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WeberHaus – effizient und nachhaltig bauen, serienmäßig.

WeberHaus setzt neue Standards: Seit 2020 baut das Unternehmen alle Fertighäuser im Standard KfW 40 Plus. Das bedeutet höchste Energieeffizienz und die Chance auf höchste KfW Förderung. 

Leider hat das Bundeswirtschaftsministerium quasi wieder über Nacht Änderungen, überwiegend als Kürzungen, vollzogen. Seit 28. Juli 2022 gelten neue Bestimmungen, die wir hier kurz zusammenfassen.

Die Komplettsanierung zum Effizienzhaus wird nur noch im Rahmen einer Kreditvergabe mit Tilgungszuschuss gefördert (zu beantragen über die KfW), die reine Zuschuss-Variante (über die BAFA) entfällt komplett. Ebenfalls gestrichen wurde die Förderung zum Effizienzhaus 100 und der zusätzliche Bonus von 5 Prozent für den individuellen Sanierungsfahrplan iSFP. Aber auch die einzelnen Tilgungszuschüsse sind gesunken. So sollen die Fördertöpfe für mehr Antragsteller reichen.

Fürs Effizienzhaus beträgt der maximale Kredit pro Wohneinheit 120.000 Euro, der Tilgungszuschuss steigt mit der Effizienz:                                                           

Effizienzhaus 40max. 20 % Zuschuss48.000 Euro*     
Effizienzhaus 55max. 15 % Zuschuss42.000 Euro*     
Effizienzhaus 70max. 10 % Zuschuss30.000 Euro*        
Effizienzhaus 85max.   5 % Zuschuss24.000 Euro*        
Effizienzhaus Denkmalmax.   5 % Zuschuss24.000 Euro*     

Fürs Effizienzhaus EE (Erneuerbare-Energien Klasse) beträgt der maximale Kredit pro Wohneinheit 150.000 Euro:

Effizienzhaus 40 EEmax. 25 % Zuschuss67.500 Euro*   
Effizienzhaus 55 EEmax. 20 % Zuschuss60.000 Euro*    
Effizienzhaus 70 EEmax. 15 % Zuschuss45.000 Euro*    
Effizienzhaus 85 EEmax. 10 % Zuschuss37.500 Euro*    
Effizienzhaus Denkmal EEmax. 10 % Zuschuss37.500 Euro*    

* Mit einberechnet ist eine max. mögliche Zinsvergünstigung mit einem Subventionswert von etwa 15 Prozent. Dadurch, dass Zinsen für Kredite in 2022 stark gestiegen sind, bieten die günstigen, subventionierten Kredite der KfW wieder einen Vorteil - anders als in der Niedrigzinsphase.

Neue Regeln für Einzelmaßnahmen geplant ab 15. August 2022

Ab 15. August 2022 soll es für Einzelmaßnahmen nur noch den Tilgungszuschuss bei der BAFA geben, die Kreditvariante der KfW wird eingestellt. Zu den geförderten Maßnahmen zählen das Dämmen von Dächern, Wänden, Decken und Kellern, der Austausch von Fenstern, eine neue Lüftungsanlage, Sonnenschutzeinrichtungen oder digitale Systeme zur Energieverbrauchsoptimierung. 

Der jeweilige Tilgungszuschuss beträgt 20 Prozent bei einer maximalen Fördersumme von 60.000 Euro, also maximal 12.000 Euro.

Im Bereich der Heizung wird jegliche Förderung von gasbetriebenen Heizungsanlagen gestrichen, ein neuer Austauschbonus von 10 % für Gasheizungen kommt hinzu. Für Solaranlagen gibt's statt bislang 35 % jetzt nur noch 25 % Zuschuss.

Auch bei den Einzelmaßnahmen wird gekürzt:

Beispiel Fenstertausch: Bisher lag der Fördersatz bei bis zu 25 Prozent, jetzt reduziert auf maximal 20 Prozent. Renovierer  erhalten also noch maximal 12.000 Euro Zuschuss, statt bislang bis zu 15.000 Euro für einen Fensteraustausch.

Beispiel Wärmepumpe: Vor der Änderung gab es für den Einbau einer Wärmepumpe max. 50 % Förderung, also als Höchstsumme 30.000 Euro. Nach der neue Regelung sinkt der maximale Förderbetrag nun auf 24.000 Euro.

