Neues Bad – Neues Glück

Ein rundum modernisiertes Bad zaubert glückliche Gesichter. Auch bei einer weniger aufwendigen Teilrenovierung kann bereits viel verändert werden. Typische Fragen, typische Fälle – hier sind die Antworten.

Wie? Was? Wer?

Das alte Bad aus den 70er- oder 80er-Jahren ist irgendwann ein tägliches Ärgernis. Das Shampoo steht auf dem Wannenrand, der WC-Deckel dient als Sitzplatz und die olivgrünen, quadratischen Fliesen machen depressiv. Höchste Zeit für eine Modernisierung. Aber wo anfangen?

Noch vor der eigentlichen Badplanung ist es ratsam, sich über die eigenen Bedürfnisse klar zu werden: Wanne, Dusche oder beides? Einzel- oder Doppelwaschtisch? Wie viel Ablagefläche wird benötigt und wofür? Empfehlenswert ist, dass Bauherren nicht nur ihre aktuellen Wünsche betrachten, sondern auch an die Zukunft denken – Stichwort Barriere- und Bewegungsfreiheit. Ein Bad soll schließlich zwei oder drei Jahrzehnte gefallen und auch im fortgeschrittenen Alter zur bequemen Körperpflege dienen.

Planung und Umsetzung durch Profis:

Planungsphase

Das Blättern in den entsprechenden Bad-Zeitschriften (z.B. 250 Bad-Ideen) oder Surfen im Netz (z.B. auf Livvi.de) schafft eine erste Orientierung und einen Überblick. Mit Katalogen der Hersteller konkretisieren sich die Wünsche, ab hier kann auch eine gezieltere Suche im Internet stattfinden. Spätestens dann, wenn man eine ungefähre Vorstellung über die eigenen Wünsche und den eigenen Stil entwickelt hat, sollten Profis mit einbezogen werden. Ein Gang in die Fachausstellung hilft, Produkte „live“ zu erleben.

Die Badberater in den Fachausstellungen planen und koordinieren Ihr neues Bad und dessen Verwirklichung mit dem Fachhandwerker. Das Bad ist ein sensibler Raum, es treffen Wasser und – immer mehr im digitalen Komfortbereich – auch Strom zusammen. „Selbst ist der Mann“ ist hier nicht das richtige Motto.

Wer die Möglichkeit zu einem Besuch in einer Fachausstellung nicht nutzen kann, kann seit neustem einen „Zwischenweg“ wählen und sein Bad mittels Online-Kommunikation mit Profis ganz nach den eigenen Bedürfnissen planen lassen. Die weitere Koordination der Handwerker vor Ort übernimmt dann auch dieser Dienstleister.

Traumbad maßgeschneidert

Dank zeitgemäßer Vorwandtechnik kann das neue Traumbad auch im Altbau entstehen – und das selbst bei einem kleinen Grundriss. Ist der Bedarf an Funktion und Komfort ermittelt, übernimmt ein Bad-Profi die Planung des neuen Bades. Dank Vorwandtechnik kann der Raum völlig neu aufgeteilt werden: Waschtisch oder Wanne können den Platz wechseln, raumhohe oder halbhohe Wände können das Bad in einzelne Zonen gliedern und ermöglichen eine geschicktere Raumaufteilung.

Vorwände werden aus einem stabilen Tragwerk errichtet, in dem die gesamte Sanitärtechnik enthalten ist. Installationsleitungen, Siphons, Rohre, Spülkästen – alles verschwindet später hinter den Fliesen, jedoch ohne dass dafür die gemauerte Wand aufgeschlagen werden muss. Ein weiteres Plus: Die Vorwand schafft neue und nützliche Ablageflächen – so können sich hinter der Wand Einbauschränke oder Spiegel verbergen.

  • Gelungene Renovierung: Das Bad unter dem Dach erhielt modernen Komfort im charmanten Altbau. Foto: Geberit
  • Die Vorwandinstallation besteht aus einem stabilen Tragwerk. Sie enthält die komplette Sanitärtechnik. Zudem muss die Wand nicht aufgebrochen werden. Foto: Geberit
  • Wasser- und Stromanschluss für das moderne Dusch-WC wurden in der halbhohen Wand unsichtbar installiert. Foto: Geberit

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Viel Glück!

