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Sonnenschutz für den Outdoorbereich

Die heißen Tage genießen kann nur, wer einen kühlen Rückzugsort hat: ein schattiges Plätzchenunter der Markise, dem Sonnenschirm oder der Pergola. 

Überblick – Sonnenschutz für den Außenbereich:

Endlich wieder im Garten sitzen! Nach diesem langen Winter, den wir größtenteils zu Hause in geschlossenen Räumen verbringen mussten, eine wahre Wohltat. Noch reckt sich unser Körper begierig den wärmenden Strahlen der Sonne entgegen. Aber schon bald, wenn der Hochsommer seine erbarmungslos heiße Seite zeigt, müssen wir gut gewappnet sein, drinnen wie draußen.

Draußen sitzen, gut geschützt

Wer im Sommer die Zeit am liebsten im Garten verbringt, hat auch dort zahlreiche Möglichkeiten, sich vor intensiver Sonneneinstrahlung zu schützen. Ein Klassiker für die individuelle Beschattung der Terrasse ist derSonnenschirm. Dieser hat den Vorteil, dass er immer dort installiert werden kann, wo er gebraucht wird.

Ebenfalls sinnvoll ist die Investition in eine Markise, die bei Bedarf ausgefahren und am Abend oder bei Unwetter einfach wieder eingefahren wird. Dasselbe gilt für Sonnensegel, die über sogenannte Umlenkrollen gespannt und auch gelöst werden. Sinnvoll ergänzt wird der Schutz von oben durch eine Seitenmarkise, die ebenfalls vor Sonne schützt, aber nebenbei auch neugierige Blicke von der Straße oder vom Nachbarn abschirmt.

Pergola als Schattenplatz

Bevorzugen Sie eine dauerhafte und stabile Beschattung, können Sie den Bau einer Pergolaerwägen. Diese lässt sich im Sommer schön mit blühenden Klettergewächsen, Efeu oder wildem Wein bepflanzen. Eine andere Möglichkeit, sich vor Wind und Wetter zu schützen, ist ein Pavillon. Gerne wird dieser als weitere Sitzgelegenheit neben der Terrasse genutzt.

Rundum geschützt sind Sie in einem Wintergarten. Damit dieser sich im Hochsommer nicht zu sehr aufheizt, sollten Sie ihn nach oben hin mit einer Außenmarkise vor direkter Sonneneinstrahlung abschirmen und an den seitlichen Verglasungen mit Vertikalmarkisen. So gerüstet können Sie diesen Sommer zu Hause uneingeschränkt genießen.

Förderung Sonnenschutz

Wussten Sie, dass man beim Kauf der Verschattung sparen kann? So gibt es steuerliche Förderungen für Sonnenschutz von Fenstern und Glastüren.

Der Klimaschutzplan der Bundesregierung sieht vor, die Treibhausgasemissionen für Gebäude gegenüber dem Vergleichsjahr 1990 um 68 Prozent zu reduzieren. Eine Maßnahme auf dem Weg dahin ist die finanzielle Förderung von Sonnenschutzeinrichtungen, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen müssen.

Durch die Förderung bestimmter Verschattungen will die Bundesregierung unnötige Kühlenergie vermeiden und somit Treibhausgasemission reduzieren. Denn wenn die Räume dank des Sonnenschutzes kühl bleiben, müssen weniger Klimaanlagen angeschafft werden und die Betriebszeiten bestehender Anlagen verringern sich. Zusätzlich soll dadurch die Emission von umweltschädlichen Kältemitteln eingedämmt werden. 

Sowohl Produkte als auch Gebäude müssen verschiedene Bedingungen erfüllen, damit die jeweilige Förderung zustande kommt. Zurzeit gibt es zwei Fördermöglichkeiten für geeignete Sonnenschutzprodukte:

  1. Teilprogramm Einzelmaßnahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG EM)
  2. steuerliche Förderung

1. Einzelmaßnahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG EM)

Für die BEG ist unter anderem wichtig zu wissen, dass der Antrag auf Förderung vor Beginn der Maßnahme gestellt werden muss. Darüber hinaus ist es zwingend erforderlich, einen Energieberater einzubinden, der den Nachweis des sommerlichen Wärmeschutzes erbringt. Außerden gilt die Förderung nur für Gebäude in Deutschland.

Für die Steuerermäßigung für energetische Maßnahmen zu eigenen Wohnzwecken (§ 35c EStG) gelten zum Teil andere Bedingungen als für die BEG. Positiv ist, dass jeder förderfähige außenliegende, sommerliche Wärmeschutz, der 2021 bereits montiert wurde, nachträglich noch gefördert werden kann. Die steuerliche Förderung durch das Bundesfinanzministerium greift beim Ersatz oder erstmaligen Einbau von außenliegenden Sonnenschutzeinrichtungen mit optimierter Tageslichtversorgung.

Das bedeutet, der Sonnenschutz muss sich außen vor einem Fenster oder einer verglasten Tür befinden, verstellbar und motorisch betrieben sein. Hierin unterscheiden sich die Voraussetzungen nicht von der BEG. Zudem ist erforderlich, dass es sich um ein Wohngebäude handelt, das mindestens zehn Jahre alt ist und sich in der EU befindet. Die Förderung erhalten können nur die Eigentürmer des Gebäudes, wenn sie dieses selbst zu Wohnzwecken nutzen.

2. Steuerliche Förderung

Um die steuerliche Förderung beantragen zu können, müssen verschiedene Nachweise erbracht werden, welche die Förderfähigkeit des Projektes bestätigen. Diese sind:

  • der Herstellernachweis, der die Eignung des Produktes belegt
  • der Nachweis des sommerlichen Wärmeschutzes
  • vorhabenbezogene Rechnungen
  • Nachweise über geleistete Zahlungen
  • Fachunternehmererklärung über die Montage

Von maximal 200.000 Euro einmal in zehn Jahren pro Gebäude fördert das Bundesfinanzministerium 20 Prozent – also im Höchstfall 40.000 Euro. Der Betrag wird durch die Reduzierung der Steuerschuld über drei Jahre hinweg ausgeglichen. In den ersten beiden Jahren um jeweils sieben Prozent des Förderbetrags, im dritten Jahr sechs Prozent. 

Der Weg zur steuerlichen Förderung sieht so aus, dass der Eigentümer, der gleichzeitig auch Nutzer des Gebäudes ist, sich beim Fachhändler beraten lässt und dort den Sonnenschutz erwirbt. Der Fachhändler montiert anschließend das Produkt und erstellt für den Kunden die Rechnung und die Fachunternehmererklärung. Der Steuerberater erhält diese Unterlagen zusammen mit den Überweisungsbelegen und übergibt sie ans Bundesfinanzministerium, das die Steuerschuld entsprechend reduziert.

Förderassistent für Sonnenschutz:

Um die BEG-Förderfähigkeit eines Projektes prüfen zu können, hat Warema einen digitalen Förderassistenten entwickelt, der alle notwendigen Unterlagen und den ansonsten aufwendigen Nachweis des sommerlichen Wärmeschutzes nach DIN 4108-2 erstellen kann. 

Alles zum Thema Sonnenschutz von der Markise über Sonnensegel bis zum Sonnenschirm:

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