Gartentrends 2018 - Pflanzenauswahl

Bei den Gartentrends 2018 ist vor allem auch die Pflanzenauswahl nicht außer Acht zu lassen. Nicht immer gibt es bei der Wahl von Blumen, Stauden und anderem Grün klare Tendenzen, wie auch die Gartenarchitektin Britta Cox-Busemann bestätigt, jedoch stehen verschiedene Pflanzen immer wieder im Fokus, die je nach Gartenstil gerne eingepflanzt werden. Auch saisonbedingt ist die richtige Pflanzenauswahl besonders wichtig.

Pflanzenauswahl will gelernt sein

Ein Beet oder gar einen ganzen Garten so zu bepflanzen, dass man damit dauerhaft Freude und gleichzeitig möglichst wenig Arbeit hat, ist eine hohe Kunst und erfordert reichlich Know-how. Da kann es durchaus sinnvoll sein, sich von einem Profi bei der Gestaltung des eigenen grünen Paradieses unterstützen zu lassen.

Wenn im März die blühenden Hortensien für ein paar Euro im Discounter stehen, ist die Freude an der Blütenpracht nach dem langen Winter meist riesig. Und schon hat man einen neuen Mitbewohner für den Garten, ohne groß darüber nachgedacht zu haben, ob es dort auch tatsächlich ein Plätzchen gibt, an dem er sich dauerhaft wohl fühlt und er überhaupt ins Gesamtkonzept der Pflanzenauswahl passt. Den einen oder anderen solchen Lustkauf verkraften die meisten Gärten ganz gut, trotzdem gilt: Für dauerhaft schöne und gesunde Beete und ein stimmiges Gesamtbild braucht es einen Plan, ein Konzept. Dies ist besonders wichtig bei den Gartentrends 2018. Ein Pflanzenkonzept klingt zwar alles andere als sinnlich und scheint so gar nicht zu Pflanzen zu passen, deren Charme ja immer auch darin besteht, dass sie in ihrer Entwicklung nicht vollkommen berechenbar sind. Doch einfach drauf los zu pflanzen und zu schauen, was passiert, führt in der Regel schnell zu Frust und Unzufriedenheit. Schließlich sind die gärtnerischen Fettnäpfchen, in die man dabei treten kann, allzu zahlreich. Aus diesen Gründen ist die richtige Pflanzenauswahl umso wichtiger.

Wer fühlt sich wo wohl?

Die richtige Pflanzenauswahl fängt schon damit an, dass jede Pflanzenart und -sorte ihre spezifischen Ansprüche an ihren Standort stellt. Nur wenn die sich erfüllen lassen, ist eine optimale Pflanzenentwicklung garantiert. Standortfaktoren, die es zu berücksichtigen gilt, sind zum Beispiel Sonneneinstrahlung, Bodenbeschaffenheit, Nährstoff- und Wasserangebot oder Windverhältnisse. Gartenprofis empfehlen immer, standortgerecht zu pflanzen, also nur solche Pflanzen auszuwählen, die mit den vorhandenen Bedingungen gut zurechtkommen. Natürlich ließe sich der eine oder andere Faktor künstlich verändern. Das macht aber dauerhaft eine Menge Arbeit und den Garten anfälliger.

  • Der richtige Standort für Pflanzen variiert je nach Pflanzenart, dabei gibt es auch einige Gewächse, die vor allem den Schatten bevorzugen. Foto: Gärtner von Eden
  • Andere Pflanzen hingegen zeigen bessere Entfaltung bei direkter Sonneneinstrahlung. Foto: Gärtner von Eden
  • Ein weiterer bevorzugter Standortfaktor stellt für manche Pflanzen das Wasser dar. Foto: Gärtner von Eden

Wer zu wem?