Vorausschauend

Das Bad ist einfach zu reinigen, bequem und großzügig. Sogar die Betätigungsplatte für das WC ist heutzutage ein Designelement – wirkungsvoll an der (Vor-)Wand platziert. Nicht alle Funktionen müssen sofort eingebaut werden.

Vieles kann auch Jahre später nachträglich realisiert werden, wie Klappsitze oder Haltegriffe für das barrierefreie Bad im Alter oder das komfortable Dusch-WC. Entscheidend ist, dass die dafür notwendige Technik wie ein Stromanschluss oder zusätzliche Wasseranschlüsse bereits von Beginn an in den Vorwandelementen vorgesehen werden. Der Aufwand dafür ist meist gering und spart später das Öffnen der Wand.

Die Teilsanierung: Dusche und Wanne

Eine Bad-Komplettsanierung bedeutet Handwerker im Haus und eine Zeit lang Einschränkungen im täglichen Ablauf. Mögliche Alternative ist eine zügig funktionierende Teilsanierung: Die bisherige Raumaufteilung und ein Großteil des Boden- und Wandbelags bleibt bestehen, aber zentrale Elemente wie Badewanne, Dusche, Waschtisch, und Teile der Wandverkleidung werden verändert.

Im Fokus stehen dabei normalerweise Wanne und Dusche. Zum Beispiel ist die alte Badewanne vergilbt oder zerkratzt und muss ersetzt werden. Oder statt der Wanne wird eine großzügige Dusche gewünscht. Barrierefreie Lösungen wie eine begehbare Badewanne ohne ‚Kletterschwelle’ gehören ebenfalls zu den Überlegungen. In Kombination mit einem neuen Spiegelschrank, einem neuen Unterschrank, einem Keramikwaschtisch und neuen Accessoires gewinnt das Bad eine neue Optik, mehr Funktion und mehr Komfort.

  • Das Problem: Badewanne und Waschtisch mit Spiegel sind nicht mehr zeitgemäß. Foto: Repabad
  • Lösung 1: In die alte Wanne wird ein neuer Acrylwanneneinsatz eingebaut. Wandverkleidung, Waschtisch und Möbel setzen moderne Akzente. Foto: Repabad
  • Lösung 2: Aus der alten Badewanne wird eine moderne Dusche. Foto: Repabad
  • Lösung 3: "Easy-in" bietet eine leicht begehbare Badewanne und Dusche in einem. Foto: Repabad
  • Lösung 4: Eine Mineralgusswanne mit neuer Wandverkleidung bietet besonders viel Komfort. Die baulichen Voraussetzungen müssen aber passen. Foto: Repabad

Neue Wärme

Ein Heizkörperaustausch kann nicht nur für hohe Energieeinsparungen sorgen. Das Sanieren alter Bad-Heizkörper bietet auch ein besonderes Komfort-Plus mit den möglichen Zusatzfunktionen der aktuellen Modelle – als Handtuchhalter, Raumteiler und weiteres. Ein Heizkörper mit extra für die Renovierung gedachten seitlichen Anschlüssen kann für eine saubere, schnelle und kostensensible Sanierung ganz ohne Änderung der Anschlussleitungen, Umbau und Schmutz sorgen.

Heizmöglichkeiten

Wenn im Raum kein Anschluss an den zentralen Heizungskreislauf vorhanden ist oder die Leistung des Wärmeerzeugers für einen zusätzlichen Heizkörper nicht ausreicht, bietet sich ein Elektro-Heizkörper an. Der kann flexibel positioniert werden, benötigt allerdings einen 230-Volt-Anschluss. Seine Stärken spielt er auch in Übergangszeiten aus, wenn man es im Bad noch kuschlig haben möchte, die Inbetriebnahme der Zentralheizung aber bereits nicht mehr – oder noch nicht – benötigt.

Besonders komfortabel ist im Bad die Kombination „warmer Fußboden“ mit einem reaktionsschnellen Badheizkörper. In älteren Häusern sind Platz und Raumhöhe im Bad manchmal knapp, deshalb muss auf eine niedrige Aufbauhöhe des Heizmattensystems geachtet werden.

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