Beispiel Biomasseheizung: Hier erweisen sich die Kürzungen am drastischen: Statt bislang max. 33.000 Euro können ab Mitte August nur noch bis zu 12.000 Euro als Zuschuss beantragt werden.

Der iSFP-Bonus (individuelle Sanierungsfahrplan) in Höhe von 5 Prozent auf die Basisförderung entfällt auch für die Einzelmaßnahmen.

Ab 22. September 2022 neuer Förderbonus

Ab dem 22. September 2022 soll zusätzlich ein Bonus für ein Worst-Performing-Building kommen. Darunter fallen bestehende Gebäude, die zu den schlechtesten bezüglich ihrer Energieeffizienz gehören, was den deutschlandweiten Gebäudebestand angeht.

Neue Förderung für den Neubau in drei Stufen

Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) der KfW wird neu geregelt. Das betrifft insbesondere die Zuschüsse im Neubaubereich, wo die Anpassungen 2023 im Förderprogramm "Klimafreundliches Bauen" münden werden.

Bei der BEG Förderung für den Neubau ist ein dreistufiges Förderprogramm vorgesehen, das Bauherren unterstützt, die ökologisch bauen und zukunftsfähige Neubauten realisieren.

1. Stufe: Budget gedeckelt auf eine Milliarde Euro (2022)

Die BEG-Neubauförderung, die am 24. Januar 2022 aufgrund der enormen Antragsflut unvermittelt gestoppt wurde, wurde fortgesetzt. Seit 20. April 2022 konnten für das Effizienzhaus 40 Plus, 40 NH und 40 EE wieder Anträge gestellt werden. Allerdings war die Antragsflut so groß, dass innerhalb weniger Stunden das Budget ausgeschöpft war und das Förderprogramm wieder gestoppt wurde.

Wirtschafts- und Klimaminister Robert Habeck hatte dem Programm dieses Mal von vornherein ein Limit gesetzt: Bei einer Milliarde Euro war Schluss. Damit es für möglichst viele Antragsteller reicht, wurden die Fördersätze auf die Hälfte reduziert. Bauherren erhalten nur noch die Kreditvariante mit Tilgungszuschuss, nicht mehr den reinen Investitions-Zuschuss.

 max. Kreditbetrag Tilgungszuschussmax. Förderung
Effizienzhaus 40 NH*150.000 Euro12,5 %18.750 Euro
Effizienzhaus 40 EE**150.000 Euro10,0 %15.000 Euro
Effizienzhaus 40 Plus150.000 Euro12,5 %18.750 Euro

*NH: eine vom Bund anerkannte Nachhaltigkeitszertifizierung durch BNK, DGNB, NaWoh
**EE: ein Einsatz von mehr als 55 Prozent erneuerbarer Energien

Zusätzlich gefördert wird die Baubegleitung:

 max. förderfäh. Kostenmax. Zuschuss
Baubegleitung10.000 Euro  50 %

Nicht mehr gefördert:

Effizienzhaus 55 Förderung seit 24.1.2022 eingestellt
Effizienzhaus 40Förderung seit 24.1.2022 eingestellt

Gas: Zwar können die Effizienzhausstufen auch mit gasbetriebenen Wärmeversorgern (Gas-Brennwert, gasbetriebenen Kraft-Wärme-Kopplung, Gas-Warmlufterzeuger) erreicht werden, allerdings sind diese dann nicht förderfähig.

2. Stufe: Nach Ausschöpfung des Budgets (2022)

Da die Milliarde "verbraucht" ist, wird das Programm seit 21. April 2022 unter anspruchsvolleren Bedingungen fortgesetzt, endet aber automatisch zum 31. Dezember 2022. Mit wie viel Mitteln dieser Fördertopf ausgestattet sein soll, ist nicht bekannt.

Effizienzhaus 40 NH150.000 Euro12,5 %18.750,00 Euro

Förderung gibt's nur noch in Verbindung mit dem Qualitätssiegel für nachhaltiges Bauen (QNG).

Das Qualitätssiegel "Nachhaltiges Gebäude" ist ein staatliches Gütesiegel für Gebäude, mit dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat als Siegelgeber und akkreditierten Zertifizierungsstellen als Vergabestellen.

