Komfortabel Duschen: Purer Genuss in Ihrer modernen Dusche

Dass komfortable Duschen im Neubau oder bei der Modernisierung heutzutage bodengleich oder zumindest so flach wie möglich gestaltet werden, muss man eigentlich nicht mehr erwähnen. Oft wird der Dusche heute mehr Platz zugestanden, XXL und mit puristischer Walk-in-Glasabtrennung präsentiert sie sich als elegant transparentes Herzstück im Bad. Damit steht vor allem Komfort, Eleganz und Sicherheit im Vordergrund, wobei das Duschen zum puren Genuss wird.

Modernes Duschen bietet vollen Komfort

Gerade dort, wo nach wie vor nur eine kleinere Duschfläche verwirklicht werden kann, spielt das Dogma der modernen bodengleichen oder bodennahen Dusche seine Stärken voll aus: Stolperfalle ade, hallo komfortable Dusche! Auch optisch ist dieser Trend ein Gewinn für jedes Bad. Ein fachgerechter Einbau durch einen Installateur ist absolut unerlässlich.

Kontrastreich oder homogen: Duschflächen

Ein Duschboden aus Sanitäracryl, Mineralguss oder Stahl-Email passt sich farblich harmonisch dem Fliesenboden an oder setzt sich als starker Kontrast in Szene. Wo immer möglich wird er als bodengleiches Modell installiert, sozusagen ein „Hauch von Nichts“ und lässt das Bad als homogene Fläche größer erscheinen. Die Vorteile gegenüber dem verfliesten Duschboden liegen in der optisch glatten Fläche und den Hygienepluspunkten. Durch ihre Form- und Formatvielfalt zeigen sie sich ähnlich flexibel für die Badgestaltung wie ein verfliester Duschboden, sind gleichermaßen „farbenfroh“ und damit anpassungsfähig an jeden Trend.

Außerdem stellen die alternativen Duschflächen auch dort eine schicke Lösung dar, wo ein bodengleicher Einbau einfach nicht umsetzbar ist. Dann kann man mit einer nur 3 bis 4 cm hohen, auf den Boden aufgesetzten Duschfläche annähernd die gleiche elegante Optik erreichen.

  • Die emaillierte Duschfläche „Cayonoplan“ lässt sich bodengleich oder aufgesetzt auf den Fliesenboden installieren und spricht damit auch Modernisierer mit Budgetgrenzen an. Foto: Kaldewei
  • Pure Eleganz: Die Duschfläche „Geberin Setaplano“ besteht aus einem Mineralwerkstoff, dessen Oberfläche sich sanft und warm anfühlt. Foto: Geberit
  • Anpassungsfähig an jeden Fußboden und jeden Badgrundriss: die Stahl-Email-Duschfläche „BetteFloor“. Foto: Bette
  • Ein Duschbodensystem für alle Fälle: Mit dem „Point Komplett-Duschbord E90“ entsteht schnell und sicher bei jeder Renovierung ein barrierefreier Duschbereich, der alle gesetzlichen Normen erfüllt. Foto: Kermi

Verfliester Duschboden: ein Merkmal der komfortablen Dusche

Der ganze Raum ‚aus einem Guss‘: Wenn sich die Fliesen im Bad auch in den Duschbereich fortsetzen, entsteht ein besonders homogenes, flächiges Bild. Gerade mit den neuen an die Wand klappbaren Glasabtrennungen kann dann zum Beispiel der gesamte Duschbereich auch zeitweise anderweitig genutzt werden.

Komplette Elemente aus Hartschaum, zum Teil mit Gewebe und kunststoffvergütetem Mörtel ummantelt, oder Elemente aus Zement werden einfach auf den Boden gelegt oder – vor allem bei Modernisierungen – in den ausgestemmten Estrich eingelassen. Der erfahrene Badplaner wird den Aspekt der Dichtigkeit besonders im Auge haben und vor allen Dingen auf die richtige Wahl des Unterbaus achten. Europaweit zugelassene Abdichtungssysteme geben dabei allen Beteiligten Sicherheit. Sie sind am CE-Kennzeichen zu erkennen. Die aktuell sehr großen Fliesenformate können dabei unter Umständen die passgenaue Absenkung erschweren. Wechselt man auf kleinere Formate, ist wiederum der Vorteil der optisch einheitlichen Fläche nicht mehr gegeben und die Hygienepflege für die Fugen wird aufwendiger. Rutschfeste Fliesenoberflächen und die Fugen können gegenüber der Duschfläche aus Sanitäracryl oder Stahl-Email einen etwas höheren Reinigungsaufwand bedeuten.

