Rasen säen

Bevor Sie einen Rasen pflegen können, müssen Sie überhaupt einmal einen Rasen säen. Dazu benötigen Sie Saatgut. Allerdings sollten Sie sich vor dem Rasen säen klarmachen, welche Art von Rasen Sie überhaupt haben möchten. Davon hängt letztlich auch die Auswahl des Saatguts ab. Um die richtige Wahl zu treffen, gibt es die Regelsaatgutmischung.

Saatgutmischung ist entscheidend

Die Saagutmischungen bestehen aus horstbildenden und ausläuferbildenden Gräsersorten, die für unterschiedliche Eigenschaften des Rasens sorgen, wie Trittfestigkeit, Aussehen usw. Die Eignung der Gräser für den jeweiligen Rasentypen wird in Noten vergeben. Die Noten gehen von 1, für „nicht geeignet“, bis 9, für sehr gut geeignet.

Das Saagut wird gleichmäßig auf eine gewünschte Fläche verteilt. Entweder verstreuen Sie das Saatgut per Hand, was sich insbesondere bei einer partiellen Nachsaat empfiehlt, oder Sie verwenden eine Saatmaschine. Eine Saatmaschine sorgt dafür, dass die Rasensamen besonders gleichmäßig aufgetragen werden, lohnt sich aber erst ab sehr großen Flächen.

Die optimale Aussaatmenge liegt bei 25 Gramm pro Quadratmeter. Die Saattiefe liegt zwischen 0,5 und 2 Zentimeter. Dadurch können einerseits die Vögel die Saat nicht wieder aufsammeln und andererseits kommt dennoch genügend Licht an das Saatgut heran. Verwenden Sie einfach einen Rechen, um die Saattiefe zu erreichen. Für den Bodenschluss benötigen Sie wiederum eine leichte Rasenwalze.

Bodenfeuchte hilft dem Rasenwachstum

Ganz wichtig ist die Bodenfeuchte. Achten Sie darauf, dass Sie gerade nach dem Aussäen des Saatguts den Boden gut befeuchten. Die Keimlinge sind sehr empfindlich und können schnell austrocknen. Und auch später ist die richtige Bewässerung enorm wichtig.

Wir möchten Ihnen hier die vier grundlegenden Rasentypen vorstellen, die sich wiederum in viele unterschiedliche Typen unterteilen. Einen Gebrauchsrasen kann man z.B. noch in einen Spielrasen und einen Kräuterrassen unterteilen.

Zierrasen, Gebrauchsrasen, Strapazierrasen und Landschaftsrasen

Zierrasen

Dient vor allem der Repräsentation im privaten oder öffentlichen Raum; verlangt hohe bis sehr hohe Pflege, lässt sich an jedem Standort und in jedem Klimaraum anlegen; sollte nur leicht belastet werden

Gebrauchssrasen

Ist zur Nutzung gedacht; kommt vor allem als öffentliches Grün, an Wohnsiedlungen, Freibädern oder in Häusergärten zum Einsatz; hohe Beanspruchung durch Bespielen, als Liegefläche etc.; Gräserzusammensetzung muss dem Standort sowie Klima angepasst werden; mittlere bis hohe Pflege notwendig

Strapazierrasen

Hohe Belastbarkeit; wird noch mehr beansprucht als der Gebrauchsrasen; dient vor allem für Spiel, Sport (Fußball, Golf) und sogar Parken; je nach Belastung ist die Pflege mittel bis hoch anzusetzen; Weder Standort noch Klima beschränken den Rasen

Landschaftsrasen

Ist für die freie Landschaft, Randzonen an Verkehrswegen, Böschungen und Waldparks gedacht; die Gräserwahl muss Standort und Klimaraum angepasst werden; ist pflegeleicht, weil die Weiterentwicklung durch die Natur gelenkt wird; wenig belastbar

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Atmobild: © EME  / pixabay.com

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