Blitzschutz

FI-Schutzschalter und ein umfassender Blitz- und Überspannungsschutz bewahren vor größeren Schäden in der Hausinstallation und schützen die Bewohner.

Blitzschutz – auf Nummer sicher

Wer denkt beim Umbau der eigenen vier Wände schon an Blitzeinschläge, Überspannungsschäden oder andere Gefahren durch elektrischen Strom? Im Blickpunkt der Modernisierer stehen meist eher Wärmedämmung, energiesparende Heizsysteme oder die neue Innenausstattung. Dabei kann ein Vernachlässigen der Sicherheitseinrichtungen in der Hausinstallation im Ernstfall zu erheblichen Schäden führen. Zerstört beispielsweise eine durch Blitzeinschlag verursachte Überspannung Computer, Telefonanlage oder empfindliche HiFi-Geräte, belasten unerwartete Investitionen die Haushaltskasse. Doch nicht nur in der Gewittersaison von Mai bis September droht Gefahr – wo elektrische Ströme fließen und elektrische Geräte zum Einsatz kommen, sollte Sicherheit immer oberste Priorität sein. Eine Sanierung oder Modernisierung ist der ideale Zeitpunkt, die elektrische Anlage in Bezug auf die Sicherheitseinrichtungen zu überprüfen und gegebenenfalls aufzurüsten.

Bodyguard FI-Schalter

Diese Wächterfunktion übernimmt der Fehlerstrom- oder FI-Schutzschalter: Er registriert, wenn ein Fehler in der Elektroanlage oder bei einem elektrischen Gerät vorliegt und schaltet im betroffenen Stromkreis innerhalb von Tausendstelsekunden automatisch den Strom ab. Im Gegensatz zu dieser hocheffizienten Messmethode reagieren die normalen Sicherungen im Haus lediglich auf zu hohe Ströme und Kurzschlüsse. Während der FI-Schalter für das Bad bei Neuinstallationen und bei der Modernisierung schon länger vorgeschrieben war, müssen seit Februar 2009 außerdem alle Steckdosen über diese Schutzschalter geschützt sein.

„Es empfiehlt sich pro Stockwerk mindestens einen FI-Schalter vorzusehen, um nicht plötzlich im gesamten Haus ohne Strom dazustehen und im Dunkeln zu tappen. Außerdem sollten Kinderzimmer, Waschküche und der Außenbereich des Hauses abgesichert werden“, rät Hartmut Zander von der Initiative ELEKTRO+ in Berlin. Dabei sollte immer ein Fachmann zu Rate gezogen werden: Er sieht an den Geräten, am Verteiler oder auch beim Herausnehmen der Steckdosenkappe wie die Qualität der Installation ist. Für einen modernen FI-Schutz sind 3-adrige Leitungen und ein durchgehender getrennter Schutzleiter erforderlich. Ist die Elektroinstallation bereits älter – 35 Jahre oder mehr – und hat noch zweiadrige Leitungen, kann alternativ auch eine Steckdose mit eingebautem FI-Schutz eingesetzt werden. Dieser schützt dann aber nur die Dose und nicht die komplette Leitung. Grundsätzlich ist der Einbau eines FI-Schutzschalters kein großer Aufwand, er wird einfach im Stromverteiler montiert.

Wie funktioniert ein Blitzableiter?

Ein Blitzableiter soll davor schützen, dass der Blitz direkt in das Gebäude einschlägt. Es gibt momentan keine bessere Möglichkeit, sich vor einem Gewitter und einem entstehenden Brand zu schützen. Gesetzlich ist es vorgeschrieben, dass Häuser die höher als 20 Meter sind, einen Blitzableiter besitzen müssen. Jedoch verfügen weiterhin wenig Einfamilienhäuser über einen eigenen Blitzableiter. Komplette Blitzschutzsysteme verfügen über einen inneren und einen äußeren Blitzschutz.  Der Blitzableiter gehört dabei zum äußeren Blitzschutz und ist die wohl bekannteste Methode sich gegen eine Gewitter zu schützen. Der Blitzableiter wird am Dach, an einer exponierten Stelle des Hauses angebracht. Bei einem Blitzschlag wird der entstandene Strom vom Dach aus, am Haus entlang und schließlich in das Erdreich umgeleitet. Diese Methode schützt aber nur vor einem Brand. Im inneren des Hauses gehen Ihre Elektrogeräte trotz eines Blitzableiters kaputt. Um sich auch vor Überspannungen an Ihren Geräten schützen zu können, benötigen Sie einen inneren Blitzschutz. Die Installation eines Blitzableiters sollte immer von einem Fachmann erfolgen. Einen innerer Blitzschutz hingegen kann man selbst anbringen. 

Blitze: Selbst in größter Entfernung eine Gefahr

Auch beim Blitzschutz ist vielen das Gefahrenpotenzial nicht wirklich klar. Dies verwundert, wenn man bedenkt, dass in Deutschland jedes Jahr etwa 2,5 Millionen Blitze registriert werden. Viele davon ziehen Schäden nach sich. Sehr häufig werden empfindliche digitale Geräte in Mitleidenschaft gezogen. Zerstören vom Blitzschlag verursachte Überspannungen die HiFi-Anlage oder nehmen den Fernseher oder die elektronische Heizungssteuerung für immer vom Netz, ist das mindes­-tens ebenso ärgerlich wie der Datenverlust beim Computer. „Wer sich hier allein auf den Blitzableiter verlässt, handelt leichtsinnig“, klärt Hartmut Zander auf. „Dieser schützt das Haus zwar bei direktem Einschlag vor Gebäudeschäden jedoch nicht die elektronischen Geräte im Haus. Auch weiter entfernt in einem Umkreis von bis zu zwei Kilometern einschlagende Blitze können elektronischen Geräten erheblichen Schaden zufügen. Ursache sind Überspannungen, die über die Stromversorgungs- oder Telefonleitungen bis zum Haus vordringen können.“

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Was kosten Blitzschutzanlagen?

Ein komplettes Blitzschutzsystem kostet, je nach größe Ihres Hauses, zwischen 2000€ und 3000€. Das kostengünstigere in diesem Fall ist der innere Blitzschutz, der sogenannte Überspannungsschutz, der bereits ab ca. 300€ erhältlich ist. Die aufwändige Installation eines Blitzableiters sorgt für die hohen Kosten des äußeren Blitzschutzes und kann nur von einem Fachmann angebracht werden.

Lohnt sich eine Investition an meinem Haus?

Die Frage sollten Sie sich stellen und dabei gut überlegen, was Ihre Versicherung im Falle eines Blitzschlages abdeckt und welche Kosten Sie selber tragen müssen. Überlegen Sie, welchen Wert Ihre Elektrogeräte haben und ob sich eine Investition lohnt. Natürlich sind die Kosten einer kompletten Blitzschutzanlage hoch, jedoch kostet ein Überspannungsschutz nicht viel und kann zudem selbst angebracht werden. Denn nicht nur ein direkter Blitzeinschlag zerstört Ihre Geräte, auch ein Einschlag in der näheren Umgebung sorgt dafür, dass weder Computer noch Fernseher mehr funktionieren.

Bildquelle: Witizia/ pixabay.com

 

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