3. Stufe: BEG Förderung für den Neubau (ab 2023)

Ab Januar 2023 startet ein neues umfassendes Programm „Klimafreundliches Bauen“ mit einer noch stärkeren Ausrichtung auf nachhaltiges Bauen:

  • das QNG wird weiter entwickelt
  • die Treibhausgasemissionen über das Gebäudeleben hinweg stärker berücksichtigt

Förderung Sanierung wird fortgesetzt

Nicht betroffen ist übrigens die Bundesförderung von Einzelmaßnahmen in der Sanierung, die über die BAFA läuft – dazu gehört etwa der Heizungstausch, Fassadendämmung oder neue Fenster.

Die Förderungen im Bereich des Gebäudebestandes bleiben also zunächst unverändert bestehen – sowohl bei den Einzel- als auch bei den systematischen Maßnahmen. Das betrifft auch das KfW-Förderprogramm zur energetischen Sanierung von bestehenden Immobilien zum Effizienzhaus.

Fragen und Antworten rund um WeberHaus Effizienzhäuser:

Effizienz serienmäßig: WeberHaus bietet seit 2020 alle seine Fertighäuser standardmäßig als KfW-Effizienzhäuser 40 Plus an. Dadurch erhalten Bauherren ein Haus mit hoher Energieeffizienz, geringen Heizkosten und guter Dämmung. Außerdem ist eine finanzielle Förderung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) möglich. 

Tipp: So erfüllt WeberHaus die KfW Anforderungen

Die Anforderungen an ein KfW Effizienzhaus 40 Plus sind hoch. In unserem Beitrag zum Thema "KfW Förderung mit WeberHaus" erfahren Sie, wie WeberHaus die Anforderungen erfüllt und wie Sie dadurch Ihren Anspruch auf die höchste KfW Förderung erhalten. Foto: WeberHaus

Was ist ein KfW Effizienzhaus 40 Plus?

Ein KfW Effizienzhaus 40 Plus benötigt genau wie das KfW-Effizienzhaus 40 im Vergleich zum Referenzgebäude der EnEV nur 40 Prozent des Primärenergiebedarfs. Der Transmissionswärmeverlust liegt bei lediglich 55 Prozent. Die beiden Effizienzklassen unterscheiden sich darin, dass das KfW Effizienzhaus 40 Plus noch mit einem "Plus Paket" ausgestattet wird. 

Dieses ist auf die Produktion von Strom zur Eigennutzung ausgelegt. Deshalb kommt neben effizienter Haustechnik (z.B. Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, Wärmepumpe etc.) und guter Dämmung noch eine Anlage zur Stromgewinnung zum Einsatz, in der Regel eine Photovoltaik-Anlage. Der so erzeugte Strom kann dann im hauseigenen Stromspeicher zwischengespeichert werden, bis er im Haushalt verbraucht wird. 

Wie hoch ist die KfW Förderung für ein Effizienzhaus 40 Plus?

Seit Anfang 2020 wurde die KfW Förderung im Zusammenhang mit dem von der Bundesregierung verabschiedeten Klimapaket kräftig erhöht. Ein KfW 40 Plus Haus kann jetzt mit einem KfW Kredit von maximal 120.000 Euro mit 25 Prozent Tilgungs­zuschuss (maximal 30.000 Euro) pro Wohneinheit finanziert bzw. bezuschusst werden. Plus 4.000 Euro KfW 431 Baubegleitung und somit ein gesamter Fördervorteil in Höhe von bis zu 34.000 Euro.

Der Tilgungszuschuss richtet sich nach dem tatsächlichen Energieverbrauch des Neubaus. Je geringer der Verbrauch, desto höher die Effizienz und damit der Zuschuss und desto geringer die Summe, die Bauherren zurückzahlen müssen. 

WeberHaus Konzept "Home4Future"

Bereits seit 2018 bietet WeberHaus seinen Kunden das innovative Konzept "Home4Future", um den KfW Standard 40 Plus zu realisieren. Im Rahmen des 60-jährigen Firmenjubiläums entschied WeberHaus nun, „Home4Future“ 2020 serienmäßig in allen seinen Fertighäusern einzusetzen, wodurch alle neuen Weber-Häuser zu Effizienzhäusern 40 Plus werden. Neben Vorteilen für die Umwelt bietet das auch die Chance auf attraktive Fördermöglichkeiten durch die KfW.