Die Kombination von Pflanzen für eine standortgerechte Pflanzung sollte immer nach dem Motto „Gleich und gleich gesellt sich gern“ erfolgen, also solche Arten und Sorten zusammenbringen, die ähnliche Ansprüche haben. Doch diese eher technischen Überlegungen sind nur der eine Teil der Kompositionsarbeit, an deren Ende ein schönes Beet stehen soll. Wichtig ist natürlich auch die Optik und die wiederum hat eine ganze Reihe von Aspekten, die es zu berücksichtigen gilt: Da sind zum einen natürlich die Blüten- und auch Blattfarben, die zusammenpassen und dem Geschmack der Gartenbesitzer entsprechen sollten. Zum anderen geht es darum, Blühzeiträume zu kennen und aufeinander abzustimmen, damit sich am besten das ganze Jahr über ein ansprechendes Gartenbild ergibt. Und schließlich sollten Wuchsformen, -höhen und -geschwindigkeit der einzelnen Pflanzen so aufeinander abgestimmt sein, dass das Beet auch nach Jahren noch schön aussieht.

Pflanzenauswahl nach Plan

Gartenprofis entwickeln aus all diesen Überlegungen und natürlich auf Basis der Wünsche ihrer Auftraggeber einen Pflanzplan. Dabei gehen sie so vor, dass zunächst Gehölze, die dem jeweiligen Beet seine Grundstruktur geben, eingeplant werden, dann folgen große und auffällige Leitstauden oder auch hohe Gräser und schließlich niedrige Begleitstauden und polsterbildende Pflanzen. Ein Pflanzplan verzeichnet auch, wie viele Exemplare in welcher Größe der jeweiligen Art und Sorte benötigt werden. Dabei empfehlen professionelle Gartengestalter, nicht an den Pflanzen zu sparen. Das betrifft sowohl deren Anzahl als auch die Größe – mit gutem Grund: Wer von vornherein größere – und das heißt auch ältere und damit teurere – Pflanzen setzt, kauft sich gewissermaßen Zeit, denn der Garten sieht schneller eingewachsen und damit wohnlich und fertiggestellt aus. Zum anderen gewährleistet eine von Anfang an dichte Bepflanzung, dass Unkräuter bald keine Chance mehr haben, sich anzusiedeln, und das macht ein Beet auf Dauer pflegeleicht.

Der Pflanzplan sollte immer auch einen Blick in die Zukunft ermöglichen, also das Wachstum jeder Pflanze berücksichtigen. Geschieht das nicht, wird oft zu dicht gepflanzt und es kommt zu einem Verdrängungswettkampf im Beet; konkurrenzstarke Sorten unterdrücken schwächere und das Gesamtkonzept ist dahin.

  • Die richtige Pflanzenauswahl sollte präzise geplant sein. Handelt es sich beispielsweise um die Bepflanzung um die Terrasse und um den kleinen Teich herum, muss eine entsprechende Auswahl getroffen werden. Foto: Gärtner von Eden
  • Verschiedene Pflanzen und ein vorwiegender Grünstich dominieren diese Ecke im Garten. Foto: Gärtner von Eden
  • Je nach Pflanzplan sollen vor allem auch unterschiedlich hohe Gewächse eingepflanzt werden, um ein optimales Bild zu erhalten. Foto: Gärtner von Eden

Professionelles Know-how

Um auch den Gartentrends 2018 gerecht zu werden und ein scheinbar ganz natürliches Beet zu konzipieren, erfordert es also eine an Menge Fachwissen, um all diese Faktoren berücksichtigen zu können. Wer diese anspruchsvolle Aufgabe im Schulterschluss mit einem qualifizierten Gartenprofi angehen möchte, wird zum Beispiel bei den Gärtnern von Eden fündig. Dies ist ein genossenschaftlicher Zusammenschluss von rund 50 Gartengestaltern im deutschsprachigen Raum, die sich auf Planung, Anlage und Pflege individueller Privatgärten spezialisiert haben und sich unter anderem durch große Expertise in der Pflanzenverwendung auszeichnen. Via Postleitzahlensuche lässt sich ein Betrieb in der Nähe finden.

