Smart Home Alarmanlage – Einbrecher in die Flucht schlagen

Moderne Smart Home Systeme bieten neue Möglichkeiten des Einbruchschutzes. Wir stellen Smart Home Alarmanlagen vor.

In der dunklen Jahreszeit mehren sich die Einbrüche. Neben der mechanischen Sicherung des Hauses kann daher auch eine Alarmanlage sinnvoll sein. Diese macht auf den Einbrecher aufmerksam und schreckt ihn ab. 

So weit sollte es erst gar nicht kommen: die Tür aufgebrochen, Wertgegenstände gestohlen und die Privatsphäre empfindlich verletzt. Unser Zuhause ist schützenswert und dass wir dieser Tatsache auch immer häufiger Beachtung schenken, zeigt die Zahl der Wohnungseinbrüche, die laut der bundesweiten Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) für 2018 seit der deutschen Einheit erstmals unter die Marke von 100.000 gefallen ist.

2018 wurden demnach 97.504 Einbrüche registriert, ein Rückgang um 16,3 Prozent gegenüber 2017. Dieser deutliche Abwärtstrend ist neben einer mechanischen Sicherung des Hauses auch des immer besser werdenden elektronischen Einbruchschutzes geschuldet.

Zum elektronischen Einbruchschutz gehören beispielsweise die an einen Bewegungsmelder angeschlossene Außenbeleuchtung, Gegensprechanlagen, eventuell mit Videoüberwachung, sowie Gefahrenwarnanlagen (GWA), die das Risiko erhöhen, dass ein Einbrecher entdeckt wird.

Alarmanlage warnt vor Gefahren

Eine Gefahrenwarnanlage (GWA) ist eine technische Einrichtung, die Bewohner vor Einbrüchen, Brandfällen und Wasserschäden warnen kann. Zur Anlage gehören eine ganze Reihe elektronischer Komponenten, die Gebäudeöffnungen kontrollieren und Rauch bzw. austretendes Wasser orten.

In das System eingebunden werden können Bewegungsmelder, Glasbruchmelder, Brand- und Rauchmelder sowie Überwachungskameras. Je nach Art der Gefahr geben die Alarmanlagen, sobald sie eine Auffälligkeit registrieren, ein akustisches Signal von sich, öffnen bzw. schließen Fenster und Türen oder übermitteln gegebenenfalls eine Nachricht an den Hausbesitzer, einen Sicherheitsdienst oder die Polizei. 

Zentrale Steuerung dank Smart Home Alarmanlage

Empfehlenswert sind in erster Linie vernetzte Alarmanlagen mit Smart Home Technologie, da geschickte Einbrecher bei Modellen mit separater Alarmfunktion die Batterien entfernen und dann in Ruhe weiter agieren können.

Ist die Alarmanlage über Draht oder Funk vernetzt, kann ein Smart Home System im Fall eines Einbruchs eine abschreckende Kettenreaktion in Gang setzen: Hebelt ein Einbrecher zum Beispiel ein Fenster auf, das mit einem Erschütterungsmelder ausgestattet ist, kann ein Alarmanlagen-Set ein lautes Signal von sich geben, die Lichter einschalten, noch offene Fenster und Türen verriegeln, die Polizei alarmieren und, wenn eine Überwachungskamera eingebunden ist, zur Beweissicherung Fotos oder Videos vom Tathergang anfertigen, die gleichzeitig extern in einer Cloud gespeichert werden.

Wer einmal live erleben möchte, wie ein smartes Haus auf einen Einbruchversuch reagiert, kann das Ausstellungshaus der Firma WeberHaus in Wenden-Hünsborn besichtigen und sich dort das System „WeberLogic 2.0“ demonstrieren lassen. Registriert es eine Manipulation an der Haushülle, schält das auf der kabellosen EnOcean-Funktechnologie basierende System alle Lichter an, fährt die Raffstores hoch und dreht die Musikanlage auf.

 

Eine Frage der Technik

Planen Sie gerade Ihren Neubau und wissen bereits, dass dieser mit einer Alarmanlage geschützt werden soll, empfiehlt sich eine Draht- oder Hybridalarmanlage, da die Kabelverlegung von Anfang an mitberücksichtigt werden kann. Auch bei einer Renovierung ist der nachträgliche Einbau dieser Anlage problemlos möglich.

Sie ist kostengünstig und kann eine große Anzahl an Meldern integrieren. Dank der Hybridfunktion können Sie später außerdem Funkkomponenten dazukaufen, ohne neue Kabel verlegen zu müssen. Und da keine Notwendigkeit besteht, Batterien auszutauschen, ist der Wartungsaufwand gering.

  • Die Alarmanlage ist im Fenstergriff integriert. Im Falle eines Aufhebelversuchs ertönt ein schriller Alarm und schreckt den Einbrecher ab. Foto: Schellenberg
  • Abschließbare Fenster sind eine sinnvolle Ergänzung zur Alarmanlage, da sie es Einbrechern besonders schwer machen. Foto: Abus
  • Vernetzte Alarmanlagen, wie "Secvest" bieten größtmögliche Sicherheit. Sie kommunizieren über Funk- oder Drahalarmanlagentechnik. Dieses Produkt, kann sogar beide Kommunikationstechniken kombinieren. Foto: Abus
  • Beim PLUS X AWARD erhielt die kabellose Alarmanlage „AS 302“ von Olympia von einer unabhängigen Fachjury aus 80 Branchen die Sonderauszeichnung „Produkt des Jahres 2019“. Foto: Olympia

Für die Installation einer Funkalarmanlage sind keine Umbaumaßnahmen nötig. Innerhalb eines halben Tages kann diese Anlage ohne großen Aufwand eingebaut werden. Gerade bei großen Gebäuden wird sie daher gerne gewählt, da sie ohne Weiteres große Distanzen überbrücken kann.

Auch einen Umzug macht sie mit, da man sie im alten Haus einfach abbauen und im neuen schnell wieder installieren kann. Und erweiterbar ist sie ebenfalls beliebig. Es hängt also ganz von der Wohnsituation ab, welche Anlage sich für die Sicherung Ihres Hauses am besten eignet.

Alarmanlagen werden sogar gefördert. Mit welcher Haustechnik Sie inanzielle Unterstützung erhalten, erfahren Sie auf der nächsten Seite. 

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