Multimedia: Internet, PC und Unterhaltungselektronik verschmelzen

Unterhaltungselektronik, Internet, Smartphone und PC wachsen immer enger zusammen. Mit Anschluss an die vernetzte Technik eines Smart Homes eröffnen sich neue Welten, die das Wohnen noch angenehmer machen.

Die klobige Flimmerkiste von einst hat sich zum multifunktionalen, formschönen High-Tech-Gerät gemausert, das uns nicht nur mit Informationen und Unterhaltung aus den TV-Sendern versorgt, sondern auch den Eintritt in das World-Wide-Web eröffnet.

Der Fernseher ist heute aber auch ein eleganter Einrichtungsgegenstand, der superflach wie ein gerahmtes Bild an der Wand hängt oder auf einem filigranen Stativ steht. In beeindruckender Größe und mit hoch auflösenden LED-Displays gibt er digitale Fotos und Filme in ebenso hervorragender Qualität wieder wie die kabellosen Lautsprecher den Sound.

Multimedia im Smart-Home

Im smarten Haus gibt es einen zentralen Server. Dieser ist die Schaltzentrale des Hauses. Man kann ihn entweder über KNX-Technologie oder über Funk nutzen. KNX ist der Konnex-Bus, eine Technologie zur Gebäudeautomatisierung. Sie arbeitet mit verlegten Kabeln, weshalb sie sich besonders bei Neubauten anbietet. Die Steuerung über Funk eignet sich zur Nachrüstung, da keine Kabel verlegt werden müssen. Die Bedienung erfolgt dann über Wand- oder Handsender oder eine App auf Smartphone und Tablet. Darüber hinaus gibt es Sensoren und Kameras. Dadurch kann man alles von Jalousien über Licht und Home Entertainment steuern. Auch Streaming von Audio und Video ist möglich. 

Die Übertragung erfolgt in der Regel auch in der Gebäudeautomatisierung über das Internet. So kann man über das zentrale Touch-Panel E-mails abrufen und Musik streamen, die dann per Knopfdruck in jedem beliebigen Raum im Haus abgespielt werden kann. Umgekehrt steuert man mit dem Smartphone auch ganz bequem die KNX-Gebäudetechnik. So kann man sich beispielsweise während der TV-Werbepause informieren, welche Besucher die Videokamera Ihrer Türstation tagsüber aufgezeichnet hat oder kontrollieren, ob im nächtlichen Garten alles in Ordnung ist. Die Bilder liefert die Außenkamera. Klingelt jemand an der Haustür, blendet sich das Bild des Besuchers über die Videosprechanlage in das laufende Fernsehprogramm ein. Und wie man mit geeigneten Empfängern die digitalen Fernsehbilder nicht nur auf ihren TV, sondern auch auf den PC übertragen kann, so surft man umgekehrt über den Fernseher im Internet.

Multimedia-Verkabelung im Smart Home

Wer seine KNX-Gebäudesystemtechnik multimediafähig machen möchte, sollte von vornherein die passende Verkabelung mit den entsprechenden Ausgängen in seinem Haus einplanen. Es gibt allerdings auch alternative Lösungen, die mit Funktechnologie arbeiten. Die Multimediageräte müssen zudem KNX-kompatibel sein. Die Hersteller von KNX-Systemen bieten keine eigenen Audio- oder Videosysteme an, sondern kooperieren in der Regel mit namhaften Herstellern der Unterhaltungselektronik. Deren Produkte können dann über eine Schnittstelle in die Gebäudesteuerung integriert werden.

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