Bad modernisieren

Ein guter Plan gehört an den Anfang, wenn Sie Ihr altes Bad renovieren möchten. Außerdem braucht man pfiffige Produkte und Fachleute, die ihre Beratung ernst nehmen und kompetent umsetzen. Das ist der Weg zum Traumbad.

Der erste Schritt ist die Familienkonferenz: Wer wird das neue Bad nutzen und was sind die Vorstellungen hinsichtlich Ausstattung, Komfort, Farbgebung? Gibt es einen angrenzenden Raum, den man dem Bad als Erweiterung zuschlagen könnte? Möchte man statt der hohen Duschwanne jetzt eine Trend-Dusche, bodengleich, großzügig und mit einer schicken Ablaufrinne? Hilfreich ist bei den ersten Gesprächen schon ein Grundriss, in dem man hineinzeichnen kann. Lassen Sie Ihrer Fantasie dabei freien Lauf: Die Wanne muss nicht an der Wand entlang stehen und die Toilette und die Dusche müssen nicht wieder genau dort hin, wo sie bisher standen – „geht nicht“ gibt’s nicht, platzieren Sie Ihre Objekte, wo immer Sie möchten. Moderne Technik macht es möglich. Zum Beispiel anhand von Vorwandinstallationen, die es heute auch schon als kleine kompakte Einheiten z. B. für das neue Dusch-WC oder den Waschtisch gibt. Hat man gemeinsam eine Vorstellung entwickelt, was man eigentlich verändern möchte, geht es ab in die Fachausstellung Bad oder zum Handwerker des persönlichen Vertrauens – am besten mit der maßstabsgetreuen Skizze des jetzigen Badezimmers in der Hand. Hier bekommt man einen Überblick über Produkte, Stilrichtungen und technische Neuheiten. Außerdem helfen auch Herstellerkataloge und Zeitschriften bei der Auswahl weiter. Internetseiten (siehe Kasten) vermitteln ebenfalls einen guten Überblick und geben wichtige Adressen an die Hand.

Neue Fliesen an Boden und Wand

Das „Grundthema“ bei einer Renovierung ist meist die Fliese bzw. Boden- und Wandbelag. Fliesen abschlagen und erneuern lassen – das wird kurz mal laut und es wird trotz aller moderner Vorsichtsmaßnahmen umsichtiger Handwerker schon ein bisschen staubig. Auf dem Boden gibt es ohnehin kaum eine Alternative, denn meist soll der Fußbodenaufbau nicht erhöht werden. Aber es ist schnell überstanden und schließlich fängt hier das Wohlfühlen an, denn mit den grünbraunen Fliesen aus den Achtzigerjahren geht das heute einfach nicht mehr.

Außerdem eine gute Gelegenheit, sich auch Gedanken über Alternativen bzw. Ergänzungen zur Fliese zu machen: Möchte man eventuell nur noch den Duschbereich mit einem schönen Mosaik verfliesen, die anderen Wände mit einer Badfarbe streichen oder einem Kalkmarmorputz gestalten? Auch sind gerade für Renovierer inzwischen Wandverkleidungs­­systeme auf dem Markt, die aufwen­dige Fliesenarbeiten ersetzen können. Alternativen können Parkett, Laminat oder sogar Kork sein – da kommt es dann auf eine wirklich gute Oberflächenbehandlung an.

Allerdings gibt es Fliesen heutzutage auch in bestechend echter Holz­optik – Wasser ist dann kein Thema. Das „fußwarmweiche“ Gefühl von Holz können sie allerdings nicht ersetzen. Über eine Eignung für die Fußbodenheizung sollte man sich immer vorher informieren. Genau wie an der Wand kann natürlich auch der Boden mit ein wenig Materialwechsel und Betonung einzelner Funktionsbereiche Leben ins Bad bringen.

Kompakte Vorwandinstallation

Vorwandinstallation gibt es jetzt auch ganz „kompakt“ wie ein Möbelstück: Die Monolith-Sanitärmodule zum Beispiel sind rasch und ohne bauliche Anpassungen installiert – ein Vorteil sowohl im Neubau als auch bei Renovationen.

Bad renovieren mit Fachhandwerkern

25 Jahre dauert es durchschnittlich, bis sich ein Hausbesitzer des Badezimmers erbarmt und endlich frischen Wind und zeitgemäße Technik hineinbringt. Erstaunlich, bedenkt man nicht nur, dass sich eine Immobilie mit einem sanierten Bad viel leichter verkauft – sondern auch, dass Wohlfühlatmosphäre doch hier genauso wichtig ist wie im Wohnzimmer. Die Angst davor, dass der Preis nicht kalkulierbar ist, da viele Gewerke betroffen und damit mehrere Handwerker beteiligt sind, lässt viele zögern. Zugegeben, für den „Laien-Modernisierer“ ist der Vertriebsweg der Sanitärbranche nicht ganz leicht verständlich: In der Fachausstellung kann ich zwar alles ansehen und anfassen, mich beraten und 3D-Planungen anfertigen lassen. „Verkaufen“ im eigentlichen Sinne dürfen die aber wiederum nichts. Dafür ist der Fachhandwerker zuständig, der sich hier als Einzelhandel bezeichnen lässt und auch vor Ort beraten kann, und dieser kalkuliert auch die Material- und die Montagekosten. Dass dieser Vertriebsweg bei manchem Endkunden Frustration hervorrufen kann und er inzwischen oft Alternativen nutzt, ist der Branche bekannt – Veränderungen werden deswegen gerade in jüngster Zeit heiß diskutiert. So kompliziert, wie es auf den ersten Blick aussieht, ist es aber nicht: Der Kunde profitiert von einer Marktpartnerschaft zwischen Großhandel und Handwerker: Die Fachausstellung spricht Empfehlungen aus, stellt Kon­takte her und legt Wert darauf, dass der Endkunde das Angebot zeitnah vom Handwerker seiner Wahl erhält und der den Abschluss macht. Wer natürlich den Installateur „seines Herzens“ bereits kennt, wird erst diesen kontaktieren. Nicht wegzureden ist der Fakt, dass ein neues Bad je nach Größe und Ausstattungswunsch ab ca. 11.000 Euro realisierbar ist, ein Bad mit etwas modernem Komfort beziffert man bei ca. 22.000 Euro. Fatalerweise greifen manche Modernisierer auf die Kombination aus Internetshopping und do it yourself oder kurz angeheuerte, fachfremde „Handwerker“ zurück – und das wird dann richtig teuer. Denn es fehlt eine professionelle Hilfe bei der Planung, ein Überblick über die Produkte des Sanitärmarkts, eine fachgerechte Installation, außerdem Qualität, Garantie und Gewährleistung sowie der Service in den folgenden Jahren.

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