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Home Entertainment – Multimediales Zuhause

Mit dem richtigen Home Entertainment wird das Zuhause zum privaten Unterhaltungstempel. 

Grenzenlose Unterhaltung: Durch das Internet kann man heute immer und überall Medieninhalte abrufen. Auch zu Hause findet es zahlreiche Anwendungen. Diese neuen Möglichkeiten bietet das Internet in Sachen Home Entertainment.

Seit circa 1990 ist das Internet frei zugänglich. Somit ist das World Wide Web über 30 Jahre alt. Kein junger Mensch kennt die Welt noch ohne diese Technologie. So genannte 'digital natives' sind mit dem Internet und den dazugehörigen digitalen Tool aufgewachsen. Smartphones, Tablets, Fernseher und Computer gehören seit frühester Kindheit zu ihrem Leben.

Aber auch für alle anderen, die sogenannten 'digital learner', ist das Internet mittlerweile fester Bestandteil des Alltags. "Alexa, Licht an!" So betreten immer mehr Bundesbürger ihr Eigenheim. Von unterwegs wird übers Smartphone bereits die Heizung eingeschaltet. Staubsaugroboter oder Rollläden agieren selbstständig. Der Fernseher wird per Sprachsteuerung bedient. Musik wird über Multiroom-Systeme abgespielt, Filme und Serien auf dem Smart-TV, Laptop oder Smartphone geguckt. Willkommen im vernetzten Zuhause!

Heimvernetzung richtig machen

Grundvoraussetzung für das schier unbegrenzte digitale Unterhaltungsangebot ist eine schnelle, stabile Internet-Verbindung. Doch genau daran hapert es heutzutage in vielen Haushalten.

"Probleme mit langsamen oder instabilen Internetverbindungen gehören zu den häufigsten Gründen, aus denen unsere Hotline kontaktiert wird", berichtet Dr. Ferri Abolhassan, Sales- und Servicechef von Telekom Deutschland. Dabei liegt die Ursache für diese Probleme in der Regel nicht am Telefon- und Internetanschluss selbst, sondern an der Technik und Verkabelung im Haus. Darum sollte bereits beim Hausbau auf die notwendigen technischen Voraussetzungen für ein stabiles Heimnetzwerk geachtet werden.

Wer baut oder in eine neue Wohnung zieht, sollte sich zunächst für eine leistungsfähige Technologie entscheiden. Grundsätzlich gilt: Für schnelle Internetverbindungen ist ein Glasfaseranschluss die bessere Wahl als ein Kabelanschluss. Denn bei letzterem müssen sich die Nutzer die Bandbreite sehr häufig mit ihren Nachbarn im Haus teilen, man spricht hier auch von einem "Shared Medium". Bei einem Glasfaseranschluss hingegen kommt die bestellte Bandbreite exklusiv beim jeweiligen Kunden an.

Allein die Telekom baut jedes Jahr 2 bis 2,5 Millionen neue FTTH-Haushalte (Fiber-to-the-home). In drei Jahren werden es somit schon 10 Millionen Haushalte sein, die über einen eigenen Glasfaseranschluss verfügen.

Mieter an Glasfaser-Investitionen beteiligen

Bislang sind jedoch vor allem Mieter an Kabelanschlüsse gebunden, ob sie diese wollen oder nicht. Mit der jüngsten Novelle des Telekommunikationsgesetzes (TKG) ändert sich das: Eine der Neuerungen, die zwölf Millionen Mieter betrifft und nach einer Übergangsphase ab 2024 in Kraft tritt, schafft die Nebenkostenumlage für Kabelfernsehen ab. Vermieter dürfen die Kosten für den Internetanschluss künftig nur noch auf ihre Mieter umlegen, wenn neue Glasfaser-Anschlüsse für Gigabit-Internet bis in die Häuser und Wohnungen verlegt werden. An den Investitionskosten können die Eigentümer die Mieter mit einem Bereitstellungsentgelt von bis zu fünf Euro pro Monat beteiligen.

Im Haus bzw. der Wohnung selbst geht’s dann weiter mit der entsprechenden Hardware und Verkabelung: Am Abschlusspunkt Linientechnik, kurz APL, oder Hausverteiler endet das Verzweigungskabel, das von den grauen Kästen am Straßenrand kommt. Die APL-Dose sitzt zumeist im Keller oder Erdgeschoss des Treppenhauses. 

