Terrassenbelag - Gute Vorbereitung ist viel wert

Die Vorbereitung des Terrassenbaus ist wichtig, denn wenn eine Terrasse nicht fachgerecht gebaut wird, sieht sie aufgrund von Unterspülungen schnell aus wie eine „Berg- und Tal-Landschaft“.

Terrassenplatten: Naturstein, Marmor, Sandstein

Zur Wahl bei den Terrassenbelägen aus Stein stehen Naturstein, Feinsteinzeug, Klinker und Beton. Natursteine verleihen dem „Platz an der Sonne” einen edlen und rustikalen bis mediterranen Touch, haben allerdings auch ihren Preis. Die Materialien reichen vom weichen Schiefer, Marmor und Sandstein über härteren Porphyr, Quarzit, schwarzen Andesit bis hin zu harten Basalt- und Granitplatten.
Bei der Auswahl gilt: Keine polierten Oberflächen – im feuchten Zustand werden sie zu gefährlichen Schleuderbahnen! Marmor ist nicht nur wegen seiner glatten Oberfläche eher bedingt einsetzbar. Als Material zur Außengestaltung ist es zu weich, daher bruchgefährdet und nicht frostsicher.

Terrassenplatten: Klinker, Steinzeug, Verbundstein

Klinker dagegen eignen sich hervorragend zur Gestaltung, denn sie passen sich allen Terrassenformen an, sind pflegeleicht und können flach, hochkant oder seitlich stehend verlegt werden. Besonders gut eignen sich Steinzeugfliesen aus einer hohen Verschleißgruppe. Denn sie sind frostsicher und besonders strapazierfähig. Ebenfalls gut geeignet sind Betonsteine. Sie bestehen aus Zement, Sand, Kies und Wasser. Verschiedene Ausführungen, Formen und Farben lassen keine Wünsche offen. Es gibt Verbundsteine und geometrische Formate, also quadratische, rechteckige oder sechseckige Betonpflastersteine. Verbundsteine greifen beim Verlegen durch ihre gezackte Form exakt ineinander, sodass sie besonders hohen Belastungen standhalten.

Terrassenbelag aus keramischen Fliesen

Zeitlos schöne Belagsmaterialien wie Naturstein oder keramische Fliesen erleben eine Renaissance. Outdoor-Keramik deutscher Qualitätsproduzenten punktet dabei mit überlegenen Eigenschaften: Das bewährte Material ist frostbeständig, rutschhemmend, kratzunempfindlich und erfordert dank hightech veredelter Oberflächen minimalen Reinigungsaufwand. So lautet auch unter freiem Himmel die Devise: Mehr leben, weniger putzen – denn keramischen Belägen können weder Fettspritzer noch Glut oder Rotwein etwas anhaben, sie bewahren ihre natürliche Schönheit – Jahr für Jahr, Grillfest für Grillfest.

Im Trend liegen Großformate, Interpretationen von Naturstein wie z. B. Schiefer oder Sandstein, aber auch der minimalistische Beton- und Zementlook oder die sogenannte Holzoptik. Für die architektonische Verschmelzung von innen und außen bietet sich Keramik an wie kaum ein anderes Material – und zwar mit optisch fließendem, schwellenlosem Übergang, der das Gefühl von Weite und Großzügigkeit vermittelt. Mit einer Vielzahl an passenden Formteilen, die optisch und technisch perfekte Lösungen für Wandabschlüsse, Treppen, Ecken oder Vorsprünge ermöglichen, lassen sich anspruchsvolle Detailgestaltungen realisieren.

Terrassenbelag aus recyceltem Papier und Kunststoffpolymeren

UPM ProFi Deck bietet eine beständige, rutschfeste Oberfläche und ist angenehm barfuß zu begehen, da das Material splitterfrei und warm ist, ohne zu heiß zu werden. Dank seiner ligninfreien, nicht porösen Oberfläche behält es auch im Alter seine Farbe und bleicht im Gegensatz zu Hölzern und holzbasierten Verbundmaterialien in der Sonne nicht aus. Gleichzeitig ist UPM ProFi Deck  schmutzbeständig und pflegeleicht. Flecken können einfach abgewischt oder mit dem Gartenschlauch abgespritzt werden, ohne Spuren zu hinterlassen. Dank der Vielfalt an Farben und Mustern lässt das Material viel Raum für Kreativität beim Designen. Das Verbundmaterial UPM ProFi Deck lässt sich schnell verlegen und kann mit herkömmlichen Holzbearbeitungswerkzeugen wie Kreissäge oder Fuchsschwanz zugeschnitten werden. 

Der Werkstoff wird aus recyceltem Papier und Kunststoffpolymeren hergestellt, die als Überschuss in der Etikettenproduktion von UPM anfallen. Mit jedem zu UPM ProFi Deck recycelten Kilogramm Etikettenmaterial verhindert UPM nach Berechnungen des nationalen Technikforschungszentrum Finnlands, dass 1,84 kg schädliches CO2 durch Verbrennung in die Atmosphäre freigesetzt werden.

Terrassenbelag aus Holz und Holzverbundstoffen

Wer einen Holzbelag möchte, findet ebenfalls eine große Auswahl an heimischen oder exotischen Arten. Immer mehr Bauherren entscheiden sich für Holz-Kunststoff-Verbundwerkstoffe, sie gelten als splitterfrei und rutschfest, sollen pflegeleichter, langlebiger und vor Vergrauen geschützt sein. 

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