Multimedia: Internet, PC und Unterhaltungselektronik verschmelzen

Unterhaltungselektronik, Internet und PC wachsen immer enger zusammen. Mit Anschluss an die vernetzte Technik eines Smart-Hauses eröffnen sich neue Welten, die das Wohnen noch angenehmer machen.

Die klobige Flimmerkiste von einst hat sich zum multifunktionalen formschönen High-Tech-Gerät gemausert, das uns nicht nur mit Informationen und Unterhaltung aus den TV-Sendern und dem DVD-Recorder versorgt, sondern auch den Eintritt in das World-Wide-Web eröffnet.

Der Fernseher ist heute aber auch ein elegant unauffälliger Einrichtungsgegenstand, der superflach wie ein gerahmtes Bild an der Wand hängt oder auf einem filigranen Stativ oder TV-Model steht. In beeindruckender Größe und mit hoch auflösenden LCD- oder Plasma-Displays gibt er digitale Fotos und Filme in ebenso hervorragender Qualität wieder wie die kabellosen Lautsprecher den Sound.

Multi Media und Home Server

Zentrale Home-Server sind heute der Dreh- und Angelpunkt in einem Multimedia-System. Hier sind die Daten gespeichert, die perfekte Unterhaltungsprogramme sicherstellen: DVD-Filme mit digitalem Surround-Sound, das komplette Musik- und Fotoarchiv oder selbst erstellte TV-Aufnahmen finden auf dem Media-Server Platz. Die Speicher-Kapazität lässt sich mit externen Festplatten nahezu beliebig erweitern. Kombiniert mit einem Multiroom-Beschallungssystem lässt sich die ausgewählte Wunschmusik vom Server – oder aus dem Radio – in jedem Raum des Hauses „streamen“, entweder über Kabel oder per Funk in einem Wlan-Netzwerk. Auch vom PC aus haben Sie natürlich Zugriff auf die Daten des Servers.

Das Busch-Comfort-Panel ist ein zentrales Steuerelement mit viel Technik und Design. Es lässt sich problemlos zu einer Kommunikationszentrale ausbauen und wurde mit dem renommierten „Good Design Award 2009“ ausgezeichnet.

Als Übertragungswege dienen in der Multimedia-Welt meist die Techniken, die man schon vom PC kennt: Ethernet - oder Wireless LAN- Verbindungen. Der EIB-Bus ist für große Datemengen nicht ausgelegt, trotzdem können die verschiedenen Netze miteinander kommunizieren, beispielsweise durch einen EIB/Infrarot-Umsetzer.

So ruft man beispielsweise über das zentrale KNX-Touch-Panel die E-Mails ab, wählt den bevorzugten Internet-Radiosender oder die auf dem Home-Server gespeicherte Lieblingsmusik aus, die dann über ein Audio-Multi-Room-System in jeden gewünschten Raum übertragen wird. Auf Wunsch kann man auch noch die passende Lichtstimmung dazu zaubern. Umgekehrt steuert man mit dem Smart-Phone oder der multimediafähigen TV-Fernbedienung auch ganz bequem die KNX-Gebäudetechnik. So kann man sich beispielsweise während der TV-Werbepause informieren, welche Besucher die Videokamera Ihrer Türstation tagsüber aufgezeichnet hat oder kontrollieren, ob im nächtlichen Garten alles in Ordnung ist. Die Bilder liefert die Außenkamera. Klingelt jemand an der Haustür, blendet sich das Bild des Besuchers über die Video-sprechanlage in das laufende Fernsehprogramm ein. Und wie man mit geeigneten Empfängern die digitalen Fernsehbilder nicht nur auf ihr TV, sondern auch auf den PC übertragen kann, so surft man umgekehrt über den Fernseher im Internet.

Multimedia-Verkabelung im Smart Home

Wer seine KNX-Gebäudesystemtechnik multimediafähig machen möchte, sollte von vornherein die passende Verkabelung mit den entsprechenden Ausgängen in seinem Haus einplanen. Es gibt allerdings auch Nachrüstlösungen, die sich z. B. der „Powerline-“ oder drahtloser Übertragungstechnik bedienen. Fernseher, Videorecorder & Co. müssen zudem KNX-kompatibel sein. Die Hersteller von KNX-Systemen bieten keine eigenen Audio- oder Videosysteme an, sondern kooperieren in der Regel mit namhaften Herstellern der Unterhaltungselektronik. Deren Produkte können dann über eine Schnittstelle in die Gebäudesteuerung integriert werden.

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