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Das Haus entworfen vom Architekten Daniel Sieker
Das Haus sollte bereits nach außen das Bekenntnis zum Baustoff Holz zeigen. In diesem Fall darf die an sich witterungsfeste und zusätzlich mit einer Dickschichtlasur geschützte Lärche an der Fassade ruhig vergrauen. Foto: Stefan Fister

Holzständerbau mit Betonkern

Die Vorteile der Betonwand präsentiert Architekt Daniel Sieker.

Das junge Bauherrenpaar wünschte sich ein effizientes Gebäude und fand große Sympathie für den Baustoff Holz. Das kommt nicht nur in der Holzständerkonstruktion zum Ausdruck, sondern auch bei dem Fassadenmix aus Lärchenholzverschalung und grauem Putz. Der Bebauungsplan ließ viele Möglichkeiten zu, sodass Architekt Daniel Sieker aus Bielefeld den gewünschten schlichten Baukörper als Satteldachhaus umsetzen konnte. Lediglich die vorgegebene Traufhöhe von 4,50 Meter musste eingehalten werden. Das Raumprogramm war ebenfalls klar definiert: ein offener Grundriss mit Küche, Ess- und Wohnbereich, zwei Arbeitszimmer, zwei Kinderzimmer, Gästezimmer, Schlafzimmer, Ankleide und Bad. Mit insgesamt 163 Quadratmeter Wohnfläche kein kleines Haus, wobei allerdings auf einen Keller verzichtet wurde.

Architekt Sieker setzte schon vielfach bei seinen Holzständerbauten eine Betonwand wegen ihrer großen Masse als Wärmespeicher ein, teilweise aktiv beheizbar. In diesem Fall brauchte es die Betonwand aber auch, um die für die freitragende Treppe benötigten Anschweißanker aufzunehmen. Nach dem Aufbau der Bodenplatte wurde als erstes die massive Wand erstellt. Da es eine Sichtbetonwand werden sollte, fertigte der Architekt detaillierte Pläne für die Schalung an, um ein gleichmäßiges Fugenbild und eine glatte Oberfläche zu erhalten. Danach erfolgte der zügige Aufbau des Holzständerbaus. 

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