Holzfliesen, Bankirai, Naturstein, Betonsteine: Kreative Terrassengestaltung für Ihren Garten

Terrassen sind Lebensräume für draußen: Wer viel wert auf die Einrichtung und Gestaltung seines Wohnzimmers legt, sollte auch bei der Terrasse Geschmack beweisen. Wir stellen Ihnen in diesem Artikel unterschiedlichste Terrassenbeläge vor, die Ihre Terrasse zu einem ganz besonderen Wohlfühlort machen. Egal ob Holz aus heimischer oder Tropenherkunft, Naturstein in den verschiedensten Variationen oder Betonsteine in Ihrer Farb- und Formenvielfalt – Ihre Terrasse trägt stets Ihre besondere Handschrift.

Holzfliesen Terrasse: Vielfalt der Farben und Formen

Eine Holzfliesenterrasse ist eine sehr atmosphärische Variante der Terrassengestaltung. Der deutsche Holzmarkt bietet eine große Vielfalt an verschiedenen, wetterfesten Hölzern, die sich für den Bau einer Holzterrasse eignen. Während die einheimischen Holzarten Eiche, Buche und Kiefer weniger für den Bau einer dauerhaften, wetterfesten Terrasse geeignet sind, stellt imprägniertes Tropenholz aus Plantagenanbau ein ideales Material dar, das Jahre und Jahrzehnte überdauern kann.

Beliebte, fein strukturierte Holzarten sind beispielsweise:

  • Cumaru: Südamerikanisches Tropenholz, gelblich-braune bis violettbraun
  • Garapa: Südamerikanisches Holz, gelb-braun bis olivbraun
  • Ipe: Mittelamerikanisches Holz, gelblich-grün bis dunkeloliv
  • Massaranduba: Südamerikanisches Holz, dunkelrot-braun
  • Accoya: Neuseeländisches Holz, sehr hell, nach Anstrich verschieden

 

Holzfliesen dieser Sorten bekommen Sie im gut sortierten Fachhandel, mit eingeschränkter Auswahl auch in Baumärkten. Sie sollten immer auf eine astlocharme, feine Porung und eine gute Imprägnierung des Holzes achten.

Wichtig bei Holzterrassen ist vor allem der Unterbau. Er muss sicherstellen, dass das Regenwasser zuverlässig abläuft und keine Staunässe verursacht: Irgendwann fault jede Holzart, wenn man sie nur lange genug im Wasser stehen lässt.

Mehr zu diesem Themen erfahren Sie in unseren Artikeln Terrassenholz und Holzterrasse bauen

Bangkirai, Balau, Bankirai: Hartes Holz mit vielen Namen

Ein Baum mit vielen Namen: Bangkirai oder Balau, auch oft fälschlich Bankirai genannt , ist ein tropischer Laubbaum, der aufgrund der Härte und Beständigkeit vielfältige Einsatzmöglichkeiten hat und weltweit auf Plantagen angebaut wird.

Das Kernholz ist im frischen Zustand gelblich-grünlich und wird im trockenen Zustand olivbraun. Terrassendielen aus Balau-Holz sind äußerst dauerhaft und halten im Schnitt in unserem Klima 15 bis 25 Jahre – je nach Imprägnierung und Pflege.

Bei der Verschraubung von Terassendielen aus Balau sollten Edelstahlschrauben verwendet werden: Das Holz reagiert mit verzinkten Schrauben und bildet schwarze Flecken. Auch sollte bei frischen Balau-Dielen darauf geachtet werden, dass das Holz ausbluten kann und so zähe, klebrige Verschmutzungen erzeugt, die insbesondere auf Balkonen die Fassade verunreinigen können.

Natursteinterrasse, Bruchsteinterrasse: Farb-, Stein- und Formenvielfalt

Natursteinterrassen sind so vielfältig wie der Naturstein selbst: Dank globaler Importmöglichkeiten sind Steine aus der ganzen Welt heute in Baumärkten und Fachhandlungen verfügbar, auch über das Internet lassen sich Steine beziehen.