Ein Plan fürs Beet

Ist ein Staudenbeet gut angelegt, strahlt es eine natürliche Selbstverständlichkeit aus. Farben, Wuchshöhen, Blühzeitpunkte – alles wirkt stimmig und so, als ob Mutter Natur selbst Hand angelegt hätte. Dabei steckt gerade hinter solch natürlich wirkenden Bildern meist ein professionelles Pflanzkonzept.

Ein Plan – das klingt alles andere als sinnlich und scheint so gar nicht zu Pflanzen zu passen, deren Charme ja immer auch darin besteht, dass sie in ihrer Entwicklung nicht vollkommen berechenbar, also eher für den Faktor Zufall im Garten zuständig sind. Warum also nicht einfach lospflanzen und schauen, was passiert?

Ganz einfach, weil das, was dann passiert, meist nicht das ist, was der Gartenbesitzer erreichen wollte. Wer Staudenbeete, aber auch andere Pflanzungen anlegt, möchte möglichst lange Freude an ihnen haben, ein abwechslungsreiches und stimmiges Gartenbild erschaffen, vielleicht den Wechsel der Jahreszeiten sehen und auf jeden Fall stets auf gesunde, sich gut entwickelnde Pflanzen schauen können. All das funktioniert aber nur, wenn die Pflanzenauswahl passend zum Standort, den eigenen Vorlieben und mit Blick auf Bedürfnisse und Eigenheiten einer jeden Art getroffen wird. Da wird schnell klar: Um all das erreichen zu können, braucht es viel Wissen und Erfahrung, also am besten professionelle Unterstützung.

  • Um ein abwechslungsreiches und doch ansprechendes Beet zu schaffen, ist ein Plan dafür von großem Vorteil. Foto: Gärtner von Eden
  • Auch der Platz neben dem Essbereich im Freien soll verschönert werden. Dies geschieht ebenfalls mit einem Plan fürs Beet neben der Terrasse. Foto: Gärtner von Eden
  • Dieses Beet wirkt besonders natürlich, doch hinter der vermeintlichen Natürlichkeit steckt vor allem ein präziser Plan. Foto: Gärtner von Eden

Und da kommt der Plan für die Pflanzenauswahl wieder ins Spiel, denn Gartenprofis pflanzen stets nach Plan. „Dauerhaft schöne und stimmige Beete brauchen ein Konzept“, bringt es dann auch Bernhard Roth auf den Punkt. Er ist Gartengestalter und gehört mit seinem Betrieb im Bayerischen Fürstenzell zu den Gärtnern von Eden.

Bei der Planung eines Beetes geht Bernhard Roth pragmatisch vor und sammelt vorab Informationen: „Ich frage immer nach Lieblingspflanzen und nach der Atmosphäre, die eine Pflanzung ausstrahlen soll. Vorlieben für bestimmte Farben sind mir auch wichtig. Danach geht es darum, was sich umsetzen lässt und was nicht.“

Die Wünsche in Einklang mit den Gegebenheiten zu bringen, ist letztendlich des Pudels Kern bei der Pflanzenauswahl, denn ein gutes Konzept muss sich umsetzen lassen. „Wenn der Standort nicht zu den Pflanzen passt, ist auch der schönste Plan wertlos“, bringt es Bernhard Roth auf den Punkt.

