Italienischer Marmor veredelt den Boden des Hauses von Josef Rumpel im unterfränkischen Kirchheim. Die Wärme, die durch das edle Gestein dringt, stammt von einer mit Flüssiggas betriebenen Fußbodenheizung.

Effizientes Schmuckstück

Als Geschäftsführer des traditionsreichen Steinmetzbetriebes Natursteinwerk Borst (www.natursteinwerkborst.de) legt Josef Rumpel großen Wert auf den stimmigen Gesamteindruck seiner Immobilie. Zur Beheizung des Gebäudes hat er sich für eine ebenso behagliche wie energieeffiziente Lösung entschieden: eine mit Flüssiggas betriebene Brennwerttherme mit Fußbodenheizung. Dabei vertraut der Hausherr auf den Rundum-Service des Flüssiggasversorgers Progas. Vor vier Jahren erwarb Josef Rumpel das 1926 erbaute, etwa 150 Quadratmeter große Haus mit Grundstück. Seitdem arbeitet er an einem „echten Schmuckstück“, das künftig als ein gelungenes Abbild der von Steinbrüchen und dem Steinmetzhandwerk geprägten Region gelten soll. Die Fassade des Gebäudes wurde mit Muschelkalk aus der Region und Jura-Kalkstein verkleidet. Einen weiteren Blickfang bildet der Garten mit seinen prächtigen Steingebilden sowie einem Fischteich.

Specksteinofen on top

Aus jedem Blickwinkel entdeckt der Betrachter neue Aspekte der ausgeklügelten Architektur. Wenn sich bei Sonnenschein das Haus und die Kalksteinformationen im Teich widerspiegeln, entfaltet sich eine ebenso faszinierende wie beruhigende Atmosphäre. Für die Wärmeversorgung empfahl Heizungsbauer Michael Steinhäuser die Installation einer flüssiggasbetriebenen Brennwerttherme, die problemlos in einem Nebenbau des Hauses Platz gefunden hat. Heute versorgt nun ein ecoTEC Wandheizgerät von Vaillant mit einer Leistung von 22 kW die Fußbodenheizung für das Erd- und Obergeschoss sowie die Heizkörper im Keller. Ergänzt wird die energieeffiziente Brennwerttherme von einem prächtigen Specksteinofen im Wohnzimmer. „Der trägt zu einem hervorragenden Kosten-Nutzen-Effekt bei“, bestätigt Michael Steinhäuser.

Flexibler Brennstoff

„Flüssiggas ist hier sehr beliebt, weil die öffentliche Erdgasleitung nur bis in die benachbarte Ortschaft reicht. Diese Energiequelle ist leicht zu transportieren und kann praktisch an jedem Standort eingesetzt werden“, erklärt Peter Kapp. Der für die Region zuständige Progas-Fachberater überzeugte Besitzer und Heizungsbauer von den optischen Vorteilen eines im Hochbeet verborgenen Behälters. Komplett ins Erdreich konnte dieser nicht verlegt werden: „Aufgrund des hohen Grundwasserspiegels vor Ort waren Hochbeet, eine Tank-Auftriebsicherung sowie ein Be- und Entlüftungsset des Druckreglers erforderlich“, so der Fachberater. Heute bleibt der Behälter mit einem Fassungsvermögen von 4.850 Litern dem ungeschulten Auge verborgen, für Befüllung und Wartung ist er aber problemlos erreichbar. Rumpel vertraut dabei auf den Service des Dortmunder Flüssiggasanbieters, der die Verantwortung für die Energieversorgung der Anlage, die gesetzlich vorgeschriebenen Prüfungen, Wartungsarbeiten sowie weitere wichtige Details übernimmt.

Problematisch: Wärmepumpe

Ursprünglich bestand die Idee, statt der Brennwerttherme eine Wärmepumpe zu installieren. Heizungsbauer Steinhäuser weist auf die Schwierigkeiten hin: „Vor dem Haus hätte die Anlage nur Platz unter dem Schlafzimmerfenster gefunden – und das wäre zu laut geworden“, so der Profi. Der Garten bot im vorderen Teil gemäß den Sicherheitsbestimmungen nicht ausreichend Platz. Zum Aufstellen der Wärmepumpe wäre somit einzig der neu errichtete Pavillon im hinteren Teil des Grundstücks geblieben. „Für die Leitung hätten wir jedoch den gesamten Garten umgraben müssen.“ Da das Außengelände bereits zu einem großen Teil gestaltet war, schloss man diesen Weg schnell aus.

Infos zu Flüssiggas

Weitere Informationen zum Thema Flüssiggas, das man auch als sehr günstigen Auto-Kraftstoff einsetzen kann, gibt es unter www.progas.de. Hier kann man sich zudem über das „klimaneutrale Flüssiggas“ informieren, das der Flüssiggasversorger unter dem Namen „biosfair“ anbietet.

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