Natursteine sind aber auch anspruchsvolle Materialien hinsichtlich der Verlegung und der Bearbeitung der Steine. So muss bei der Auswahl des Mörtels auf vieles geachtet werden: Verträgt der Mörtel sich mit dem Stein oder greift er ihn an, wie breit sind die Fugen, splittert der Stein beim Bearbeiten und wie hart ist er? Ein guter Fachhändler kann Ihnen in jeder Beziehung weiterhelfen.

Dabei muss es gar nicht so exotisch sein: Auch unsere heimischen Steine wie Granit, Porphyr und Grauwacke können schöne Akzente auf der Terrasse setzen, Feldbrandziegel oder Wackersteine fügen sich insbesondere bei historischen Gebäuden harmonisch ins Gesamtbild ein. Wer es edel mag, kann auch Marmor verlegen – dieser muss allerdings bei unserem häufigen und sauren Regen imprägniert werden.

Für schöne Natursteinterrassen kann man sich auch an antiken oder historischen Vorbildern orientieren: So sind bestimmte Steinanordnungen, wie Fischgrätmuster oder Mosaike, auch im heimischen Garten zu realisieren. Seien Sie kreativ!

Weitere nützliche Informationen, insbesondere zur praktischen Umsetzung, erhalten Sie in unserem Artikel Natursteinterrasse anlegen

Betonsteine und Formsteine: Leichtes Verlegen, geringe Materialkosten

Betonsteine sind das klassische Pflastermaterial und werden, mal schön, mal häßlich, auf allen deutschen Gehwegen verwendet. Die Vorteile des Materials liegen auf der Hand: Es ist von immer gleicher Qualität, normiert geformt und kann auch ohne Mörtel im Sandbett verlegt werden. 

Dabei ist der graue Vorstadtbürgersteig im Einheitsmuster keinesfalls das Ende der Entwicklung bei Formsteinen: Verschlungene Formen, raffinierte Muster und alle erdenklichen Farben lassen sich problemlos realisieren. Formsteine sind leicht verlegbar: Die meisten Steine haben Führungsstege, die den optimalen Abstand beim Aneinanderlegen von selbst herstellen.

Auch der Preisvorteil und die Wetterbeständigkeit spricht für eine Verwendung von Betonformsteinen: Keine Steinart ist günstiger und durch die normierte industrielle Herstellung sind das Eindringen von Wasser und dadurch entstehende Frostschäden nur sehr selten ein Problem.

Terrassenfliesen: Das Wohnzimmer im Garten

Fliesen für draußen – geht das? Beachtet man einige wichtige Dinge bei der Verlegung,  sind Fliesen auf der Terrasse kein Problem. Zuallererst ist eine sorgfältige Auswahl des Materials wichtig; nicht jede Fliese eignet sich für den Außeneinsatz. 

Der Unterbau einer Fliesenterrasse ist recht aufwändig, ein stabiles und ebenes Betonfundament ist für gute Ergebnisse Voraussetzung. Mit Fertigbeton und ausreichend Schalbrettern sowie handwerklicher Erfahrung ist aber auch die Setzung eines Terrassenfundamentes für ambitionierte Heimwerker keine unlösbare Aufgabe.

Insbesondere Fliesen in Natursteinoptik oder mit eingearbeiteten Dekors erzeugen eine schöne Atmosphäre. Der entstehende Terrassenboden ist sehr ebenmäßig und verwandelt Ihre Terrasse in ein "Außenwohnzimmer".

Bedingt durch die wasserdichte, formschlüssige Verfugung kann freilich kein Wasser abfließen, das Fundament der Terrasse muss also leicht geneigt sein – auf keinen Fall in die Richtung des Hauses. Der Einbau einer Drainage, zur Rasen- oder Gartenseite, ist ebenfalls empfehlenswert.

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Weiterführende Informationen rund ums Thema Terrasse

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