Fliesen verlegen - aber richtig

Beim Fliesen legen ist gute Planung die halbe Miete. Dazu gehört eine harmonische Einteilung der Fliesen, ebenso wie die richtige Vorbereitung und geeignete Klebeprodukte.



Bei der Flieseneinteilung ist Symmetrie das Maß der Dinge. Außenecken bilden Sie möglichst mit ganzen Fliesen aus, während Zuschnitte an Innenecken am wenigsten auffallen. Achten Sie bei der Verwendung gleichgroßer Wand und Bodenfliesen auf einen durchgehenden Fugenverlauf von Wandfläche zur Bodenfläche. Bodenfliesen sollte man vor Beginn der Arbeiten rechts und links von der Mittelachse des Raumes zu den Wänden hin auslegen, damit sich dort gleichgroße Anschnitte ergeben. Berücksichtigen Sie dabei die Fugenbreite. Bei einer diagonalen Anordnung quadratischer Bodenfliesen liegen diese genau diagonal auf den Längsachse und Querachsen des Raumes.

Fliesenkleber

Ein Fliesenkleber muss stets auf den vorhandenen Untergrund, aber auch auf die verwendeten Fliesen oder Platten abgestimmt sein. Auf Fertigteil- und Heiz-Estrichen, auf Spanplatten und alten Fliesen müssen grundsätzlich flexible Kleber und Fugenmörtel eingesetzt werden. Darüber hinaus gibt es Spezialprodukte, etwa für Natursteinbeläge, Cotto oder großformatige Fliesen, sowie besonders schnell erhärtende Kleber und Fugenmörtel. Lassen Sie sich bei der Auswahl von Kleber & Co. im Fliesenhandel beraten. Oder schauen Sie in die Anwendungsbroschüren der Hersteller.

Kaufen Sie keine Billig- oder No-Name-Produkte, die in Baumärkten als vermeintliche Schnäppchen angeboten werden. Denn böse Überraschungen mit nicht richtig haftenden oder später sich lösenden Fliesen kommen den Renovierer im Nachhinein sehr teuer zu stehen.

Vorbereitung zum Fliesenlegen

Bevor es losgeht, muss der Untergrund gründlich gereinigt, getrocknet und vorher grundiert werden. In stark feuchtigkeitsbelasteten Bereichen, wie dem Badezimmer, empfiehlt sich zuerst die Anwendung einer entsprechenden Abdichtung. Nun kann der Fliesenkleber nach Anleitung klumpenfrei angerührt werden. Dazu kann man auch eine Bohrmaschine mit Quirl einsetzen.

Regelmäßige Fugen zwischen den Fliesen

Die gefliesten Flächen sollten ein bis zwei Tage trocknen. Danach kann das Fugenmaterial diagonal mit einem Gummiwischer eingebracht werden. Dabei mehrmals über die Fugen streichen, bis sie gefüllt sind und die Reste mit dem Gummiwischer abziehen. Wichtig: Immer diagonal zum Fugenverlauf arbeiten. Jetzt fehlt nur noch der „Wischtest”. Nach etwa 15 Minuten mit der Hand über den Boden wischen. Ist die Hand staubig und trocken, kann die Fläche mit einem Schwammbrett – diagonal zum Fugenverlauf – abgewaschen werden. Den letzten Mörtelschleier mit einem Baumwolltuch wegpolieren und fertig ist das glatte Fugenbild.

Wählen Sie einen Fugenmörtel aus, der den Beanspruchungen in Dusche und Bad gewachsen ist. Er sollte abriebfest, wasserund schmutzabweisend sein. Sind die Fliesen mit einem flexiblen Kleber verarbeitet worden, muss auch der verwendete Fugenmörtel ein flexibler sein.

Versiegeln der Anschlussfugen

Damit die Bewegungen zwischen Boden und Wand flexibel ausgeglichen werden können und der Boden Feuchtigkeit standhält, muss man die Anschlussfugen versiegeln. Für das Versiegeln der Anschlussfugen muss man die Kartuschenspitze auf Fugenbreite abschneiden, die Kartusche in die Pistole legen und die Dichtmasse in die saubere Anschlussfuge einbringen. An­schließend den Dichtstoff mit dem Fugenglätter-Set glätten und durchhärten lassen.

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