Das Wohnbad ist weiterhin auf dem Vormarsch. Das Badezimmer als rein praktischer Hygieneort war dagegen gestern. Heutzutage lädt das Badezimmer zum Wellnessprogramm und Verweilen ein. Mit modern-smarter Vernetzung und wohnlichem Mobiliar können wir es uns dank zeitgemäßer Trends im Bad so richtig gutgehen lassen.

Die Bad-Trends 2017

Komfortabel für alle Generationen

Früher bedeutete ein luxuriöses Badezimmer viel Raum. Heute ist es eine nutzbare, aber zugleich attraktive Ausstattung, die den Wohlfühlwert eines Bads ausmacht. Dabei wird immer mehr Wert auf den Nutzen für alle Generationen gelegt. Ob jung oder alt, gesund oder eingeschränkt – Barrierefreiheit, Wohlfühlatmosphäre und Nutzbarkeit sind die drei wichtigsten Themen. Eines der erfolgreichen Beispiele ist die bodengleiche Dusche. Heute ist sie auf einer Seite wie dieser in verschiedensten Designs zu finden, wobei alle Modelle eines gemeinsam haben: Ein- und Ausstieg sind unbeschwert möglich und die Pflege der Duschkabine ist einfacher.

 

Mit praktischen, wegklappbaren Kabinentüren kann die moderne Dusche auch schnell aus dem Weg geschafft werden und eröffnet noch mehr Platz für wohnliches Mobiliar. Denn das Wohnbad ist weiter auf dem Vormarsch. Badmöbel haben nicht nur ihre praktischen Funktionen, sondern sind auch im Design sehr geschmackvoll. Bei Badschränken zum Beispiel wird immer häufiger auf Türgriffe verzichtet. Push-to-open-Auszüge, integrierte Ladestationen und viel Spielraum für indirekte Beleuchtungskonzepte liegen im Trend. Auch Holzelemente – vom Mobiliar bis zu den Accessoires – sind im modernen Bad gern und oft gesehen.

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Die Rückkehr der 70er

Im Badezimmer finden wir heute immer mehr Möbel, die früher ausschließlich in das Wohn-, Schlaf- oder Esszimmer gehörten. Vom kleinen Beistelltisch bis zum bequemen Sessel oder Sofa sind dem individuellen Geschmack keine Grenzen gesetzt. Und das scheint ganz im Sinne der 70er-Jahre zu sein. Denn schon damals begann man, das Badezimmer dekorativ und individuell zu gestalten und die Dinge mit ökologischem Bewusstsein zu betrachten. Trendgemäß stehen Möbel der 70er im Vordergrund. Filigrane Linien und Lackfarben bestimmen das Bild. Wem das nicht gefällt, der kann einzelne Elemente hervorragend mit anderen Stilen kombinieren. Der Megatrend Individualisierung steht auch weiterhin über allem. Das individuelle Bad kommt mit bunten Farben und einem Mix aus verschiedenen Design-Elementen – egal ob im Landhausstil oder mit viel Glamour und Grandezza eingerichtet. Was gefällt, wird genutzt.

 

 

Smartes Bad schreitet voran

Hinzu kommen Wellnesselemente, die durch moderne Technologien ermöglicht werden. Bereits jetzt lassen sich Armaturen, Duschen und WCs nach den eigenen Wünschen programmieren. Besonders gefragt sind LED-Beleuchtungen in Dusche und Badewanne. Lichttherapien haben in den vergangenen Jahren stark an Beliebtheit gewonnen, denn zusammen mit Massagedüsen und passenden Soundeffekten sorgen sie für ein optimales Ambiente zum Stressabbau.

 

Auch für Information, Kommunikation und Entertainment ist im Bad von morgen gesorgt. Vor allem der Spiegel erhält eine neue Wertschätzung. Als Spiegel mit Licht-, TV- und Radiofunktion ist er ein praktisches Multifunktionsgerät geworden. Einige Modelle sind sogar ans Internet angebunden, sodass man morgens beim Zähneputzen bequem E-Mails lesen kann. Solche Innovationen, also smarte Technologien, sind dabei ebenfalls im Interesse aller Generationen und erleichtern auch älteren und eingeschränkten Badnutzern den Alltag. Systeme wie das AAL (Ambient Assisted Living), das sich bisher nur im Bereich Hausnotruf durchgesetzt hat, sorgen für komfortablere Lösungen für jedermann.

 

 

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