Auf solide Steigleitung achten

Gleiches gilt für die Steigleitung, die vom APL in die einzelnen Wohnungen führt. Auch sie ist – in schlechtem Zustand –  eine häufige Fehlerquelle für langsame Internet-Verbindungen im Haus. Früher wurden die Steigleitungen oft ohne umschließende Leerrohre verlegt und hängen deshalb ungesichert und schutzlos an der Wand. Kabelbrüche und Korrosion sind daher nicht selten.

Gerade bei einer Renovierung kann dem Problem der porösen Isolation in Verbindung mit Feuchtigkeit auf den Grund gegangen werden. Ältere oder billige Steigleitungen sollten ausgetauscht werden, da sie heutigen Qualitätsansprüchen für schnelle Internetverbindungen nicht gewachsen sind.

Das Ende der Steigleitung ist die TAE. Die Telekommunikations-Anschluss-Einheit ist die Telefondose, die sich in jedem Haushalt findet, zumeist im Flur, oder auch im Wohn- oder Schlafzimmer. Auch hier lohnt es sich für Hausbesitzer bzw. Mieter einen Blick drauf zu werfen, da eine marode TAE Quelle für Internetstörungen sein kann. Die Servicetechniker der Telekom ersetzen diese Dose kulanterweise bei jedem Neuanschluss.

Richtigen Router-Standort finden

Wer neu baut, sollte an LAN-Buchsen in jedem Raum denken, denn das stabilste Heimnetzwerk erzielt man immer noch über eine LAN-Verkabelung. Aus optischen Gründen oder aus Bequemlichkeit greifen die meisten Anwender jedoch per WLAN aufs Internet zu.

Hier ist nicht nur die Wahl eines leistungsfähigen Routers, z.B. des Speedports Smart 4, des Speedports Pro Plus oder der Fritzbox 7590, entscheidend, sondern auch die Wahl des richtigen Router-Standorts:

  • Aufzüge, dicke Wände, spezielle Fensterverglasungen und Fußbodenheizungen stellen oftmals ein Hindernis für das WLAN-Signal dar.
  • Auch Möbel können die Funksignale ausbremsen. Dasselbe gilt für Aquarien oder Pflanzen.
  • Selbst Glastüren können auf ihrer Oberfläche WLAN-Wellen reflektieren, wodurch die Reichweite verringert wird. 

Der Router sollte daher möglichst frei und erhöht platziert werden, mindestens einen Meter hoch. Und möglichst nahe an den Orten und Geräten, die per WLAN erreicht werden sollen – also nicht im Keller, sondern zentral platziert. Zudem sollte der Router nicht verdeckt stehen zwischen Möbeln oder gar im geschlossenen Schrank versteckt. 

Mit Softwaretools und Apps lässt sich die Signalstärke des WLAN-Routers leicht ausmessen, um einen optimalen Standort zu ermitteln. Zu empfehlen ist hier z.B. die MeinMagenta App, da sie neben der optimalen Standortortbestimmung auch weitere Funktionen bietet, wie beispielsweise Tipps zur richtigen Kanalwahl oder einen Speedtest. 

Mesh-WLAN bringt Bandbreite

Für größere Wohnungen oder Häuser über mehrere Etagen empfiehlt sich ein WLAN mit Mesh-Technologie, das für einen ungebremsten Empfang in allen Ecken sorgt. Während die Reichweite eines gewöhnlichen WLAN-Routers bei maximal 10 bis 20 Metern liegt – und mit jedem Meter Entfernung nimmt die Leistung des Signals ab – arbeiten in einem Mesh-Netzwerk mehrere Geräte zusammen und erzeugen so ein flächendeckendes WLAN-Netz. Ein solches Mesh-WLAN ist vor allem dann geboten, wenn mehrere Endgeräte genutzt und überall hohe Datenraten gebraucht werden.

Experten helfen weiter

Der Digital Home Service der Telekom etwa berät und unterstützt bei der professionellen Optimierung des heimischen WLAN und bei der Einrichtung von Laptops, Tablets, Smartphones und diverser Smart-Home-Geräte. Der Dienst beantwortet auch Fragen rund ums digitale Zuhause und die perfekte Heimvernetzung – bis hin zur Beratung zu nützlicher Virensoftware und praktischen Smart Home-Anwendungen. Das Angebot richtet sich an alle Anwender – ist also unabhängig davon, ob sie Ihren Anschluss bei der Telekom oder einem anderen Anbieter haben.

Alles zum Thema Smart Home Entertainment von Filmen, Serien und Musik bis hin zu Smart Speakern:

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