Perspektiven aufzeigen

Ein guter Pflanzplan sollte nicht nur ehrlich sein und zum jeweiligen Standort passen, sondern auch so konzipiert sein, dass der Garten zu allen Jahreszeiten attraktiv und die Pflanzung harmonisch wirken. Das Vorgehen bei der Erstellung eines solchen Plans beschreibt der Experte so: „Gehölze, die dem Beet eine Grundstruktur verleihen, werden zuerst in den Plan gezeichnet, dann folgen große und auffällige Leitstauden wie Rittersporn oder auch hohe Gräser und niedrigere, polsterbildende Begleitstauden wie der Storchschnabel.“ Doch es geht nicht allein darum, einzuzeichnen, welche Arten und Sorten man in welchen Stückzahlen pflanzen möchte. Der Pflanzplan sollte immer auch einen Blick in die Zukunft ermöglichen, also das Wachstum jeder Pflanze berücksichtigen. Als Beispiel nennt Bernhard Roth einen Haselnussstrauch: „Der hat, wenn wir ihn pflanzen, vielleicht nur einen Durchmesser von einem halben Meter. In ein paar Jahren kann der aber gut und gern vier Meter betragen. Also muss ich ihn auch in dieser Größe einplanen.“ Geschieht das nicht, wird oft zu dicht gepflanzt und es kommt zu einem Verdrängungswettkampf im Beet; konkurrenzstarke Sorten unterdrücken schwächere und das Gesamtkonzept ist dahin.

Bilder im Wandel

Bei dem Blick in die Zukunft muss auch berücksichtigt werden, dass jede Art unterschiedlich schnell wächst, sich die Proportionen innerhalb des Beetes im Laufe der Jahre also immer wieder verändern können. Ist das Beet schließlich angelegt, gehört eine durchdachte Pflege zum Pflichtprogramm, um nachhaltig Freude an seinen Pflanzkombinationen zu haben. „Hier geht es darum, jeder Pflanze durch pflegerische Maßnahmen zu einer optimalen Entwicklung zu verhelfen, aber auch, ein Auge darauf zu haben, ob sich alles wunschgemäß entwickelt, keine Art schwächelt oder zu expansiv wird. Wäre das der Fall, müsste man gegensteuern“, fasst Bernhard Roth zusammen.

Allen Plänen zum Trotz wohnt aber jeder Pflanzenauswahl glücklicherweise immer noch eine gewisse natürliche Unwägbarkeit inne, das weiß auch Gartenprofi Bernhard Roth: „Ich hatte für einen Kunden ein Konzept in Weiß und Lila ausgearbeitet und im April standen dann quietschgelbe Tulpen im Beet.“

Dufte Gartenbewohner

Manche Menschen sind Augentypen, andere müssen sie anfassen, um eine Sache zu begreifen – und natürlich gibt es auch Nasenmenschen. Bei ihnen sind Gerüche ein entscheidender Faktor für ihr Wohlbefinden. Das kann man sich bei der Pflanzenauswahl für den Garten natürlich wunderbar zunutze machen und bewusst auf solche Gewächse setzen, deren Blüten und Blätter duften.

Blüten punkten nicht immer nur mit ihren optischen Qualitäten. Sie können auch Wohlgerüche in den Garten bringen. „Doch müssen Duftpflanzen für den Garten sorgsam zusammengestellt werden, damit die Aromen sich ergänzen, nicht überlagern oder gar ein Zuviel an Duft den gewünschten Effekt zunichtemacht“, gibt Fredy Gastager zu bedenken. Der Gartengestalter aus Sprockhövel weiß, wovon er spricht, ist er doch auf die Planung, Anlage und Pflege individueller privater Gärten spezialisiert. Dabei gehört eine sorgfältige Pflanzenauswahl zu seinen Kernaufgaben. Seine Tipps: „Schön und aromatisch sind zum Beispiel Pfingstrose, Malve, Katzenminze oder Phlox, von vielen Rosensorten gar nicht zu reden.“

  • Viele verschiedene Rosenarten versprühen ihren eigenen angenehmen Duft im Garten. Foto: Gärtner von Eden
  • Nicht nur der Mensch fühlt sich von wohlriechenden Pflanzen angezogen. Foto: Gärtner von Eden
  • Auch in der Nähe des Esstischs im Freien sorgen die passenden Blumen für ein angenehmes Wohlbefinden. Foto: Gärtner von Eden
  • Die großzügige Terrasse glänz durch ein üppiges Pflanzenangebot. Hier ist es vor allem wichtig, dass die Duftstoffe der unterschiedlichen Pflanzenarten zusammenpassen. Foto: Gärtner von Eden