Die Duschrinne als kreatives Designelement im Badezimmer

Besonders individuell kann man den verfliesten Duschboden mit einer individuellen Entwässerung gestalten: Die Linienentwässerung in Form einer Duschrinne mit Designabdeckung ist mittlerweile mehr als nur eine Alternative zum klassischen punktuellen Ablauf. Sie setzt sich als komfortables Designelement immer mehr durch. Duschrinnen schlucken das Wasser auf der gesamten Breite der Dusche und werden seitlich oder sogar als Wandablauf so platziert, dass die Füße beim Duschen absoluten Freiraum haben.

  • Hier setzt die kurze Duschrinne „CeraNiveau“ in Anthrazit einen kontrastreichen Akzent in der Mitte des verfliesten Duschbodens. Foto: Dallmer
  • Modernes, kantiges Design, Bugdetfreundlichkeit und leichte Reinigung zeichnen die Duschrinne „CeraFloor Pure“ aus. Foto: Dallmer

Wasserspiele

Der Thermostat, der die Temperatur immer auf konstantem Niveau hält, ist in der Dusche mittlerweile fast Standard. Er spart Energie, stellt sofort perfekt temperiertes Wasser zur Verfügung und verhindert durch die Sicherheitssperre bei 38°C, dass sich Kinder oder ältere Menschen versehentlich verbrühen.

Auch bei der Dusche steht der individuelle Designgeschmack im Vordergrund. Der Nostalgiker wird vielleicht traditionelle, gekreuzte Messinggriffe bevorzugen, die Puristen eine geradlinige Armatur oder ein Paneel aus Edelstahl oder Chrom und dazu gerne eine formstarke Brause. Das perfekte Wellnessbad gestaltet sich jeder nach Belieben.

Die Regenkopfbrause ist nicht mehr wegzudenken, ob elegant als Unterputzversion oder als Teil eines wasserführenden Duschsystems, das vor der Wand installiert wird und auch Modernisierern unkompliziert den Genuss der wohligen Regendusche ermöglicht. Komfortabel Duschen ist damit vorprogrammiert.

  • Die „Euphoria“-Duschsysteme sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich und so auch nachträglich in jedem Bad problemlos zu installieren. Foto: Grohe
  • Wunderbare Schauer: Mit einer neuen wandbündigen Version mit Schwallbrause lässt die „Kludi A-QA“-Kopfbrause es weder an Spa-Erlebnis noch an Installationsmöglichkeiten mangeln. Foto: Kludi
  • Für Sicherheit und konstanten Komfort beim Duschen für die ganze Familie sorgt ein Thermostat wie „Hansamicra“. Foto: Hansa

Traum aus Glas

Zwar geht der Trend zur minimalistischen Walk-in-Dusche mit höchstens einer maximal transparenten Glasabtrennung – ganz ohne Abtrennung geht es aber jedenfalls nicht, sonst steht das Bad unter Wasser. Und das ist auch gut so, denn die eleganten modernen Glasgebilde verleihen einer Dusche erst ihre individuelle, schicke Optik.

Das Spektrum an Auswahlmöglichkeiten bei der Duschabtrennung ist groß: rahmenlos, teilgerahmt oder profiliert, Pendeltüren für eine komfortable Einstiegsbreite, platzsparende Schiebe- und Gleittüren, Sonderanfertigungen, Standardmaße und vieles mehr.

Vor allem für kleinere Bäder wurden in den letzten Jahren praktische Pendel-Falt-Türen oder Klapptüren entworfen, die ein komplettes „Wegräumen“ der Duschabtrennung an die Wand möglich machen und somit mehr Bewegungsfreiheit im Bad schaffen. Wer Wert auf ein dauerhaft schönes und damit wertbeständiges Bad legt, gibt dem Echtglas (Einscheibensicherheitsglas ESG) den Vorzug gegenüber dem zwar günstigeren, aber kratzempfindlicheren Acryl. Das kann dann auch ganz nach Wunsch individuell bedruckt oder satiniert werden.

Mit diesen Tipps steht dem komfortablen Duschen im Bad nichts mehr im Wege. Ihr Badezimmer wird so zur eigenen Wellnessoase!

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