werden: Eine Liegewiese zum Ruhen; ein Terrassenplatz zum Sitzen, Spielen, Feiern und Grillen; ein Biotop; ein Ziergarten; eine Kinderspielecke und eine Obstbaumwiese lassen sich schwerlich in den heute üblichen Grundstücksgrößen unterbringen. Schreiben Sie trotzdem alles auf und klären Sie dann, welche Wünsche sich mit den bestehenden Gegebenheiten in Einklang bringen lassen. 

Beachten Sie die Rahmenbedingungen
Dazu gehören nicht nur die Größe des Grundstücks, sondern auch Licht-, Schatten- und Windverhältnisse, Klima, Bodenbeschaffenheit, Zufahrten und Wege. Überlegen Sie, ob Sie einen Sichtschutz zur Straße oder zum Nachbarn möchten, und berücksichtigen Sie die Blickachsen von der Terrasse und den Fenstern, damit sie die Ausblicke in Ihr grünes Reich später auch genießen können.

Gartenarchitektur

Eine klangvolle Gartenpartitur entsteht durch Harmonie und Ausgewogenheit. Dabei sind die Größenverhältnisse von Gebäude und Grundstück zu beachten, die Balance zwischen dicht bepflanzten und freien Flächen sowie stimmige Proportionen in Bezug auf Länge, Breite und Höhe der Gewächse. Natürlich sollten sich die Baustoffe nach dem Baustil des Wohnhauses richten. Protzig wirkende Marmorsäulen sind unter Umständen unpassend, rustikale Holzpergolen können dagegen im Garten einer eleganten Villa zu klobig aussehen.

Gestalterische Mittel für einen harmonischen Gesamteindruck sind verbindende Komponenten wie Hecken, Pergolen, Rundbögen und auch ein einheitliches Material für Wege und Terrassen. Lebendigkeit und harmonische Bewegung erzielen Sie durch wiederkehrende Elemente. Das kann eine Farbe sein, die in allen Beeten wiederholt auftaucht, eine besondere Pflanzenart oder diverse Objekte.

Einen kleinen Garten optisch vergrößern

Kleine Gärten wirken größer, wenn Wege oder Trittplatten in einer leichten Biegung um einen Teich, eine Steingruppe oder ein Beet geführt werden und dahinter verschwinden. Zudem macht eine solche Gliederung den Betrachter neugierig und damit das grüne Reich interessanter – voll überschaubare Gärten wirken oft langweilig.

Bauordnung beachten

in jeder Wohnsiedlung gibt es Richtlinien, die beim Hausbau und bei der Gartenanlage Gültigkeit haben. Unter anderem sind z.B. Grenzabstände bei Baumpflanzungen, die Gestaltung der Grundstücksgrenzen und dergleichen festgelegt. Erkundigen Sie sich vor der Gartenanlage beim zuständigen Bauamt.

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