Um die hohen Anforderungen für den Standard zu erfüllen, besteht das Energiekonzept aus einer effizienten Gebäudehülle (Außenwand "ÖvoNatur Therm") sowie hochmoderner Haustechnik und Smart Home Technologie. Neben einer Photovoltaik-Anlage und einem Speichersystem setzt das Hausbauunternehmen aus Baden auch Frischluft-Wärmetechnik ein.

Die neue Außenwand "ÖvoNatur Therm"

Die neue Außenwand "ÖvoNatur Therm" von WeberHaus erreicht hervorragende Dämmwerte, daher ist sie ideal für den Einsatz in energieeffizienten Häusern geeignet. Dieser Wandaufbau bildet die Basis für ein Effizienzhaus des Standards 40 Plus. 

Die Außenwand besteht aus einem mehrteiligen Aufbau. Von innen nach außen sieht der Wandaufbau wie folgt aus:

  1. Gipskarton + Wandbelag
  2.  Dampfbremsvlies
  3. ÖvoNatur-Holzwerkstoffplatte
  4. Massive Holzfachwerkkonstruktion
  5. Mineralische Vollwärmedämmung zwischen der massiven Holzfachwerkkonstruktion
  6. Ökologische Holzfaserdämmplatte
  7. Armierungsspachtel mit Gewebe
  8. Edelputz

Smart Home Technologie als Standardausstattung

Bereits seit 2019 steckt in jedem WeberHaus standardmäßig modernste Smart Home Technologie, denn das eigene Smart Home System "WeberLogic 2.0" gehört zur Grundausstattung. Damit genießen Hausbesitzer maximalen Komfort. Neben der Steuerung von Jalousien, Multimedia-Geräten, Lichtern und Co. lassen sich auch Szenarien programmieren.

Von intelligenten Temperaturregelungen bis hin zu Abwesenheitssimulationen ist alles möglich. Die Steuerung erfolgt per Tablet oder Smartphone – auch von unterwegs. Im Haus werden die Befehle aus der Steuerzentrale an die Geräte dann per EnOcean-Funkstandard übertragen. 

Beispielhaus: Musterhaus Fellbach

Optisch besticht das Musterhaus Fellbach durch klare Linien und ein kubistisches Design. Doch die Stadtvilla hat auch exzellente innere Werte und erreicht den KfW Standard 40 Plus, wodurch der Bauherr in den Genuss einer hohen Förderung gelangt. Das Haus verfügt über die extrastark gedämmte Außenwand "ÖvoNatur Therm" sowie moderne Haustechnik.

Eine Auswahl an Häusern inklusive Grundriss von WeberHaus finden Sie in unserem Haus-Konfigurator. 

Auf dem Dach befindet sich eine Photovoltaik-Anlage, der so mit Hilfe der Sonne gewonnene Strom wird anschließend in einem leistungsstarken Batteriespeicher „gelagert“, um dann jederzeit nach Bedarf Haushaltsgeräte, Technik oder Ladestationen von E-Bike oder E-Auto mit Strom zu versorgen. Dank intelligenter Haussteuerung mit dem Weber Smart Home System "WeberLogic 2.0" lassen sich viele Funktionen wie Licht, Beschattung, Lüftung, Alarmanlage und mehr bequem steuern oder automatisieren.

Das Familienunternehmen WeberHaus

1960 gründete der damals 23-jährige Hans Weber WeberHaus. Heute blickt das Unternehmen auf 60 Jahre Erfahrung im Hausbau und über 37.000 erfolgreich verwirklichte Fertighäuser zurück. Ausschlaggebend für diese Erfolgsgeschichte waren zahlreiche Innovationen und der Fokus auf nachhaltiges und energieeffizientes Bauen. 

Mehr Informationen zu WeberHaus als Unternehmen finden Sie in unserem WeberHaus Firmenportrait

Das ist WeberHaus: Ein Familienunternehmen stellt sich vor.

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit WeberHaus.

Alle Beiträge zu WeberHaus KfW 40 Plus finden Sie hier:

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Wer einen Hausbau plant oder einen Altbau saniert, hat in der Regel viele Fragen. bau-welt.de informiert Bauherren und Renovierer über alle wichtigen Themen und gibt hilfreiche Tipps. 

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