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Design-Heizkörper – Die neuen Modelle

Was der alles kann! Er bringt Kuschel-Wärme ins Bad, trocknet die Handtücher, gestaltet den Raum und sieht einfach super aus. Der moderne Heizkörper ist eben ein echtes Multitalent.

Innovative Designer haben den Badheizkörper von seinem Nischendasein unter dem Fenster befreit und zum Hingucker im Bad getrimmt. Vor Jahren haben Modelle mit rechts und links angeordneten senkrechten Sammelrohren und dazwischenliegenden waagerechten Rohrschenkeln den Anfang der optischen Überarbeitung mit Designanspruch gemacht – die perfekten Handtuchwärmer. An dieser Form variierten die Hersteller seitdem munter die Länge, den Umfang, die Anzahl und die Position der Rohre – es entstanden Wellenformen, Schlangen­­linien oder Gitterstrukturen. Neuerdings werden die Rohre gerne asymmetrisch angeordnet oder gleich hinter puristischen Flächen aus eloxiertem Aluminium oder im blitzenden Edelstahl-Look versteckt. Mit Haken, Leisten, Ablagen oder Spiegeln für vielfältige Zusatzfunktionen ausgestattet, ist der Badheizkörper heute weit mehr als ein durchgestyltes Charakter-Stück – nämlich ein wahres Multitalent. Wer sich einen solch formschönen Wärme­spender an die Wand hängen will, kann das jedoch nicht überall tun. Ein Anschluss an die Warmwasserheizung muss vorhanden sein. Flexibler, aber auch teurer im Betrieb sind elektrische Modelle. Sie sind insbesondere für Altbauwohnungen interessant, da sie unabhängig von der Zentralheizung allein mit Strom funktionieren. Die meisten Badheizkörper werden inzwischen als Elektro-Wasser-Kombinationen angeboten, so können sie in der Übergangszeit schnell per Stromzuschuss aktiviert werden – Kuschelwärme garantiert.

Lichtpaneel & Designobjekt

links: Das Lichtpaneel kann zum Heizkörper Samba kombiniert werden. Über eine Fernbedienung können die Licht­farbe gewählt und fließende Farbübergänge programmiert werden. 

mittig: In seiner Doppelfunktion als leistungsstarker Heizkörper und ästhetisches Designobjekt greift Yucca Mirror moderne Einrichtungstrends auf.

rechts: Den vertikalen Wärme­spender Kos V gibt es jetzt auch mit trendiger Edelstahl-Oberfläche für moderne Einrich­tungen.

links: Charakteristisch für den Credo: die vollständige Integration von Befestigungstechnik und Anschlüssen in die Formgebung durch abgestimmte Blenden. Selbst der Thermostatkopf wird zum Bestandteil des konsequenten Designs.

rechts: Die große Front des Zehnder Fina sorgt für Komfort durch schnelle Aufheizzeiten und angenehme Strahlungs­­wärme. Ideal im Renovierungsfall, denn der Elektro-Heizkörper kann ohne Anschluss an die Warmwasser-Zentralheizung flexibel positioniert werden.

links: Mit seinem asym­metrischen, wahlweise links oder rechts offenen Design entspricht Heiz­körper Diveo den aktuellen Badtrends. Handtücher lassen sich von Groß und Klein ganz einfach von der Seite einschieben und entnehmen.

rechts: Mit 2.297 Watt maximale Normwärmeleistung bei einer Baugröße von 1800 x 900 mm ist der Duett-D mit seitlichen Anschlüssen auch für Niedertemperatur-Heizsysteme wie  z. B. eine Wärmepumpe geeignet.

unten: Schwebt flach vor der Wand und zieht mit seiner edlen Echtglasfront im Format 62 x 180 cm die Aufmerksamkeit auf sich – Atelier Highline besitzt drei Aussparungen für das Durchhängen von Handtüchern und ist für den Elektrobetrieb nutzbar.

Heizkörperaustausch

Um einen Raum zu erwärmen, muss die Leistung des Heizkörpers auf dessen Größe ausgelegt sein. Bei einem Austausch sollte ein Fachmann mit der Neuberechnung beauftragt werden, da alte und neue Modelle bei gleicher Größe über unterschiedliche Heizleis­tung verfügen können. Ein alter Heizkörper mit drei hintereinanderliegenden Heizflächen hat zum Beispiel eine höhere Leistung als ein vergleichbar großer Handtuchwärmer. Ein moderner Badheizkörper mit der für den Raum notwendigen Leistung kann demzufolge zu groß für den alten Platz sein. Andererseits können zwischenzeitliche Sanierungen den aktuell notwendigen Leistungsbedarf verringert haben.