Um den Duft von Pflanzen auch wirklich erleben zu können, rät er: „Man sollte diese so im Garten platzieren, dass man bei ihnen verweilen kann, etwa, indem man einen Sitzplatz mit Duftpflanzen einfasst.“ Manch eine Pflanze wird übrigens erst durch äußere Reize zum Duftlieferanten, etwa bei Berührung oder wenn die Sonne sie bescheint. Und es sind natürlich bei weitem nicht nur Blüten, die einen Garten aromatisieren: Kräuter bringen herbere Noten in den Duftcocktail, reife Früchte sorgen für Süße. Besonders raffiniert: Einige Pflanzen wie die Levkoje oder die Nachtkerze entfalten ihre Aromenfülle erst nach Einbruch der Dunkelheit.

Ach ja: der für viele Menschen schönste Duft aus dem Garten ist übrigens der von frisch gemähtem Gras. Aber Obacht! Nicht nur Menschen mit sensiblen Nasen reagieren empfindlich auf ein Zuviel an Aromen. Deshalb will ein duftender Garten sorgfältig komponiert sein.

Tiefer blicken - der Boden im Garten

Der Boden im Garten ist nicht nur dazu da, dass die Pflanzen mit ihren Wurzeln in ihm Halt finden. Seine Beschaffenheit und Zusammensetzung entscheidet auch darüber, ob sie sich wie gewünscht entwickeln können. Im Interview wirft Gartenprofi Fritz Goroncy aus Drensteinfurt einen Blick auf und in den Boden und erklärt, worauf es ankommt.

Welche Bodenarten unterscheidet man?

Die grundlegendste Unterscheidung ist die zwischen lehmigen und sandigen Böden. Lehmige Böden sind nährstoffreicher als sandige, haben bessere Wasserhalteeigenschaften, sind aber auch schwerer zu bearbeiten. All das hängt mit der Korngröße ihrer Bestandteile zusammen. Die ist bei lehmigen Böden deutlich feiner als bei sandigen. Das macht sie fester, schwerer.

Gibt es so etwas wie den optimalen Boden?

Einen universell guten Boden gibt es nicht. Ob ein Boden gut für die dort wachsenden Pflanzen ist, hängt immer von den Bedürfnissen der Pflanzenarten ab. So sind nährstoffreiche Böden durchaus nicht für alle Pflanzen gleichermaßen geeignet. Wichtig für dauerhaft gesunde Pflanzen ist also, sich vor dem Pflanzen einen Eindruck vom Boden zu verschaffen, sich auch über die für die Region typische Bodenzusammensetzung zu informieren und dann die dazu passenden Pflanzen auszuwählen. 

Wie stellt man fest, was für eine Bodenqualität man im Garten hat?

Natürlich gibt es Testmethoden. Mit Indikatorstreifen lässt sich der pH-Wert des Bodens ermitteln, Labore analysieren Bodenproben. Doch die Dichte und Körnung kann man grob auch erkennen, wenn man einfach eine Handvoll Erde zerbröselt. Und dann sind da noch die Pflanzen, die ein unbestechlicher Indikator sind. Sind sie gesund, deutet das auf ordentliche Böden hin; kränkelnde Pflanzen, dauerhaft schlechtes Wachstum, zu kleine Blüten und Blätter sind hingegen Anzeichen dafür, dass der Boden die Pflanze nicht bedarfsgerecht mit Wasser, Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Auch überreiche Samen- oder Fruchtproduktion deutet auf einen Mangel hin. Ein Pilzbefall kann ebenfalls ein Anzeichen für geschwächte Pflanzen sein.

Was sind die Ursachen für „schlechte“ Böden?

