Terrassenbelag – Fliesen, Naturstein, Holz und mehr

Terrassenbeläge sollten gut gewählt sein, denn sie sollen lanlebig, witterungsbeständig und pflegeleicht sein. Dann hält die Freude an der neuen Terrasse besonders lang. 

Terrassenbelag aus keramischen Fliesen

Zeitlos schöne Belagsmaterialien wie keramische Fliesen erleben eine Renaissance. Outdoor-Keramik deutscher Qualitätsproduzenten punktet dabei mit überlegenen Eigenschaften.

Das bewährte Material ist frostbeständig, rutschhemmend, kratzunempfindlich und erfordert dank hightech veredelter Oberflächen minimalen Reinigungsaufwand. Außerdem können weder Fettspritzer noch Glut oder Rotwein den Fliesen etwas anhaben.

An Mustern, Grafiken und Farbgebungen lässt das Design von modernen keramischen Fliesen für die Terrasse fast keine Wünsche mehr offen. So werden auch Freunde der Holzoptik zunehmend unter den Fliesen, der Granitkeramik und Ähnlichem fündig: Sie imitieren oft die Anmutung von Holz bei gleichzeitig nahezu unverwüstlicher Robustheit. Im Trend für Terrassen liegen außerdem Fliesen im Großformat.

Mit einer Vielzahl an passenden Formteilen, die optisch und technisch perfekte Lösungen für Wandabschlüsse, Treppen, Ecken oder Vorsprünge ermöglichen, lassen sich anspruchsvolle Detailgestaltungen auf Terrassen realisieren.

  • Die helle Fliese sorgt für Wohlfühlambiente am Pool. Dank ihrer Robustheit und Langlebigkeit ist sie ein idealer Terrassenbelag. Foto: Deutsche Fliese/Stroeher
  • Die hellen, keramischen Fliesen wirken als Terrassenbelag einladend und sind zeitlos. Foto: epr/cero-epr.de

Terrassenbelag aus Holz

Holz ist einer der beliebtesten natürlichen Baustoffe – auch als Terrassenbelag. Aber welches Holz soll es sein? Einheimische Holzarten sind aus ökologischer Sicht besser und häufig auch günstiger als die exotischen Pendants.

Douglasienholz erfreut sich wegen seiner Robustheit und natürlichen Resistenz gegen Pilze und Feuchtigkeit großer Beliebtheit als Terrassenbelag. Lediglich direkter Erdkontakt tut Douglasienholz nicht gut.

Äußerst langlebig und im Möbelbereich schon jahrelang der Ausdruck moderner Natürlichkeit: die Eiche. Das Holz dieses einheimischen Baumes überzeugt mit guter Haltbarkeit sowie Witterungsbeständigkeit auch als Terrassenbelag. Eichendielen können nach dem Verlegen zunächst „ausbluten“ (es treten Holzinhaltsstoffe aus).

  • Eine Terrasse aus Holz wird dank spezieller Behandlungen langlebig und witterungsbeständig. Kebony beispielsweise nutzt eine biologische Flüssigkeit zur Behandlung der Terrassendielen. Foto: Kebony
  • Holzdielen als Terrassenbelag sorgen für natürliches Wohlfühlambiente. Foto: Osmo
  • Dielen aus massivem Holz unterstreichen das natürliche Ambiente von Terrassen. Foto. epr/HolzLand
  • Die dunklen Holzdielen sorgen für gemütliche Stimmung auf modernen Terrassen. Foto: Kebony
  • Natürliche Terrassenbeläge wie beispielsweise Holz unterstreichen das Ambiente im Outdoor-Bereich. Foto: Kebony

Bezüglich Haltbarkeit und Widerstandsfähigkeit als Terrassenbelag liegen Tropenhölzer vor ihren lokalen Kollegen und punkten zusätzlich zu einem attraktiven Erscheinungsbild noch mit einem minimalen Pflegeaufwand.

Aber: Für die Gewinnung dieser Hölzer werden in den Regenwäldern nicht nur große Flächen abgeholzt. Meist leiden auch die Arbeiter vor Ort unter schlechter Bezahlung und menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen.

Die Wälder zu schützen, indem man sie nützt: Das ist das Konzept des Forest StewardshipCouncil, einem Zertifizierungssystem für verantwortungsvolle Waldbewirtschaftung. FSC®-zertifizierte Produkte können daher mit besserem Gewissen gekauft werden.

Sehr gefragt ist das wetterfeste, langlebige Bangkirai aus Indonesien. Besonders hart im Nehmen zeigt sich das aus dem Norden Südamerikas stammende Massaranduba. Vorsicht: Holz wird in feuchtem Zustand oft zur Rutschpartie.