Naturstein Terrasse verlegen - Polygonalplatten und Bruchsteine als Terrassenbelag

Naturstein-Terassen schaffen eine natürliche Atmosphäre in Ihrem Garten. Anders als Terrassen aus glasierten Fliesen oder Betonsteinen wirken Sie harmonisch und natürlich ins Landschaftsbild eingebettet und können obendrein ein aktiver Beitrag zur Flächenentsiegelung sein. Wir zeigen Ihnen, wie Sie eine schöne Natursteinterrasse professionell verlegen können.

Terrasse anlegen: Materialien und Werkzeuge

Untergrund vorbereiten

Vor der Verlegung von Polygonal- oder Natursteinplatten sollten Sie zunächst den Untergrund prüfen: Dieser muss absolut eben sein. Auch bei bereits fertigen Fundamenten lohnt sich eine genaue Kontrolle, damit Sie später ein optimales Ergebnis erhalten.

 

In jedem Fall sollten Sie das Fundament mit einer speziellen Terassen-Abdichtung behandeln. Diese kann in der Regel auch bis zu 1 mm starke Risse im Boden überbrücken, alles darüber hinaus muss im Vorfeld saniert werden.

Probeverlegen und Verlegeverfahren

Vor Beginn der Verlegearbeiten sollten Sie die Natursteinplatten zunächst einmal probeweise verlegen. Sie sollten dabei möglichst passende Steine zusammenfügen; Fugen ab 2 cm Dicke sehen unschön aus; auch geschnittene Kanten trüben den natürlichen Eindruck. Bei partout nicht passenden Teilen können die Kanten auch mit einem schweren Hammer zurechtgeklopft werden. Dies erfordert allerdings etwas Übung und sollte nicht unbedacht forsch angegangen werden, da sonst die Natursteinplatte Schaden nehmen könnte.

Für den späteren Verlegevorgang ist es außerdem empfehlenswert, die Platten an der Unterseite mit Zahlen und eventuell einem Richtungspfeil für die Verlegung zu versehen – so gibt es später keine Unklarheiten.

Polygonal- und Natursteinplatten werden im sogenannten Mittelbettverfahren verlegt, dass auch als "Buttering-Floating-Verfahren" bekannt ist. Dies bedeutet nichts weiter als einen zweifachen Fliesenkleberauftrag: Zunächst wird der Boden mit nach den Angaben auf der Packung angemischtem Fliesenkleber bestrichen und mit der Zahnkelle abgezogen, anschließend wird eine Portion Klebstoff auf der Unterseite der Fliese aufgetragen. So entsteht eine doppelte Kleberschicht – doppelt haltbar!

Fugen und Anschlussfugen

Nachdem die Terrassensteine fertig verlegt sind, wird die Fugenmasse eingearbeitet. Je nach Fugenbreite und Größe der Terrasse ist der Materialbedarf hier sehr unterschiedlich. Waschen Sie die Fugenmasse nach dem Auftragen mit einer feuchten Schwammkelle ab. Die Masse sollte insbesondere aus der rauen Oberfläche der Steine entfernt werden – achten Sie aber darauf, die Fugen nicht zu sehr auszuwaschen. In jedem Fall sollten Sie die Fugen ggf. mit einem behandschuhten Finger nachmodellieren. Durch das natürliche, rauhe Material sind Ungenauigkeiten und Unebenheiten normal – schließlich gehören diese auch zu einem natürlichen Look dazu.


Anschließend sollten Sie an Haus und eventuellen Einbauten wie Pfosten, Terrassentür etc., Anschlussfugen mit spezieller Naturstein-Fugenmasse ziehen. So kann hier kein ungewollter Zwischenraum entstehen, der sich später mit Nässe füllen und im Winter die Terrasse beschädigen kann.

Wenn alles fertig und dicht ist, wünschen wir Ihnen viel Vergnügen und einen schönen Sommer auf Ihrer neuen Terrasse.

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