Ein wichtiger Faktor ist sicherlich Verdichtung. Die entsteht gerade auf Neubaugrundstücken oft, weil hier schweres Baugerät unterwegs war. Sie führt zu Staunässe oder einer völligen Austrocknung des Bodens. Ein anderes Problem, das auch oft nach Baumaßnahmen auftritt, ist der falsche Einbau von Böden. Dabei landet das, was man gemeinhin als Mutterboden bezeichnet und eigentlich die oberen 20 bis 30 Zentimeter des Bodens bilden sollte, als Schicht weiter unten in der Erde. Der Mutterboden enthält organisches Material. In dieser Tiefe kann der Boden nicht ausreichend atmen. So entstehen Fäulnisprozesse, die den Boden belasten.

Welche Maßnahmen zur Bodenverbesserung gibt es?

Das Einarbeiten von Kompost ist eigentlich immer eine gute Sache. Schwere Böden werden dadurch aufgelockert, sandige Böden bekommen mehr organische Masse, Nährstoffgehalt und Wasserhaltefähigkeit werden verbessert.

Bei sandigen Böden kann auch Ton zugegeben werden. Das ist allerdings eine recht aufwendige Maßnahme, gerade wenn es um größere Flächen geht. Lehmige Böden lassen sich umgekehrt mit Sand auflockern. 

Einher mit der Bodenbeschaffenheit geht auch ihr Nährstoffgehalt. Sandige Böden sind magerer als lehmige. Wer hier düngt, sollte auf organische Dünger setzen. Deren Nährstoffe werden nur ganz allmählich, dafür über einen langen Zeitraum freigesetzt, so dass sie die Pflanzen lange und konstant versorgen.

Bequem Gärtnern mit dem Hochbeet

Tipp: Die Vorteile des Hochbeets

Hochbeete sind besonders beliebt, da sie viele Vorteile bieten: eine bis zu vier Wochen frühere Erntezeit und einen bis zu dreimal höheren Ertrag als in herkömmlichen Beeten. Vor allem aber überzeugen sie durch eine sehr viel angenehmere und rückenschonende Gartenarbeit ohne Bücken und Knien. Eine wirtschaftliche Alternative zu Hochbeeten aus Holz oder bislang meist wenig attraktiven Kunststoff-Hochbeeten ist das neue Garantia Ergo Hochbeet-System.

In Hochbeeten wird das Wachstum der Pflanzen besonders gefördert. Die Sonneneinstrahlung ist wesentlich intensiver als in einem Flachbeet, zudem entstehen durch die Verrottung der Befüllung zusätzliche Wärme und Nährstoffe. Deshalb ist in Hochbeeten die Bodentemperatur 5 bis 8 C° höher als in Flachbeeten. Ein weiterer Vorteil: Hochbeete können auch auf wenig ertragreichen Böden angelegt werden – ohne vorherigen Bodenaustausch.

Das modulare Garantia Ergo Hochbeet-System überzeugt Gartenfreunde neben der rückenschonenden Gartenarbeit vor allem durch die sicht- und fühlbare Holzstruktur der robusten Kunststoffelemente. Diese sind UV-stabil und werden in Deutschland in einem aufwendigen Verfahren vollständig aus Recyclingkunststoff hergestellt. Die Paneele sind unempfindlich gegen Feuchtigkeit und benötigen deshalb im Gegensatz zu Hochbeeten aus Holz nicht regelmäßig einen neuen Anstrich. Als Ausdruck der hohen Qualität gewährt der Hersteller fünf Jahre Garantie.

Das Garantia Hochbeet-System ist modular in der Höhe und in der Länge erweiterbar. Der Aufbau ist komplett ohne Werkzeug möglich. Das Grundset besteht aus sechs Paneelen mit einem Durchmesser von 110 cm und 25 cm Höhe. Die Höhe des Sechsecks kann durch Kombination mehrerer Sets in 25-cm-Schritten an die gewünschte Arbeitshöhe angepasst werden. Zur Erweiterung wird zudem ein Verlängerungsset angeboten, welches das Grundmodell um 55 cm verlängert. Das Ergo Hochbeet-System ist beispielsweise auch als offener Kompostbehälter geeignet.

Weitere Informationen

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